Lobbyregister: Welche Angaben öffentlich sind ↗
Das Lobbyregister dokumentiert Interessenvertretung gegenüber Bundestag und Bundesregierung. Der Beitrag erläutert die veröffentlichten Angaben und die Grenzen des Registers.
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Das Lobbyregister dokumentiert Interessenvertretung gegenüber Bundestag und Bundesregierung. Der Beitrag erläutert die veröffentlichten Angaben und die Grenzen des Registers.
Stimmverhalten, Vorlage und Beschlussempfehlung: Welche Dokumente für die Einordnung eines Ergebnisses nötig sind.
Welche Angaben zu Tätigkeiten und Einnahmen öffentlich sind und welche Schlüsse sich daraus ziehen lassen.
Die Mehrheit hat einen Antrag der Grünen zur erbschaftsteuerlichen Behandlung großer Wohnungsbestände abgelehnt. Der Beitrag erläutert Antrag und Abstimmungsergebnis.
Der Bundestag hat den Entwurf erstmals beraten. Geplant sind frühere Förderung und mehr Personal für besonders belastete Kitas.
Die Zollreform ist nach der ersten Lesung im Finanzausschuss. Die Linke verlangt weitergehende Zuständigkeiten für große organisierte Steuerdelikte.
Nach der ersten Lesung ist offen, wie viel von Klingbeils Reform übrig bleibt. Höheres Kindergeld und Freibeträge stehen neben höheren Steuern und einem kleineren Handwerkerbonus.
Der Bundestag berät eine Neuordnung der Kinder- und Jugendhilfe. Familienministerin Prien will Unterstützung stärker bündeln; die Lebenshilfe verlangt verlässlichen Zugang zur nötigen Einzelbegleitung.
Ein fraktionsübergreifender Antrag wurde angenommen. Die Untersuchung der Versorgungspraxis soll mit dem gesicherten Zugang zum medizinisch begründeten Bluttest verbunden werden.
Der Verkehrsminister erwartet je nach Ausbildung niedrigere Kosten. Geplant sind digitales Lernen und flexiblere Sonderfahrten; der Automobilclub ACV verlangt verbindliche Qualitätsstandards.
Sanae Abdi kritisierte im Rundschau-Interview die vorgesehenen Kürzungen des Entwicklungsetats. Sie sprach sich für langfristige internationale Partnerschaften und die Einbeziehung ziviler Ukrainehilfe aus. Zugleich verteidigte sie die Zusammenarbeit mit der Union als politische Verantwortung nach der Bundestagswahl, trotz unterschiedlicher Positionen der Koalitionspartner.
Doris Achelwilm erläuterte nach ihrem ersten halben Jahr im Bundestag, dass Parlament und Ausschüsse trotz langer Regierungsbildung gearbeitet hätten. Im Interview schilderte sie den Aufbau ihrer Büros und Fraktionsstrukturen. Die Linke wolle eine eigene politische Agenda verfolgen, erklärte die damalige neue Abgeordnete.
Der Bundestag beschloss ein Verbot von Konversionsbehandlungen an Minderjährigen und an Erwachsenen, deren Einwilligung durch Zwang oder vergleichbare Umstände beeinträchtigt ist. Doris Achelwilm hatte einen weitergehenden Schutz bis zum 26. Lebensjahr verlangt. Entsprechende Erweiterungsvorschläge erhielten bei der abschließenden Beratung keine Mehrheit.
Die agrarzeitung porträtierte Anna Aeikens zum Beginn ihrer Bundestagstätigkeit. Die CDU-Politikerin brachte Erfahrungen aus Agrarökonomie, EU-Parlament und eigener Agrarberatung mit. Sie zog über die Landesliste Sachsen-Anhalts ein; den Wahlkreis gewann ein anderer Kandidat. Der Text beschreibt fachliche Voraussetzungen und Erwartungen, noch keine abgeschlossene Gesetzgebungsleistung.
Tarek Al-Wazir wurde nach knapp drei Jahrzehnten im Hessischen Landtag verabschiedet und wechselte in den Bundestag. In seiner letzten Rede hob der frühere Verkehrsminister hessische Flatrate-Tickets hervor. Die hessenschau schilderte seinen politischen Weg und die Verabschiedung durch Wegbegleiter aus mehreren Phasen seiner Laufbahn.
Alaa Alhamwi erhielt bei der Aufstellungsversammlung in Rastede 74 von 75 gültigen Stimmen. Der promovierte Ingenieur kündigte an, im Bundestag Energiewende und grünen Wasserstoff voranzubringen. Die Lokalzeitung berichtete außerdem über seine kommunalpolitische Erfahrung. Eine Nominierung ist dabei von einem späteren Wahlerfolg zu unterscheiden.
ARZT & WIRTSCHAFT stellte die Mediziner im neu gewählten Bundestag vor und ordnete Michael Arndt der Linksfraktion zu. Der Beitrag nennt seine hausärztliche Tätigkeit in Homburg und seinen vorherigen aktivistischen Hintergrund. Er dokumentiert damit berufliche Erfahrung, ohne daraus bereits gesundheitspolitische Erfolge abzuleiten.
Reza Asghari erklärte gegenüber regionalHeute.de, ein frei werdendes Bundestagsmandat annehmen zu wollen. Anlass war die Wahl von Henning Otte zum Wehrbeauftragten. Asghari hatte zuvor weder das Direktmandat noch über seinen damaligen Listenplatz einen Sitz erhalten; der Bericht beschreibt die bevorstehende Nachrückmöglichkeit.
Artur Auernhammer sprach sich vor der Bundestagswahl dafür aus, Koalitionen mit demokratischen Parteien nicht vorab auszuschließen. Er sah auch agrarpolitische Schnittmengen mit den Grünen. Außerdem regte der CSU-Politiker ein breiter zuständiges Ministerium für ländliche Räume an und warnte vor überzogenen Erwartungen an künftige Koalitionspartner.
Peter Aumer erreichte bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Regensburg 38,3 Prozent der Erststimmen. Der BR berichtete am Wahlabend über seinen Vorsprung und den erwarteten Wiedereinzug. Aumer war ohne Absicherung über einen Listenplatz angetreten. Auch bei den Zweitstimmen lag die CSU im Wahlkreis vorn.
Cornell Babendererde und Svenja Stadler setzten sich nach eigenen Angaben für eine Verschiebung der Bundestagsentscheidung zur Neubaustrecke Hannover–Hamburg ein. Sie bevorzugten den Ausbau der Bestandsstrecke. Der NDR stellte dieser Position Forderungen nach zusätzlichen Kapazitäten gegenüber und berichtete über Kritik an der erneuten Verzögerung.
Carolin Bachmann erzielte bei der Bundestagswahl 2025 in Mittelsachsen 45,4 Prozent der Erststimmen. Der MDR berichtete über ihren deutlichen Vorsprung vor dem CDU-Kandidaten Johann Haupt und dem SPD-Kandidaten Ralf Walper. Der Beitrag dokumentiert ein Wahlergebnis und enthält keine Bewertung ihrer politischen Arbeit.
Adam Balten erreichte bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Wesel I 17,72 Prozent der Erststimmen und damit den dritten Platz. Vor ihm lagen der CDU-Kandidat Sascha van Beek und SPD-Bewerber Kevin Waldeck. Die NRZ dokumentierte das Ergebnis in ihrem regionalen Wahlticker.
Nach dem Urteil zur Wahlrechtsreform begrüßte Bundestagspräsidentin Bärbel Bas die Bestätigung des Systems der Zweitstimmendeckung und der Begrenzung auf 630 Sitze. Zugleich beanstandete Karlsruhe die Fünfprozenthürde in ihrer damaligen Ausgestaltung. Bis zu einer Neuregelung ordnete das Gericht eine Ausnahme nach dem Vorbild der Grundmandatsklausel an.
Marcel Bauer berichtete dem SWR, dass er auf Listenplatz sechs nicht mit seinem Einzug in den Bundestag gerechnet habe. Die Reportage stellte den Karlsruher Forstwirt und neuen Linken-Abgeordneten vor. Sie schildert den Übergang in die parlamentarische Tätigkeit und liefert noch keine Bilanz seiner politischen Wirkung.
Ein Überblick von ARZT & WIRTSCHAFT führte Christina Baum unter den medizinisch ausgebildeten Bundestagsabgeordneten auf. Genannt wurden ihre zahnärztliche Tätigkeit sowie Forderungen nach einer stärkeren ambulanten Versorgung und besserer Versorgung auf dem Land. Der Beitrag ordnet berufliche Erfahrung und politische Themen ein, ohne deren Umsetzung zu bewerten.
Christina Baum argumentierte in der Bundestagsdebatte zur Organspende für eine aktive Zustimmung. Sie sah in einer Widerspruchsregelung einen Eingriff in die körperliche Selbstbestimmung und wollte Menschen nicht zu einer Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod verpflichten.
Bernd Baumann reagierte im Bundestag auf Kritik an der Beschäftigung von Familienangehörigen im Umfeld der AfD. Er warf anderen Parteien seinerseits vor, politische Versorgungsposten zu vergeben, und erklärte, seine Fraktion würde sich an einer Reform des Abgeordnetengesetzes beteiligen.
Katharina Beck stellte in einer Bundestagsdebatte über einen Unionsantrag Infrastrukturinvestitionen über Steuersenkungen als Mittel für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Der FOCUS-Liveticker gibt ihre Kritik am wirtschaftspolitischen Antrag wieder. Eine abschließende Abstimmung über dessen Inhalt fand an diesem Tag nicht statt; die Mehrheit überwies ihn an Ausschüsse.
Carsten Becker setzte sich bei der Listenaufstellung der saarländischen AfD mit 70 zu 21 Delegiertenstimmen gegen Christian Wirth durch. Der SR berichtete über den innerparteilichen Wettbewerb und Beckers angekündigten Einsatz für Industriearbeitsplätze. Die Wahl betraf den ersten Listenplatz, noch nicht ein Bundestagsmandat.
Nach SR-Recherchen nahm Carsten Becker seit seinem Bundestagseinzug bis Februar 2026 an knapp der Hälfte der namentlichen Abstimmungen nicht teil. Im Saar-Landtag fehlte er bei 35 von 48 Ausschusssitzungen. Die Landtagspräsidentin kritisierte die Vereinbarkeit beider Mandate.
Der NDR porträtierte Melanie Bernstein nach der Bundestagswahl. Die CDU-Politikerin nannte bessere Straßen- und Schienenverbindungen sowie den Schutz von Frauen vor Gewalt als Schwerpunkte. Dazu zählte sie Prävention, konsequente Sanktionen und eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern.
Florian Bilic schilderte dem SWR seine ersten Wochen im Bundestag. Der CDU-Abgeordnete aus Pirmasens kündigte an, mit Verkehrsminister Patrick Schnieder und weiteren Beteiligten am vierspurigen Ausbau der B10 zu arbeiten. Daneben beschrieb er den Arbeitsbeginn in vorläufigen Büros.
Nach der erneuten Verschiebung der Atommüllbergung aus der Asse verlangte Jakob Blankenburg eine Befassung des Bundestags. Der SPD-Umweltpolitiker verwies auf den gesetzlichen Rückholauftrag. Das Umweltministerium erklärte dem NDR zugleich, die komplizierte Planung müsse an neue Erkenntnisse über die Grube angepasst werden.
Die Ärzte Zeitung stellte Joachim Bloch als neues Mitglied des Bundestagsgesundheitsausschusses vor. Der Jurist war über die AfD-Landesliste in den Bundestag eingezogen, nachdem die CDU seinen Wahlkreis verteidigt hatte. Das Kurzporträt beschreibt außerdem seinen Wechsel von der SPD zur AfD im Jahr 2019.
Joachim Bloch kritisierte im Bundestag einen Grünen-Antrag zur Reform medizinischer Versorgungszentren. Neue Register, Meldepflichten und Genehmigungsvorbehalte würden aus seiner Sicht zusätzliche Bürokratie schaffen. Freiberufliche Arztpraxen, besonders auf dem Land, müssten geschützt werden.
Der MDR meldete René Bochmann als Erststimmensieger im Wahlkreis Nordsachsen bei der Bundestagswahl 2025. Hinter dem AfD-Kandidaten lagen Christiane Schenderlein von der CDU und Heiko Wittig von der SPD. Der Bericht ordnete das Ergebnis außerdem in das neue Wahlrecht ein.
Ein BR-Porträt beschrieb Peter Boehringers Aufstieg zum bayerischen AfD-Spitzenkandidaten und seine Schwerpunkte in Finanz- und Europapolitik. Der Bericht behandelte auch seine scharfe Kritik an Coronamaßnahmen. Zu innerparteilichen Lagern erklärte Boehringer selbst, er sehe sich in der Mitte seiner Partei.
Peter Bohnhof lehnte das Bundes-Tariftreuegesetz ab. Er befürchtete zusätzliche Bürokratie für kleinere Unternehmen und sah die Freiheit tariflicher Verhandlungen eingeschränkt.
Gereon Bollmann erreichte bei der Wahl eines Bundestagsvizepräsidenten nicht die erforderliche Mehrheit. Der Bundestag dokumentiert den Wahlgang vom 21. März 2024 und stellt den AfD-Kandidaten vor. Die gescheiterte Kandidatur ist ein parlamentarisches Ergebnis und kein Beleg für persönliches Fehlverhalten.
Eine MDR-Recherche beschrieb Torben Bragas Verbindungen zu Björn Höcke nach der Bundestagswahl. Braga erklärte, gute Beziehungen ließen sich auch über verschiedene Parlamente hinweg erhalten. Im Interview lehnte er es ab, Teile der Partei auszuschließen, um dadurch für andere Parteien koalitionsfähiger zu werden.
Dirk Brandes wurde am 19. Dezember 2024 nicht zum Stellvertreter der damaligen Bundestagspräsidentin gewählt. Der amtliche Bericht nennt 65 Ja-Stimmen, 546 Nein-Stimmen und 14 Enthaltungen.
Der NDR stellte Dirk Brandes als niedersächsischen AfD-Spitzenkandidaten vor. Der seit 2021 amtierende Abgeordnete arbeitete dem Porträt zufolge vor allem zu Verkehr und Petitionen. In seiner eigenen Antwort hob er Meinungsfreiheit und stärkere direkte Mitbestimmung nach Schweizer Vorbild hervor.
Das Bundesverfassungsgericht wies die Organklage der AfD-Fraktion gegen Stephan Brandners Abwahl als Rechtsausschussvorsitzender zurück. Die Fraktion hatte eine Verletzung ihrer Gleichbehandlungsrechte geltend gemacht. Nach dem amtlichen Bericht sah das Gericht die Wahl und Abwahl von Vorsitzenden von der Geschäftsordnungsautonomie des Bundestages gedeckt.
Der Bundestag wies Stephan Brandners Einspruch gegen einen Ordnungsruf vom 6. Juni 2025 zurück. Anlass war seine Bezeichnung anderer Parteien als Syndikatsparteien in der Debatte über den Familiennachzug. Brandner hielt den Ausdruck für nicht herabsetzend und den Ordnungsruf für rechtswidrig.
Marlon Bröhr wurde erneut als CDU-Direktkandidat für die Bundestagswahl aufgestellt. Der veröffentlichte Bericht nennt eine Zustimmung von mehr als 98 Prozent in geheimer Wahl. Inhaltlich wandte sich Bröhr gegen die Politik der Ampelregierung und warb für einen Regierungswechsel.
Ein Bundestagsvideo von Maik Brückner mit dem Rapper Baran Kok löste wegen seiner derben Sprache Kritik aus. Der Tagesspiegel berichtete über Irritation im Umfeld von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Brückner begründete das Video mit queerer Sichtbarkeit; unter den Reaktionen gab es auch Zustimmung.
Yannick Bury stimmte im Bundestag gegen das Rentenpaket und begründete dies mit langfristigen finanziellen Belastungen. Der CDU-Abgeordnete wich damit von der Linie seiner Fraktion ab. Trotz seiner Ablehnung verabschiedete der Bundestag das Paket mit 318 Ja-Stimmen bei 224 Gegenstimmen.
Benedikt Büdenbender stellte vor der Bundestagswahl niedrigere Energiepreise, schnellere Planungsverfahren und weniger Bürokratie in den Mittelpunkt. Im Kandidatenfragebogen verwies er außerdem auf Verkehrswege und die Bedeutung von Industrie und Handwerk für Beschäftigung. Das sind seine Wahlkampfprioritäten, keine Bilanz ihrer Umsetzung.
Marcus Bühl lag bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Gotha und Ilm-Kreis mit 41,2 Prozent der Erststimmen deutlich vorn. Der MDR berichtete über das vorläufige Ergebnis und seinen Vorsprung auf den CDU-Kandidaten. Zum Berichtszeitpunkt war die endgültige Mandatszuteilung noch nicht abgeschlossen.
Clara Bünger erklärte im taz-Interview, nicht für den Vorsitz ihrer Partei zu kandidieren. Sie wollte sich auf ihr Bundestagsmandat konzentrieren, weil sie beide Aufgaben nicht zugleich mit dem von ihr gewünschten Einsatz erfüllen könne. Das Interview behandelt außerdem ihre Einschätzung der Krise der Linken.
Sandra Carstensen warb im Bundestag für eine wöchentliche statt täglicher Höchstarbeitszeit. Außerdem verlangte sie, Karenztage bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu diskutieren.
In einem Bundestagsinterview kündigte Tino Chrupalla für 2026 Vorschläge zur Entlastung von Bürgern und Wirtschaft an. Er stellte einen Politikwechsel als Ziel seiner Fraktion heraus und kritisierte die schwarz-rote Bundesregierung.
Bei der Regierungsumbildung wechselte Gitta Connemann als Parlamentarische Staatssekretärin vom Wirtschafts- in das Digitalministerium. Nach dem Bundestagsbericht blieb sie zugleich Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung.
Wolfgang Dahler befürwortete im Wahlkampf weitere Waffenhilfe für die Ukraine, eine verteidigungsfähige NATO und geringere Abhängigkeit von China. Gegenüber dem Wochenblatt sprach er sich außerdem für gemeinsame europäische Rüstungsprojekte aus. Die USA bezeichnete er auch unter Donald Trump als wichtigen Verbündeten.
Thomas Dietz scheiterte mit seiner Kandidatur für das Amt eines Bundestagsvizepräsidenten. In geheimer Wahl stimmten 77 Abgeordnete für ihn und 553 gegen ihn; acht enthielten sich.
Christian Douglas warb im Bundestag dafür, die derzeit nicht erhobene Vermögensteuer endgültig abzuschaffen. Er begründete dies mit Planungssicherheit für Unternehmen und Investitionen.
Katharina Dröge knüpfte die Zustimmung der Grünen zum Finanzpaket an zusätzliche Investitionen und warnte davor, damit Steuersenkungen zu finanzieren. Trotz ihrer Ablehnung des damaligen Entwurfs blieb sie gesprächsbereit. Vier Tage später billigte der Bundestag das im Ausschuss geänderte Grundgesetzpaket mit 512 Stimmen. Der Verhandlungsstand wurde damit von einem tatsächlichen Parlamentsbeschluss abgelöst.
Christopher Drößler lehnte in der Bundestagsdebatte zur Modernisierung des Bundespolizeigesetzes die vorgesehenen Vertrauenswürdigkeitsprüfungen für Bewerber ab. Er deutete diese als mögliche politische Kontrolle der Beschäftigten.
Hülya Düber übergab als Ausschussvorsitzende den Tätigkeitsbericht des Petitionsausschusses für 2025 an Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Der Bericht verzeichnete 12.399 eingereichte Petitionen, mehr als im Vorjahr.
Saskia Esken wurde in der konstituierenden Sitzung zur Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung, Familie, Frauen, Senioren und Jugend gewählt. Laut Bundestag erhielt sie in geheimer Wahl mindestens die Mehrheit der 38 Mitglieder.
Johannes Fechner erklärte, die geprüften BSW-Einsprüche enthielten keine Zählfehler, die eine Neuauszählung rechtfertigten. Er begründete damit die Ablehnung im Bundestag.
Sebastian Fiedler verwies in der Nord-Stream-Debatte auf das laufende Ermittlungsverfahren des Generalbundesanwalts. Es sei nicht Aufgabe des Bundestages, diese Ermittlungen zu kommentieren.
Thorsten Frei wurde zum Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt. Nach dem Bundestagsbericht stimmten in der Sondersitzung 170 von 185 anwesenden Abgeordneten für ihn.
Markus Frohnmaier forderte im Bundestag, die Aufnahmeflüge für gefährdete Afghanen einzustellen. Vertreter von SPD, Grünen und Linken verlangten dagegen, bereits erteilte Aufnahmezusagen einzuhalten.
Götz Frömming führte in der Bundestagsdebatte Schulgewalt auf Zuwanderung zurück. Redner anderer Fraktionen widersprachen dieser Verengung und verwiesen auf soziale, familiäre und schulische Faktoren sowie bestehende Forschung.
Hermann Färber wurde in der konstituierenden Sitzung erneut zum Vorsitzenden des Ausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat gewählt. Bundestagsvizepräsidentin Andrea Lindholz leitete die Sitzung.
Der Saarländische Rundfunk berichtete über Kritik an Boris Gamanovs zusätzlicher Beschäftigung bei der AfD-Landtagsfraktion trotz seines Bundestagsmandats. Landtagspräsidentin Heike Winzent ließ mögliche strengere Regeln prüfen.
Schahina Gambir verlangte im September 2025, zugesagten Schutz für gefährdete Afghanen umzusetzen. Der zugehörige Grünen-Antrag wurde am 3. Dezember im Bundestag abgelehnt.
Alexander Gauland kritisierte im Bundestag die damaligen Corona-Lockdowns und plädierte für Hygienekonzepte. Er machte wirtschaftliche und psychische Folgen der Maßnahmen geltend.
Hannes Gnauck würdigte im Bundestag die Geschichte der Bundeswehr und erinnerte an im Dienst getötete Soldaten. Zugleich kritisierte er deren politische Führung.
Der Bundestag gab im April 2026 den Weg für ein gerichtliches Disziplinarverfahren gegen Hannes Gnauck frei. Laut rbb ging es um seine frühere Tätigkeit als Soldat und Aktivitäten für die damalige Junge Alternative. Gnauck erwartete eine Einstellung.
Kay Gottschalk übergab am 22. Juni 2021 den Abschlussbericht des Wirecard-Untersuchungsausschusses an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Das von ihm geleitete Gremium untersuchte, was Regierung, Aufsicht und Wirtschaftsprüfer über den Konzern wussten und wie sie darauf reagierten. In 32 Sitzungen wurden 105 Zeugen befragt.
Der Bundestag lehnte Kay Gottschalks Einspruch gegen einen Ordnungsruf ab. Gottschalk hatte der sitzungsleitenden Vizepräsidentin nach einem Hinweis auf seine abgelaufene Redezeit Versagen vorgeworfen.
Christoph Grimm trat einem Verfahren von AfD-Abgeordneten gegen die Einberufung des alten Bundestages zu Sondersitzungen bei. Der Bundestagsbericht nennt ihn ausdrücklich im Verfahren 2 BvE 2/25.
Inge Gräßle warb nach einer interparlamentarischen Konferenz für einen stärker integrierten europäischen Binnenmarkt. Im Bundestagsinterview hob sie offene Märkte, vielfältige Handelspartner und den Abbau grenzüberschreitender Bürokratie hervor.
Gregor Gysi eröffnete als Alterspräsident den neu gewählten Bundestag. In seiner Ansprache verurteilte er Russlands Krieg gegen die Ukraine und mahnte Respekt zwischen Befürwortern militärischer Abschreckung und stärkerer Diplomatie an.
Der Bundestag nahm eine Entschließung zur Schienenanbindung der Fehmarnbeltquerung an. Für zusätzliche regionale Anforderungen wurden Bundesmehrkosten von 232,1 Millionen Euro veranschlagt. Bettina Hagedorn unterstützte den Beschluss, bewertete ihn aber wegen unzureichender Berücksichtigung einzelner Kommunen kritisch und verwies auf die Vorarbeit des regionalen Dialogforums.
Nach seinem Einzug in den Bundestag kündigte Heiko Hain an, sein Bürgermeisteramt in Weißdorf bis zum regulären Wahltermin weiterzuführen. Laut Frankenpost stimmten die beiden Gemeinderatsgruppen zu; eine vorgezogene Wahl sollte vermieden werden.
Sebastian Hartmann erklärte in der Bundestagsdebatte zum Bevölkerungsschutz, zivile Vorsorge sei eine Voraussetzung funktionierender Gesamtverteidigung. Er sprach als parlamentarischer Verteidigungs-Staatssekretär am Tag nach dem Kabinettsbeschluss über einen neuen Bevölkerungsschutz-Pakt.
Matthias Hauer sah nach Abschluss des Wirecard-Untersuchungsausschusses erhebliche Fehler bei Finanzaufsicht und Wirtschaftsprüfern. Im Bundestagsportal mitmischen erläuterte der damalige Unions-Obmann, welche Kontrollmechanismen aus seiner Sicht versagt hatten.
Jochen Haug wurde im Februar 2018 in geheimer Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Innenausschusses gewählt. Der Bundestagsbericht nennt 24 Ja-Stimmen, sechs Nein-Stimmen und 15 Enthaltungen.
Britta Haßelmann kündigte im Bundestagsinterview an, Klimaschutz, niedrigere Energiepreise und einen stärkeren Mieterschutz zu verbinden. Sie beschrieb die Grünen als Opposition, die neben Kritik eigene Vorschläge einbringen müsse. Ein weiterer Schwerpunkt sei mehr Beteiligung von Frauen an Führung und Macht.
Hubertus Heil wurde im Bundestag von Marc Biadacz nach dem Erfolg des Jobturbos befragt. Der damalige Arbeitsminister verwies auf gestiegene Beschäftigung ukrainischer Geflüchteter und kritisierte die begrenzte Erhebungsgrundlage eines Rechnungshofberichts.
Mareike Hermeier warnte in der Bundestagsdebatte davor, dass der Bluttest auf Trisomien zur erwarteten Routine werden könne. Sie berichtete von einer eigenen Terminanfrage aus ihrer Praxis und betonte, eine verfügbare Untersuchung dürfe nicht zu einer faktischen Empfehlung werden.
Der Bundestag wies Martin Hess’ Einspruch gegen einen Ordnungsruf zurück. Er hatte ihn am Vortag in der Debatte über den Anschlag auf die Berliner Stromversorgung erhalten. Die Sitzungsleitung hatte eine Äußerung als herabsetzend gegenüber einem anderen Abgeordneten bewertet.
Das Rhetorik-Seminar der Universität Tübingen zeichnete Heike Heubachs erste Bundestagsrede in Gebärdensprache als Rede des Jahres 2024 aus. Die Jury würdigte unter anderem den klaren Aufbau und die Verbindung von Baupolitik, Klimaschutz und Alltagserfahrungen.
Olaf Hilmer verlangte im Bundestag die vollständige Aufhebung des Gebäudeenergiegesetzes und kritisierte die angekündigte Reform der Koalition als unzureichend. Auch gegen die CO₂-Bepreisung wandte er sich in seiner Rede.
Karsten Hilse erreichte bei der Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Bautzen I laut MDR 48,3 Prozent der Erststimmen. CDU-Kandidat Steffen Roschek folgte mit 24,1 Prozent, Caren Lay mit 9,8 Prozent.
Alexander Hoffmann wurde am 5. Mai 2025 zum Vorsitzenden der CSU im Bundestag gewählt. Er folgte Alexander Dobrindt, der für das Bundesinnenministerium vorgesehen war. Hoffmann war zuvor parlamentarischer Geschäftsführer. Zum neuen Geschäftsführer wählte die Landesgruppe Reinhard Brandl. Die Mitteilung dokumentiert einen konkreten Wechsel der parlamentarischen Verantwortung.
Franziska Hoppermann erläuterte im Bundestagsportal mitmischen, wie die Corona-Enquete-Kommission Erfahrungen aus verschiedenen Lebensbereichen einbeziehen solle. Dafür kündigte sie ausgeloste Bürgerforen und ein eigenes Beteiligungsformat für Kinder und Jugendliche an.
Der BR stellte Luke Hoß nach der Wahl 2025 als jüngsten Abgeordneten des neuen Bundestages vor. Der damals 23-jährige Jurastudent kündigte an, einen großen Teil seiner Abgeordneteneinkünfte abzugeben und monatlich 2.500 Euro für sich zu behalten.
Nicole Höchst stand an erster Stelle der unterzeichnenden Abgeordneten eines AfD-Antrags für eine unabhängige Prüfstelle wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Diese sollte Qualitätskriterien festlegen, Studien prüfen und bei staatlichen Förderentscheidungen beteiligt werden.
Steffen Janich erhielt bei der Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge laut MDR 49,1 Prozent der Erststimmen. Peter Darmstadt von der CDU folgte mit 22,7 Prozent.
Macit Karaahmetoğlu unterstützte als SPD-Berichterstatter im Dezember 2024 die geplante Anpassung der Anwaltsvergütung. Er begründete sie mit gestiegenen Kosten und dem Erhalt erreichbarer Rechtsberatung. Zugleich müssten die Leistungen für Mandanten erschwinglich bleiben. Die Fraktion wollte den Entwurf noch vor der Bundestagswahl verabschieden.
Karaahmetoğlu berichtet über eine Reise als Sprecher seiner Fraktion in der Parlamentariergruppe Südkaukasus. Er nennt Gespräche mit örtlichen Politikern, dem deutschen Botschafter und weiteren Institutionen sowie die Organisation durch die Bundestagsverwaltung.
Der Bundestag debattierte im April 2023 über mögliche Interessenkonflikte im Wirtschaftsministerium. Dabei standen auch familiäre Verbindungen zwischen Michael Kellner, Patrick Graichen und dem Öko-Institut zur Diskussion. Oppositionelle Abgeordnete kritisierten die Verflechtungen; Grüne verwiesen auf offengelegte Beziehungen und organisatorische Vorkehrungen gegen Befangenheit.
Martina Kempf gelangte bei der Bundestagswahl 2025 über die baden-württembergische AfD-Landesliste ins Parlament. Der lokale Wahlbericht unterschied ihren Einzug vom Direktmandat im Wahlkreis Freiburg, das Chantal Kopf gewann. Die Bundeswahlleiterin führt Kempf unter den gewählten Listenkandidaten auf Platz 17.
Kempf warnte in der Bundestagsdebatte, ein auffälliger Trisomie-Test könne zu einer vorsorglichen Abtreibung führen. Der ZDF-Bericht zeigt unterschiedliche Positionen auch innerhalb ihrer Fraktion.
Kever verlangte im Bundestag eine Kürzung der Entwicklungsmittel um mehr als 80 Prozent und die spätere Auflösung des Ministeriums. Verbleibende Aufgaben sollten andere Ressorts übernehmen.
Michael Kießling erläuterte nach dem Bundestagsbeschluss vom März 2025 seine Unterstützung für zusätzliche Kreditmöglichkeiten bei Verteidigung und Infrastruktur. Er verwies auf veränderte Sicherheitsbedingungen und den Investitionsbedarf. Gleichzeitig verlangte der CSU-Abgeordnete strukturelle Reformen und eine Priorisierung staatlicher Ausgaben.
Georg Kippels wandte sich in der Bundestagsdebatte vom 25. Februar 2021 gegen die Erwartung, eine Freigabe von Impfstoffpatenten werde kurzfristig die Produktion steigern. Er berief sich auf Expertenanhörungen. Linke und Grüne forderten dagegen eine zeitweilige Freigabe; auch die SPD-Abgeordnete Heike Baehrens sprach sich dafür aus, dies nicht auszuschließen.
Klöckner begründete ihre Entscheidung gegen eine Regenbogenflagge auf dem Reichstag zum CSD mit der Neutralität der Bundestagsverwaltung. Kritik gab es auch am Ausschluss einer offiziellen Teilnahme der queeren Beschäftigtengruppe.
Kneller behauptete, ihm sei vor dem Bundestagseinzug vorgeschlagen worden, einen Teil seines Mitarbeiterbudgets für Parteiarbeit bereitzustellen. T-online berichtete über ähnliche Schilderungen weiterer Parteimitglieder.
Der SWR berichtete, Knodel habe nach der ersten Sitzung im März 2025 monatelang gefehlt und sein Mandat nach dem AfD-Austritt behalten. Knodel erklärte die Abwesenheit mit einem Burnout und einem der Verwaltung vorgelegten Attest.
Koegel äußerte Wertschätzung für Putin und bestritt eine russische Kriegsgefahr für die Nato. Pistorius widersprach und verwies auf Russlands Angriffskrieg.
Laut der vom NDR aufgegriffenen Auswertung meldete Komning seit Beginn der Wahlperiode im März 2025 Einnahmen von 344.560 Euro aus seiner Anwaltskanzlei. Die Auswertung ordnete ihn damit auf Rang fünf der Bundestagsabgeordneten ein.
Markus Koob forderte in der abschließenden Mali-Debatte des Bundestags 2023 eine gemeinsame Antwort auf die nicht erreichten strategischen Ziele des Einsatzes. Der CDU-Abgeordnete sah Risiken für die UN-Mission und die weitere Stabilisierung Malis. Zugleich bekannte er sich grundsätzlich zu Auslandseinsätzen und zur Verantwortung Deutschlands in der Sahelregion.
Koob berichtet über seine Bundestagsrede nach Deutschlands gescheiterter Wahl in den UN-Sicherheitsrat. Er fordert eine strategische und verlässliche Außenpolitik, die deutsche Interessen vertritt und zugleich internationale Zusammenarbeit stärkt.
Stefan Korbach wurde am 9. Oktober 2025 einstimmig in das Bundestagsgremium nach Paragraf 28a des Geldwäschegesetzes gewählt. Das Gremium erhält vom Finanzministerium regelmäßig Informationen über die Arbeit der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen. Diese sammelt und analysiert Hinweise auf Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.
Rainer Kraft erhielt bei seiner Kandidatur für das Amt eines Bundestagsvizepräsidenten im Juni 2024 nicht die erforderliche Mehrheit. Der von der AfD vorgeschlagene Abgeordnete bekam 81 Ja-Stimmen. 540 Abgeordnete stimmten gegen ihn, elf enthielten sich; eine Stimme war ungültig. Für die Wahl wären 367 Stimmen erforderlich gewesen.
Die Eschweiler Filmpost veröffentlichte eine Mitteilung zur Nominierung der Aachener AfD-Direktkandidaten. Danach wurde Manuel Krauthausen für den Wahlkreis Aachen I aufgestellt. Der Text beschreibt die Vorbereitung auf die Bundestagswahl und die angekündigte inhaltliche Wahlkampfarbeit; deren spätere Umsetzung lässt sich daraus nicht ableiten.
Dunja Kreiser widersprach im Bundestag der AfD-Forderung, die gesetzlichen Flächenvorgaben für Windenergie abzuschaffen. Sie begründete den Ausbau mit Versorgungssicherheit, geringerer Abhängigkeit und wirtschaftlichen Chancen für Gemeinden. Der amtliche Debattenbericht stellt daneben die Kritik der AfD an staatlichen Vorgaben und Wettbewerbsbedingungen dar.
Günter Krings setzte sich bei der Wahl zum Vorsitz der Konrad-Adenauer-Stiftung nicht durch. Gewählt wurde Annegret Kramp-Karrenbauer. Die ARD analysierte das Ergebnis auch als Rückschlag für Friedrich Merz, der Krings unterstützt hatte, und schilderte Vorbehalte gegen die Verbindung von aktivem Bundestagsmandat und Stiftungsvorsitz.
Bernd Krösser nahm am 17. Juni den Bericht der unabhängigen Wahlkreiskommission entgegen. Die Bundeswahlleiterin erläutert dessen Funktion als Grundlage für die künftige Einteilung der Bundestagswahlkreise. Der Bericht wurde anschließend als Bundestagsdrucksache veröffentlicht; über Änderungen entscheidet das Parlament durch Gesetz.
Achim Köhler erreichte im Wahlkreis Rhein-Neckar bei der Bundestagswahl 2025 rund 20,4 Prozent der Erststimmen. Der SWR berichtete über seinen zweiten Platz hinter Moritz Oppelt. Köhler erhielt sein Mandat über die AfD-Landesliste Baden-Württemberg.
Ein Berliner Gericht beanstandete den Ausschluss von AfD-Spielern aus dem FC Bundestag auf Grundlage der damaligen Vereinssatzung. Jörn König kündigte seine Rückkehrabsicht an und kritisierte politische Ausgrenzung im Hobbysport. Vereinsvertreter verwiesen dagegen auf gemeinsame Werte und planten eine Neuregelung.
Carsten Körber analysierte im Deutschlandfunk die Niederlage der Union bei der Bundestagswahl 2021. Er sah zunächst die SPD am Zug, eine Regierung zu bilden, und verlangte personelle wie inhaltliche Erneuerung seiner Partei. Seine scharfe Bewertung Armin Laschets ist als damalige politische Einschätzung einzuordnen.
Pierre Lamely beschrieb im Interview mit Osthessen News seine Ziele als neuer Bundestagsabgeordneter. Er möchte die Union politisch unter Druck setzen und den Kontakt zu Bürgern im Wahlkreis pflegen. Seine Selbstbeschreibung als Politiker der Mitte ist eine eigene Einordnung und keine unabhängige Bewertung seiner Positionen.
Ina Latendorf sprach in der Regierungsbefragung Defizite beim Tierschutz und bei Tiertransporten an. Landwirtschaftsminister Alois Rainer verwies in seiner Antwort auf europäische Verhandlungen und unterschiedliche Positionen der Mitgliedstaaten. Nationale Sonderlösungen lehnte er ab. Der Bundestagsbericht dokumentiert damit die parlamentarische Nachfrage und die Regierungsantwort.
Silke Launert erläuterte dem Bayreuther Tagblatt ihre politischen Schwerpunkte vor der Bundestagswahl 2025. Sie betonte Sicherheit, gesellschaftliche Stabilität und die Verbindung von Leistung mit sozialer Verantwortung. Das Interview zeigt ihr Selbstverständnis und ihre damaligen Forderungen; es bietet keine unabhängige Bilanz ihrer späteren parlamentarischen Arbeit.
Sonja Lemke warnte in einer Bundestagsdebatte davor, wichtige Raumfahrtinfrastruktur von einzelnen privaten Unternehmen abhängig zu machen. Sie forderte öffentliche Verantwortung und verbindliche Regeln, auch wegen Weltraumschrott und Umweltfolgen. Der amtliche Bericht stellt ihre Position anderen Auffassungen über wirtschaftliche und technologische Chancen der Raumfahrt gegenüber.
Rebecca Lenhard berichtete dem BR über ihren ersten Orientierungstag nach der Bundestagswahl. Die neue Grünen-Abgeordnete beschrieb organisatorische Fragen und den Austausch mit erfahrenen Kollegen. Der Beitrag gibt einen Einblick in den Aufbau der parlamentarischen Arbeit, ohne daraus bereits eine politische Erfolgsbilanz abzuleiten.
Andrea Lindholz unterstützte im Bundestag den Plan, wesentliche Strukturen des Bundesverfassungsgerichts im Grundgesetz abzusichern. Sie verwies auf die Gefahr, dass eine Sperrminorität Richterwahlen blockieren könnte, und befürwortete dafür einen Ersatzwahlmechanismus zwischen Bundestag und Bundesrat.
Andrea Lindholz warnte Abgeordnete davor, parlamentarische Reden vollständig durch KI erstellen zu lassen. Der Deutschlandfunk stellte dies neben Überlegungen zu unterstützenden Anwendungen in der Bundestagsverwaltung. Im Mittelpunkt steht die persönliche politische Verantwortung; technische Hilfe bei Vorbereitung oder Transkription wird davon unterschieden.
Die hessenschau porträtierte Patricia Lips als CDU-Spitzenkandidatin und enge organisatorische Unterstützerin Friedrich Merz’. Der Beitrag erläutert ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Hintergrund sowie ihre Haltung zur Schuldenbremse. Er zeichnet damit ein Wahlkampfporträt; die Charakterisierung als verlässliche Teamspielerin ist eine journalistische Einordnung.
Der AfD-Fraktionsvorstand missbilligte Lucassens öffentliche Kritik an Björn Höckes Haltung zur Landesverteidigung. WELT berichtete über den Beschluss und eine Bestätigung durch den Fraktionssprecher. Beanstandet wurde die Austragung des innerparteilichen Konflikts im Bundestag. Lucassen widersprach dem Vorwurf einer Fraktionsschädigung.
Rüdiger Lucassen trat als verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion zurück. Er begründete den Schritt mit dem Schutz der Partei und kritisierte eine gegen ihn gerichtete Kampagne. Innerparteiliche Kritiker verwiesen dagegen auf seinen Führungsstil. Die ARD berichtete über den Rücktritt vor einer angekündigten Misstrauensabstimmung.
Max Lucks stellte im Bundestagsinterview seine Arbeit als Iran-Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates vor. Er wollte demokratische Kräfte, Wissenschaft und Exilgemeinschaften einbeziehen und insbesondere die Sicherheit von Exil-Iranern in Europa behandeln.
Klaus Mack wandte sich gegen eine sofortige neue Verankerung von Klimaanpassung und Naturschutz als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz. Er verlangte zunächst Klarheit über Zuständigkeiten und Finanzierung und verwies auf bestehende Mittel. Der Bundestag lehnte den Grünen-Antrag ab; diese hielten zusätzliche gemeinsame Investitionen für dringend erforderlich.
Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik berichtete über ein Bundestagsgespräch mit Isabel Mackensen-Geis und David Mandrella. Er warb für nationale Schutzregeln bei neuen Gentechnikverfahren und stellte ein selbst beauftragtes Rechtsgutachten vor. Eine Vertreterin der Rewe Group nahm für den Verband teil.
Der vorwärts porträtierte David Mandrella nach seinem Nachrücken in den Bundestag. Der bisherige Lehrer folgte auf den verstorbenen Carsten Träger. Im Mittelpunkt stehen seine Erfahrungen aus dem Schulalltag und das Ziel größerer Bildungsgerechtigkeit. Der Text vermittelt sein politisches Selbstverständnis zu Beginn des Mandats.
Holger Mann bezweifelte im Bundestag die Begründung für den Ausschluss dreier Buchhandlungen vom Deutschen Buchhandlungspreis. Der SPD-Abgeordnete kritisierte, dass Kulturstaatsminister Wolfram Weimer die Verdachtsgrundlage nicht öffentlich erläutere. Das ZDF dokumentierte damit Kritik aus den Reihen des Koalitionspartners.
Eine in der Eschweiler Filmpost veröffentlichte Parteimitteilung berichtet über die Nominierung Markus Matzeraths als AfD-Direktkandidat für Aachen II. Gleichzeitig wurde Manuel Krauthausen für Aachen I bestimmt. Der Beitrag dokumentiert den organisatorischen Wahlkampfauftakt, enthält aber keine belastbare Bewertung späterer parlamentarischer Leistungen.
t-online berichtete im Zusammenhang mit personellen Verflechtungen innerhalb der AfD, dass die Ehefrau des nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Klaus Esser für Markus Matzerath im Bundestag arbeite. Der Bericht nennt damit ein konkretes Beschäftigungsverhältnis; einen Nachweis fehlender Arbeitsleistung enthält er für diesen Fall nicht.
Der BR stellte Andreas Mayer zum Beginn des neuen Bundestags vor. Mayer warb für weniger Regulierung und eine stärker marktwirtschaftliche Ausrichtung. Der Beitrag verbindet seine politischen Vorstellungen mit früherer parlamentarischer Mitarbeit und seinem technischen Hintergrund. Er liefert ein Einstiegsprofil, keine Bilanz umgesetzter Forderungen.
Volker Mayer-Lay erklärte vor der Abstimmung über das Rentenpaket, die junge Gruppe der Union habe ihre Anliegen deutlich gemacht. Zugleich erwartete er eine Mehrheit für das Vorhaben. Der SWR dokumentierte seine Einordnung der Debatte; später am selben Tag nahm der Bundestag das Paket an.
Pascal Meiser beschrieb in einem taz-Interview den Verlust seines Bundestagssitzes nach der Berliner Teilwiederholungswahl. Obwohl sein persönlicher Stimmenanteil gestiegen war, verschob die geringere Zahl abgegebener Zweitstimmen die Sitzverteilung zwischen den Ländern. Der Ältestenrat stellte den Mandatsverlust am 4. März 2024 fest.
Der rbb porträtierte Stella Merendino beim Wechsel aus der Pflege in den Bundestag. Sie wollte praktische Erfahrungen aus der Notaufnahme in die Gesundheitspolitik einbringen und kritisierte die Orientierung von Krankenhäusern an Erlösen. Der Beitrag schildert außerdem ihre Absicht, weiterhin gelegentlich in ihrem bisherigen Beruf zu arbeiten.
Swantje Henrike Michaelsen kritisierte die breite Priorisierung von Verkehrsprojekten im beschlossenen Beschleunigungsgesetz. Sie sah Risiken für Naturschutz und Beteiligung und wollte die Schiene stärker gewichten. Verkehrsminister Patrick Schnieder hielt dem entgegen, die Standards würden nicht gesenkt. Das ZDF berichtete über die Bundestagsentscheidung und die unterschiedlichen Bewertungen.
Sergej Minich wurde mit 89,4 Prozent zum Spitzenkandidaten der AfD für die Bremer Bürgerschaftswahl 2027 gewählt. Radio Bremen berichtete auch über seine Ankündigung, bei erfolgreichem Einzug ins Landesparlament das Bundestagsmandat abzugeben. Diese Absicht ist an ein künftiges Wahlergebnis gebunden und bedeutet keinen bereits vollzogenen Mandatswechsel.
Sahra Mirow erläuterte im SWR-Interview ihre Vorstellungen vor der Bundestagswahl. Sie forderte Investitionen in Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur sowie höhere Beiträge großer Vermögen. Die Schuldenbremse wollte sie abschaffen. Auf die Frage nach möglichen Unternehmensverlagerungen plädierte sie für Gegenmaßnahmen, ohne deren konkrete Ausgestaltung näher zu erklären.
Christian Moser schilderte dem BR die organisatorischen ersten Schritte nach seiner Wahl in den Bundestag. Dazu gehörten Büroplanung, Orientierung und erste Anliegen aus dem Wahlkreis. Inhaltlich nannte er den Hochwasserschutz als Schwerpunkt. Der Beitrag dokumentiert seinen Einstieg, nicht bereits umgesetzte Schutzmaßnahmen.
Carsten Müller unterstützte im Bundestag die elektronische Aufenthaltsüberwachung als zusätzliches Mittel gegen häusliche Gewalt. Er betonte zugleich, dass sie kein Allheilmittel sei, und verwies auf Täterarbeit sowie eine frühzeitige Auswertung. Das Plenarprotokoll dokumentiert außerdem Widerspruch der Opposition zu Reichweite und Vorgeschichte des Gesetzes.
Claudia Müller warb im Bundestag für erneuerbare Energien als Grundlage einer wettbewerbsfähigen maritimen Wirtschaft. Zudem verlangte sie europäisch abgestimmtes Vorgehen im Schiffbau. Der Parlamentsbericht stellt diese Schwerpunkte dem stärkeren Sicherheits- und Resilienzfokus der Koalition gegenüber. Der Grünen-Antrag wurde zur weiteren Beratung überwiesen.
Rolf Mützenich kündigte am Abend der Bundestagswahl 2025 an, nicht erneut für den SPD-Fraktionsvorsitz anzutreten. In einem Brief an seine Fraktion begründete er dies mit dem Wunsch nach einer jüngeren Führung. Er hatte die Fraktion seit 2019 geleitet; die SPD hatte erheblich an Stimmen verloren.
Edgar Naujok erreichte bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Leipzig-Land 38,2 Prozent der Erststimmen. Damit lag er vor dem CDU-Bewerber und der SPD-Kandidatin. Der MDR ordnet das Ergebnis in die Wahlrechtsreform ein, die Wahlkreisgewinn und tatsächliche Sitzzuteilung voneinander trennt.
Iris Nieland stellte vor der Bundestagswahl die wirtschaftliche Entwicklung der Westpfalz und mehr Polizeipräsenz in den Mittelpunkt. Gegenüber dem SWR warb sie für eine Sonderwirtschaftszone und besseren Internetzugang. Die Kandidatenvorstellung dokumentiert Wahlkampfziele und enthält keinen Nachweis ihrer späteren Umsetzung.
Jan Ralf Nolte kandidierte im Februar 2024 für die AfD als Vizepräsident des Bundestags. In geheimer Wahl erhielt er 86 Ja-Stimmen; 560 Abgeordnete stimmten gegen ihn und 14 enthielten sich. Die notwendige Mehrheit von 369 Stimmen erreichte er damit nicht.
Josephine Ortleb erläuterte nach ihrer Wahl zur Bundestagsvizepräsidentin, wie sie ihre neue Aufgabe versteht. Sie betonte die Verantwortung für einen geordneten Sitzungsablauf und einen respektvollen Ton. Im Interview sprach sie sich dafür aus, über strengere Ordnungsmaßnahmen gegen Störungen zu beraten.
Ein früherer Mitarbeiter warf Andreas Paul vor, kommunale Parteiarbeit aus Bundestagsmitteln und künstliche Reichweite durch falsche Konten organisiert zu haben. Paul erklärte, kommunale Pressehilfe sei in der Freizeit erfolgt, und bestritt eine Verbindung zur sogenannten 65/35-Regel. Den Kontenvorwurf bestritt er gegenüber dem NDR nicht.
Thomas Pauls schilderte nach seiner ersten Sitzungswoche den Aufbau seines Abgeordnetenbüros und die Einführung neuer Unionsabgeordneter. Er wollte seine wirtschaftliche Erfahrung in passenden Ausschüssen einbringen. Gemeinsam mit Natalie Pawlik kündigte er eine Zusammenarbeit für die Wetterau an.
Natalie Pawlik berichtete nach der Bundestagswahl über ihre Mitarbeit in den Koalitionsverhandlungen zum Bereich Arbeit und Soziales. Sie nannte Fachkräftesicherung, Weiterbildung und Qualifizierung als Anliegen. Der regionale Interviewbericht beschreibt ihre Aufgaben und Erwartungen in der Übergangsphase zur neuen Regierung.
Sören Pellmann wurde gemeinsam mit Heidi Reichinnek an die Spitze der damaligen Linken-Gruppe im Bundestag gewählt. Der Deutschlandfunk berichtete von zwei knappen Kampfabstimmungen in Berlin. Der Vorgang dokumentiert die Neuordnung der parlamentarischen Führung im Februar 2024.
Tobias Matthias Peterka erläuterte vor der Bundestagswahl seine Vorstellungen zu Strafrecht, Migration und Bürgergeld. Die Redaktion konfrontierte ihn unter anderem mit dem Gegensatz zwischen seiner gewünschten Strafmündigkeit ab zwölf Jahren und seiner Ablehnung eines niedrigeren Wahlalters.
Martin Plum teilte auf seiner eigenen Website mit, mit 96 Prozent zum Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewählt worden zu sein. Damit sei die Mitgliedschaft im geschäftsführenden Fraktionsvorstand verbunden. Er verwies auf frühere juristische Funktionen innerhalb der Jungen Union.
Filiz Polat stellte im NDR-Porträt zur Bundestagswahl ihre politischen Schwerpunkte vor: erneuerbare Energien, verlässliche Energiepreise und Investitionen in Verkehr und Schulen. Die Redaktion beschrieb außerdem ihre innenpolitische Erfahrung und ihr Engagement für Niederdeutsch. Die Wahlziele werden als ihre Selbstauskunft wiedergegeben.
David Preisendanz kritisierte im Interview eine politische Debattenkultur, die aus seiner Sicht tragfähige Kompromisse erschwert. Er erklärte, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze und das Bundestagspräsidium selbst nicht unterstützen zu wollen. Gleichzeitig verlangte er, abweichende Einschätzungen zu diesem Vorgehen sachlich diskutieren zu können.
Kerstin Przygodda wurde von den AfD-Mitgliedern einstimmig als Direktkandidatin im Wahlkreis Lübeck aufgestellt. Der Lokalbeitrag dokumentiert ihre Nominierung am 20. Dezember 2024 und den vierten Landeslistenplatz. Er ordnet sie außerdem als damaliges Kreistagsmitglied und langjährige Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten ein.
Anna Rathert gehörte zu drei AfD-Fachpolitikern, deren Einladung zur Münchner Sicherheitskonferenz das ZDF meldete. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger begründete die Öffnung mit der Einbindung aller Bundestagsparteien. Der Artikel beschreibt eine angekündigte Teilnahme und den politischen Streit über die Einladungspolitik.
Das Landgericht Potsdam untersagte Arne Raue im Eilverfahren ehrverletzende Aussagen über eine Pfarrerin. Raue hatte die Äußerungen als private Meinung verteidigt. Im November genehmigte der Bundestag ein Disziplinarverfahren gegen den früheren Bürgermeister; der Landkreis bestätigte dessen Einleitung.
Katherina Reiche hielt im Bundestag an Änderungen der Förderung erneuerbarer Energien fest und begründete sie mit der Bezahlbarkeit des Gesamtsystems. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther warnte dagegen vor Schäden für die Energiewende und seine Landeswirtschaft. Der NDR-Bericht gibt beide Positionen wieder und beschreibt ein noch laufendes Gesetzgebungsverfahren.
Nach der Bundestagswahl 2025 hob eine ARD-Analyse Heidi Reichinneks Beitrag zum Erfolg der Linken hervor. Ihre Präsenz in sozialen Medien und die Konzentration auf Mieten und Lebenshaltungskosten hätten insbesondere junge Menschen angesprochen. Die Autorin verwies zugleich auf Mobilisierung durch die Migrationsdebatte. Der Wahlerfolg wird damit als Ergebnis mehrerer Faktoren eingeordnet.
Anja Reinalter beschrieb im Interview ihre Arbeit als parlamentarische Geschäftsführerin und die Abstimmung von Tagesordnung und Fraktionspositionen. Sie erläuterte außerdem, weshalb sie angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine militärische Unterstützung befürwortete. Das Gespräch dokumentiert ihre damalige politische Einschätzung.
Radio Köln stellte Lea Reisner vor der Bundestagswahl als Kandidatin für Köln II und Drittplatzierte der nordrhein-westfälischen Linken-Liste vor. Das begleitende Kurzporträt nannte ihren Pflegeberuf und ihre Selbsteinordnung als Seenotretterin. Dieser Eintrag stützt sich auf den gelesenen Text, nicht auf das Audiointerview.
Matthias Rentzsch lag bei der Bundestagswahl im Wahlkreis Dresden II–Bautzen II mit 29,9 Prozent der Erststimmen vorn. Der MDR nannte Lars Rohwer mit 24,2 Prozent als Zweitplatzierten. Der Wahlbericht erläutert zugleich, dass Erststimmensiege nach neuem Wahlrecht von der Zweitstimmendeckung zu unterscheiden sind.
Sylvia Rietenberg erreichte im Wahlkreis Münster mit 31,2 Prozent die meisten Erststimmen. Stefan Nacke folgte nach dem WDR-Wahlbericht mit 28,5 Prozent. Die Meldung unterschied ausdrücklich zwischen einem Erststimmensieg und dem durch die Zweitstimmendeckung bestimmten tatsächlichen Einzug in den Bundestag.
Sylvia Rietenberg nahm mit drei weiteren Bundestagsabgeordneten an einer Diskussion der Münsteraner Omas gegen Rechts teil. Laut WDR kamen rund 350 Menschen. Im Verlauf stritten die Parteivertreter über politische Verantwortung; aus dem Publikum kam Kritik am Wahlkampfstil der Debatte.
Stefan Rouenhoff erreichte bei der Bundestagswahl im Kreis Kleve 41,2 Prozent der Erststimmen. Der WDR nannte Bodo Wißen mit 21,7 Prozent als Zweitplatzierten. Rouenhoff hatte den Wahlkreis bereits 2021 gewonnen; der Bericht erläuterte zudem die neue Bedeutung der Zweitstimmendeckung.
Daniela Rump wurde bei der konstituierenden Bundestagssitzung vom SPD-Parteiblatt begleitet. Die neu gewählte Hildesheimer Abgeordnete schilderte den Aufbau ihres Büros und die Übernahme eines Teils des Teams ihres Vorgängers. Der Bericht beschreibt konkrete organisatorische Schritte zu Beginn ihres Mandats.
Ruben Rupp erklärte nach seiner Bundestagswahl, sein Landtagsmandat vorerst zu behalten, um einen bestimmten Nachrücker zu verhindern. Er räumte Terminprobleme ein und gab Ausschussmitgliedschaften in Stuttgart auf. Der Staatsanzeiger erläuterte außerdem, dass er trotz Doppelmandats nicht zwei volle Abgeordnetengehälter erhielt.
Corinna Rüffer wandte sich in einer Presseerklärung gegen die angekündigte Absetzung der ersten Beratung zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes. Sie verlangte eine wirksame Reform und unterstützte den angekündigten Protest vor dem Bundestag. Ihre Erklärung verweist außerdem auf einen eigenen Antrag der Grünen.
Die taz porträtierte Zada Salihović nach ihrem Einzug in den Bundestag. Im Mittelpunkt standen ihre Arbeit in der Jugend- und Auszubildendenvertretung, spätere Gewerkschaftstätigkeit und der Wunsch, junge Beschäftigte sowie ländliche Regionen zu vertreten. Der Bericht beschreibt ihren politischen Einstieg und ihre Ziele.
Catarina dos Santos-Wintz stellte auf ihrer Abgeordnetenseite das Pilotprojekt zur digitalen Anwesenheitserfassung im Bundestag vor. Das Einloggen mit dem Abgeordnetenausweis an Terminals solle Papierlisten ersetzen. Sie verband damit die Hoffnung auf weniger Verwaltungsaufwand und einen sparsameren Einsatz von Papier.
Ermittler durchsuchten Raimond Scheirichs Bundestagsbüro nach parlamentarischer Genehmigung. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ging es um den Verdacht, Augsburger Fraktionsgelder zweckwidrig verwendet und falsch abgerechnet zu haben. Scheirich äußerte sich gegenüber dpa zunächst nicht. Der Bericht dokumentiert einen Verdacht, keine festgestellte Schuld.
Carina Schießl warnte nach dem Bundestagsbeschluss zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vor wirtschaftlichem Druck auf psychotherapeutische Praxen und schlechterem Zugang für gesetzlich Versicherte. Das Gesundheitsministerium begründet die Reform mit stabileren Beiträgen und verweist auf Schutzregeln für zweckgebundene Honorare und bereits begonnene Behandlungen.
David Schliesing erinnerte in einer Bundestagsrede an die Opfer des Mauerbaus und bezeichnete die damaligen Menschenrechtsverletzungen als unentschuldbar. Er leitete daraus einen politischen Auftrag zum Schutz individueller Freiheit ab. Diese historische Verantwortung verband er mit seiner heutigen Position zu Asyl und dem Schutz von Flüchtenden.
Christoph Schmid sprach sich nach der Wintertagung der Parlamentarischen Versammlung der OSZE dafür aus, deren bestehende Dialogstrukturen für eine künftige Friedenssicherung in der Ukraine zu nutzen. Im Bundestagsinterview verwies er auf den breiten Teilnehmerkreis und forderte, die Organisation trotz finanzieller Schwierigkeiten zu unterstützen.
Die AfD-Bundestagsfraktion schloss Jan Wenzel Schmidt nach internen Auseinandersetzungen aus. Die Fraktionsspitze warf ihm schädigendes Verhalten vor; Schmidt nannte die Entscheidung falsch. Er hatte seinerseits Vorwürfe gegen Parteikollegen erhoben und zuvor die gegen ihn gerichteten Anschuldigungen gegenüber dem MDR zurückgewiesen.
Nach der Nichtigerklärung des zweiten Nachtragshaushalts 2021 musste die Regierung Scholz ihre Finanzplanung ändern. Karlsruhe hatte die Übertragung von 60 Milliarden Euro an ungenutzten Corona-Kreditermächtigungen verworfen. Am 2. Februar 2024 verabschiedete der Bundestag den angepassten Bundeshaushalt 2024.
Johannes Schraps berichtete im Bundestagsinterview über die Ostseeparlamentarierkonferenz in Lübeck und die direkte Beteiligung junger Menschen. Deren Vorschläge seien in die gemeinsame Resolution eingeflossen. Für das folgende Treffen wollte er überprüfen, welche Empfehlungen tatsächlich umgesetzt wurden und wo weitere politische Arbeit nötig sei.
Michael Schrodi bezweifelte, dass ein Untersuchungsausschuss des Bundestages die Hamburger Warburg-Vorgänge aufklären könne. Er verwies darauf, dass der Steuervollzug Aufgabe der Länder sei.
Georg Schroeter gehörte zu den Antragstellern einer AfD-Initiative für Karenzzeiten vor Leitungsaufgaben im Bundesrechnungshof. Frühere Regierungsmitglieder und Abgeordnete sollten zeitweise ausgeschlossen werden. Der Bundestag lehnte den Gesetzentwurf am 23. April ab; alle anderen Fraktionen unterstützten die Ablehnung.
Lisa Schubert forderte in einer Bundestagsrede eine lebensnahe Finanzbildung, die unabhängig von Anbietern von Finanzprodukten gestaltet wird. Junge Menschen benötigten etwa Wissen über Steuererklärungen, Studienkredite und Altersvorsorge. Schulische Angebote müssten unabhängig von Elternhaus und Bildungsweg zugänglich sein und auch die Folgen von Investitionen behandeln.
In einem Bundestagsporträt setzte sich Frank Schwabe für gesetzliche Klimaziele mit überprüfbaren Fristen ein. Er kritisierte damals, dass die Bundesregierung kein Klimaschutzgesetz mehr vorlegen wolle, und verlangte die Einhaltung finanzieller Zusagen an Entwicklungsländer.
Ines Schwerdtner verteidigte im ARD-Sommerinterview den auf dem Linken-Parteitag beschlossenen Gehaltsdeckel für Bundestagsabgeordnete als politisches Signal. Dessen Durchsetzung sei bereits schwierig gewesen. Eine Ausweitung auf Pensionsansprüche bezeichnete sie als Thema weiterer innerparteilicher Diskussionen, ohne einen entsprechenden abgeschlossenen Beschluss zu nennen.
Das Bundestagspräsidium bestimmte Michael Schäfer zum neuen Direktor beim Deutschen Bundestag ab September 2022. Der damalige Leiter der Abteilung Information und Dokumentation sollte Lorenz Müller nachfolgen.
Johannes Schätzl beriet mit dem Präsidenten der Universität Passau über Forschungsschwerpunkte, internationale Partnerschaften und Finanzierung. Beide betonten nach dem Universitätsbericht den Wert offener wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Schätzl sagte zu, Anliegen der Hochschule an zuständige Kolleginnen und Kollegen in Bundestagsausschüssen weiterzugeben.
Marlene Schönberger diskutierte bei einem öffentlichen Gespräch in Perlesreut über Krankenhäuser, Notfallversorgung und den Zugang zu Psychotherapie. Nach dem Bericht ihres Regionalverbands äußerten Teilnehmende Sorgen über mögliche Folgen gesundheitspolitischer Einsparungen. Schönberger wollte die Anregungen aus dem Ort in ihre Arbeit im Bundestag einbringen.
Stefan Seidler brachte gemeinsam mit der Grünen-Fraktion einen Antrag zur Sicherung der Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen ein. Der Bundestag überwies ihn an die Ausschüsse; im April folgte eine Anhörung mit unterschiedlichen fachlichen Einschätzungen.
Detlef Seif erklärte im Bundestagsinterview, die Parlamentarische Versammlung der Mittelmeerunion müsse organisatorisch arbeitsfähiger werden. Er verwies auf fehlende administrative Voraussetzungen und bot Unterstützung bei deren Behebung an.
Martin Sichert wandte sich in der Bundestagsdebatte gegen eine Organspende ohne ausdrückliche Zustimmung. Er begründete seine Ablehnung mit dem individuellen Selbstbestimmungsrecht.
Julia-Christina Stange schilderte im Bundestag belastende Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen. Sie verlangte schnelle Veränderungen und kritisierte, dass trotz hoher Ausgaben nicht alle Versicherten gleich gut versorgt würden.
Dieter Stier unterstützte die erneute Verschiebung der verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung. Er verlangte praktikable Regeln, Planungssicherheit und weniger Bürokratie für Betriebe. Zugleich erklärte er persönlich, eine gesetzliche Kennzeichnung insgesamt für entbehrlich zu halten. Der Bundestag verschob den Start auf Januar 2027.
Hendrik Streeck erläuterte in einer Bundestagsanhörung seine damalige Einschätzung zum Schutz nach Corona-Infektionen und Impfungen. Er verwies auf veränderte Infektionsrisiken unter der Omikron-Variante.
Christina Stumpp begrüßte die vom Bundestag beschlossene Umstellung auf antragsloses Kindergeld als Entlastung für Familien nach einer Geburt. In ihrer Mitteilung erläuterte sie den vorgesehenen schrittweisen Start 2027 und verband die Reform mit dem Ziel, Verwaltungsverfahren zu digitalisieren und Familien weniger Formulare abzuverlangen.
WELT berichtete über die Beschäftigung von Uhrs Partner und dessen Tochter. Die AfD-Landesgruppe erklärte ihren Ausschluss. Uhr legte dagegen eine frühere Austrittsmail vor und bestritt einen gemeinsamen Wohnsitz. Unverheiratete Partner fallen laut berichteter Bundestagsauskunft nicht unter das Beschäftigungsverbot.
Ingo Vogel verteidigte in der Bundestagsdebatte vorübergehende Grenzkontrollen, lehnte aber die von der AfD verlangte dauerhafte Ausrichtung ab. Er setzte auf europäische Zusammenarbeit und das gemeinsame Asylsystem. Zugleich sprach er die Belastung der Bundespolizei und fehlende Einsatzkräfte an anderen Orten an.
Donata Vogtschmidt wandte sich in ihrer Bundestagsrede gegen offensive Eingriffe in fremde IT-Systeme. Sie verwies auf schwierige Angreiferzuordnung, mögliche Schäden bei Unbeteiligten und parlamentarische Kontrolle. Stattdessen verlangte sie stärkere defensive IT-Sicherheit und internationale Zusammenarbeit.
Sechs junge Menschen aus betreuten Wohnangeboten besuchten Mayra Vriesema am 10. November im Bundestag. Sie sprachen über Hürden bei der Wohnungssuche, Sozialleistungen und politische Ausgabenprioritäten. Nach dem Bericht ermutigte Vriesema die Jugendlichen zu weiterer politischer Beteiligung.
Johann David Wadephul plädierte im Bundestagsinterview für einen stärkeren europäischen Pfeiler der NATO. Höhere Verteidigungsanstrengungen begründete er mit europäischen Sicherheitsinteressen. Er unterstrich außerdem die Bedeutung fortgesetzter Unterstützung für die Ukraine und einer verlässlichen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten.
Carolin Wagner betont im Bundestag, dass internationale Forschungszusammenarbeit für Gesundheit, Klimaschutz und gesellschaftliche Innovation nötig sei. Sie unterstützt europäische Wissenschaftsdiplomatie und Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens. Sicherheitsprüfungen sollen aus ihrer Sicht Zusammenarbeit ermöglichen und zugleich Forschung vor Missbrauch schützen.
Daniel Walter forderte im Bundestag, das EU-Mercosur-Abkommen zügig vorläufig anzuwenden. Er begründete dies mit europäischer Handlungsfähigkeit und wirtschaftlicher Sicherheit. Handelsabkommen dürften nicht um jeden Preis geschlossen werden; gerechte Regeln und neue Partnerschaften seien jedoch nötig, um Globalisierung mitzugestalten.
Daniel Walter setzte sich nach einer Mitteilung seines Wahlkreisbüros dafür ein, noch nicht bewilligte Bundesmittel für den Strukturwandel im Rheinischen Revier in die nächste Förderperiode zu übertragen. Er berichtete über einen Schritt im Haushaltsausschuss und kündigte eine anschließende Bundestagsentscheidung an.
Die von Carmen Wegge mitgetragene Reform des Abtreibungsrechts erreichte vor der Bundestagswahl keine abschließende Abstimmung. Im Rechtsausschuss fehlte die Mehrheit für eine nötige Sondersitzung. Wegge und Ulle Schauws kritisierten Union und FDP; die Union hielt den Entwurf für verfassungsrechtlich unvereinbar mit bisherigen Vorgaben.
Carmen Wegge wirbt im zwd-Interview für eine bessere Vertretung von Frauen im Bundestag. Eine Reform müsse aus ihrer Sicht sowohl Landeslisten als auch Direktmandate berücksichtigen. Außerdem nennt sie das Wahlalter 16 als Verhandlungsthema, betont aber die erforderliche Verständigung innerhalb der Koalition.
Mathias Weiser verlangte in seiner Bundestagsrede die Streichung zahlreicher Gesetze und weniger Behörden. Die vorgeschlagene Abschaffung einzelner Berichtspflichten begrüßte er als kleinen Schritt, hielt sie aber für unzureichend.
Mathias Weiser verlangte im Bundestag die Rücknahme der Energiewende. Er kritisierte das Netzpaket, forderte weniger energierechtliche Vorgaben und mehr Wettbewerb und warnte vor steigenden Netzkosten als Belastung für deutsche Unternehmen.
Sven Wendorf befürwortete in der Bundestagsdebatte grundsätzlich den Ausschluss von Buchhandlungen, die er als politisch extrem bewertete. Zugleich kritisierte er die Heranziehung geheimer Verfassungsschutzauskünfte. Er verlangte, den staatlichen Preis in seiner bisherigen Form abzuschaffen und der Branche eine eigene Finanzierung durch Beiträge oder Spenden zu überlassen.
Nach Katherina Reiches Äußerungen zu flexibleren EU-Klimazielen bestätigte Frank Wetzel gegenüber dem Bundestag das Festhalten der Bundesregierung an den deutschen und europäischen Zielen. Zugleich verwies er auf mögliche Anpassungen, wenn wirtschaftliche Belange nicht ausreichend berücksichtigt würden. Die taz stellte diese Antwort der Kritik des Grünen-Abgeordneten Julian Joswig gegenüber.
Kai Whittaker erklärt im Bundestagsportal mitmischen, warum persönliche Kontakte zu US-Abgeordneten für die transatlantische Zusammenarbeit wichtig bleiben. Europa solle zugleich mehr eigene Sicherheitsverantwortung übernehmen. Er betrachtet dies als Chance, europäische Interessen selbstbewusster zu vertreten und eine regelgebundene internationale Zusammenarbeit zu stärken.
Klaus Wiener verteidigte im Bundestag die Energiepolitik der Bundesregierung. Er setzte auf Wettbewerb und freie Technologiewahl und bekräftigte zugleich das Ausbauziel für erneuerbare Energien. Wärmepumpen und Elektromobilität könnten sich nach seiner Erwartung am Markt durchsetzen.
Der Bundestag beschloss die Aufhebung des Paragrafen 219a, der auch sachliche ärztliche Informationen über Schwangerschaftsabbrüche erfasst hatte. Dirk Wiese begründete die Reform mit mehr Rechtssicherheit und einem besseren Zugang zu Beratung. Ampel-Fraktionen und Linke stimmten dafür, Union und AfD dagegen.
Karsten Wildberger verwies im ZDF-Interview auf die neue Einstufung des Glasfaser- und Mobilfunkausbaus als überragendes öffentliches Interesse. Die Bundesregierung dokumentierte zuvor die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat. Damit erhielt der Netzausbau bei Genehmigungen mehr Gewicht. Eine vollständige Glasfaserversorgung bis 2030 garantierte Wildberger im Interview jedoch nicht.
Christin Willnat fordert bei der Regulierung von Verbraucherkrediten einen besseren Schutz vor Überschuldung durch digitale Kaufangebote auf Raten. In ihrer Bundestagsrede wirbt sie für leicht zugängliche, unabhängige Schuldnerberatung, einheitliche Standards und eine verlässliche Finanzierung, an der auch die Kreditwirtschaft beteiligt werden soll.
Tobias Winkler beobachtete mit einer Bundestagsdelegation die ungarische Parlamentswahl vom 12. April. Er kritisierte den Wahlkampf als unfair, bewertete die Organisation des Wahltags aber ausgesprochen positiv. Besonders hob er die Beteiligung und die Atmosphäre in den von ihm besuchten Wahllokalen hervor.
Tobias Winkler erläutert im Bundestagsinterview, dass die OSZE auch während des russischen Kriegs gegen die Ukraine Gesprächsmöglichkeiten offenhält. Er sieht darin eine diplomatische Aufgabe und eine mögliche Grundlage für spätere Friedenssicherung. Die Aufmerksamkeit für die Ukraine dürfe angesichts anderer Krisen nicht nachlassen.
Christian Zaum erkennt die Bedeutung internationaler Forschungszusammenarbeit an, legt den Schwerpunkt seiner Bundestagsrede jedoch auf schulische Grundlagen. Er fordert stärkere Wissensvermittlung, Leistungsorientierung und Begabtenförderung in Deutschland. Seine Kritik am Bildungswesen bleibt eine politische Bewertung; Florian Müller widersprach der pauschalen Abwertung von Schulen.
Jörg Zirwes lehnte im Bundestag den Linken-Antrag ab, die Wehrpflicht aus dem Grundgesetz zu streichen. Er würdigte den Wehrdienst als Verbindung zwischen Gesellschaft und Streitkräften und kritisierte zugleich das Modernisierungsgesetz der Koalition als unzureichend.
Ulrich von Zons gehört zu den namentlich genannten Einbringern eines AfD-Entwurfs für Karenzzeiten beim Wechsel politischer Amtsträger zum Bundesrechnungshof. Damit sollten mögliche Interessenkonflikte begrenzt werden. Der Bundestag lehnte den Entwurf am 23. April ab; alle anderen Fraktionen stimmten gegen die Initiative.
Mahmut Özdemir unterstützt das vom Bundestag beschlossene Wasserstoffbeschleunigungsgesetz. Er erwartet klarere Verfahren und bessere Bedingungen für Produktion und industrielle Nutzung von Wasserstoff, etwa in der Stahlherstellung. Die Änderungen sollen nach seiner Darstellung Innovation, Arbeitsplätze und eine klimafreundlichere Energieversorgung fördern.
Aydan Özoğuz geriet als Bundestagsvizepräsidentin wegen eines geteilten Instagram-Beitrags zum Gazakrieg unter Kritik. Vertreter des Zentralrats der Juden und der Union warfen ihr vor, antizionistische beziehungsweise antisemitische Aussagen weiterzuverbreiten. Özoğuz bedauerte den Beitrag und betonte Israels Existenz- und Selbstverteidigungsrecht sowie das Leid ziviler Opfer.
Sanae Abdi arbeitete in Kölner Wirtschafts- und Strafrechtskanzleien. 2018 wechselte sie als Projektmanagerin mit Schwerpunkt Controlling zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Seit 2021 gehört sie dem Bundestag an. In der Wahlperiode bis 2025 war sie entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und deren Obfrau im Entwicklungsausschuss.
Knut Abraham arbeitete für den Europaabgeordneten Otto von Habsburg und trat anschließend in den Auswärtigen Dienst ein. Seine diplomatische Laufbahn führte ihn unter anderem nach Sofia, Washington und Warschau. Im Bundeskanzleramt war er mit globalen Fragen und später mit Beziehungen zu Staaten Ost- und Südosteuropas befasst.
Doris Achelwilm arbeitete im Kulturjournalismus und von 2007 bis 2017 als Pressesprecherin der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft. Sie war Landessprecherin der Bremer Linken und gehörte von 2017 bis 2021 erstmals dem Bundestag an. Ab 2022 übernahm sie Koordinierungs- und Referentenaufgaben für das Bremer Wirtschaftsressort in Berlin.
Anna Aeikens studierte Agrarwissenschaften und internationale Agrarpolitik. Anschließend arbeitete sie als parlamentarische Assistentin im Europäischen Parlament. Nach 2024 gründete sie eine Strategieberatung für den Agrarbereich, die sie bis zur Annahme ihres Bundestagsmandats führte. Seit 2025 gehört sie dem Bundestag an.
Adis Ahmetović arbeitete als Büroleiter des niedersächsischen SPD-Vorsitzenden Stephan Weil und später als persönlicher Referent des Ministerpräsidenten. Im Januar 2020 wechselte er in die Regierungsplanung der Staatskanzlei. Zuvor leitete er die Jusos in der Region Hannover und engagierte sich im Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide.
Gökay Akbulut arbeitete in der Jugendbetreuung, an Projekten zum Übergang von der Schule in den Beruf und als Dozentin. Von 2016 bis 2017 war sie bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung für Bildung und Migration tätig. Sie gehörte dem Mannheimer Gemeinderat an und ist seit 2017 Bundestagsabgeordnete.
Jan van Aken ist promovierter Biologe. Er arbeitete als Gentechnikexperte bei Greenpeace und später als Biowaffeninspekteur für die Vereinten Nationen. Im Oktober 2024 übernahm er einen der beiden Vorsitzposten der Partei Die Linke. Der amtliche Kurzlebenslauf nennt nur wenige Stationen.
Tarek Al-Wazir war lange in der hessischen Landes- und Kommunalpolitik tätig. Er leitete die Grünen-Fraktion im Landtag und zeitweise den Landesverband. Von 2014 bis 2024 war er hessischer Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident. 2025 wechselte er in den Deutschen Bundestag.
Reem Alabali Radovan arbeitete wissenschaftlich am Deutschen Orient-Institut und für den Nah- und Mittelost-Verein. In Mecklenburg-Vorpommern war sie in der Landesverwaltung und später als Integrationsbeauftragte tätig. Seit 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete. Von 2021 bis 2025 war sie Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration. Seit dem 6. Mai 2025 ist sie Bundesentwicklungsministerin.
Stephan Albani verbindet eine physikalische Ausbildung mit Tätigkeiten in der Hörforschung. Er führte das Hörzentrum und HörTech in Oldenburg und übernahm Leitungsaufgaben in den Forschungsverbünden Auditory Valley und Hearing4All. Seit 2013 ist er Bundestagsabgeordneter.
Alaa Alhamwi arbeitet an Energiesystemen und erneuerbaren Energien. Seine Forschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt begann 2012 und beschäftigt sich unter anderem mit Speichern und Wasserstoff. 2021 wurde er kommunalpolitisch in Oldenburg aktiv; 2023 übernahm er den niedersächsischen Landesvorsitz der Grünen.
Norbert Maria Altenkamp arbeitete nach Bankausbildung und Studium für die CDU-Kreistagsfraktion sowie den Landrat in Recklinghausen. Von 2003 bis 2017 war er hauptamtlicher Bürgermeister von Bad Soden am Taunus. Im Oktober 2017 zog er in den Bundestag ein.
Philipp Amthor studierte Jura in Greifswald und arbeitete anschließend an der Universität sowie für eine Berliner Wirtschaftskanzlei. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an. Im Juli 2026 wechselte er vom Digitalministerium als Staatsminister für die Zusammenarbeit von Bund und Ländern ins Bundeskanzleramt.
Luise Amtsberg war von 2009 bis 2012 Abgeordnete im schleswig-holsteinischen Landtag und leitete anschließend den Kieler Grünen-Kreisverband. Seit 2013 gehört sie dem Bundestag an. Von 2022 bis 2025 war sie Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe.
Niels Annen war Juso-Bundesvorsitzender und später Bundestagsabgeordneter. Er arbeitete außerdem beim German Marshall Fund und bei der Friedrich-Ebert-Stiftung. Nach einem Staatsministeramt im Auswärtigen Amt wurde er parlamentarischer Staatssekretär im Entwicklungsministerium. Seit Mai 2025 ist er dort beamteter Staatssekretär; seine Bundestagsmitgliedschaft endete 2025.
Michael Arndt wird im Bundestagsprofil als Arzt geführt. Seine veröffentlichten beruflichen Angaben nennen vor dem Bundestagsmandat eine Chefarzttätigkeit bei ProSecur und eine ärztliche Praxis in Homburg. Ein ausführlicher Lebenslauf mit Ausbildungs- und Karrieredaten ist bislang nicht veröffentlicht.
Alexander Arpaschi arbeitete nach dem Maschinenbaustudium bei Siemens im internationalen Anlagengeschäft. Daneben baute er ein Wohnungsbauunternehmen auf. Später war er Büroleiter im baden-württembergischen Landtag und parlamentarischer Assistent im Europäischen Parlament. Seine Berufslaufbahn verbindet technische, unternehmerische und parlamentarische Tätigkeiten.
Ayse Asar arbeitete zunächst in der Hochschulverwaltung, zuletzt als ständige Vertreterin des Kanzlers der Goethe-Universität. Von 2015 bis 2019 war sie Kanzlerin der Hochschule RheinMain. Anschließend war sie bis Januar 2024 Staatssekretärin im hessischen Wissenschaftsministerium und nahm im April 2024 eine anwaltliche Tätigkeit auf.
Reza Asghari arbeitete nach Studium und Promotion zunächst in der E-Business-Beratung. Im September 2000 wurde er Professor an der heutigen Ostfalia Hochschule. Seit 2009 verbindet seine gemeinsame Professur Ostfalia und TU Braunschweig. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören Unternehmensgründung, Innovation und der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Wirtschaft.
Tijen Ataoğlu trat im April 2019 in den Richterdienst im Landgerichtsbezirk Hagen ein. Von Dezember 2021 bis März 2025 war sie für eine Tätigkeit bei der CDU-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen beurlaubt. Dort leitete sie zuletzt das Büro des Fraktionsvorsitzenden und koordinierte parlamentarische Untersuchungsausschüsse.
Andreas Audretsch arbeitete als Hörfunkjournalist und Referent im Bundestag. Später übernahm er Kommunikationsaufgaben im Wirtschaftsministerium, im Bundespräsidialamt und im Familienministerium. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an. Von 2022 bis 2025 war er stellvertretender Vorsitzender der Grünen-Fraktion.
Artur Auernhammer ist Landwirtschaftsmeister und übernahm 1995 den elterlichen Bauernhof. Er engagierte sich im Bayerischen Bauernverband sowie in der Kommunalpolitik in Weißenburg und im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. Dem Bundestag gehörte er zunächst von 2004 bis 2005 an; seit 2013 ist er wieder Abgeordneter.
Peter Aumer arbeitete in Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung sowie bei einem Energieversorger. Neben seiner Berufslaufbahn übernahm er kommunale Mandate in Regenstauf und im Landkreis Regensburg. Von 2009 bis 2013 war er erstmals Bundestagsabgeordneter; seit 2017 gehört er dem Parlament wieder an.
Cornell-Anette Babendererde arbeitete nach ihrer geschichtswissenschaftlichen Promotion in der Personalberatung, für die Hamburger CDU-Bürgerschaftsfraktion und in der Wirtschaftsverwaltung. Von 2018 bis zum Bundestagseinzug 2025 war sie im niedersächsischen Wirtschaftsministerium tätig, zuletzt als stellvertretende Referatsleiterin für Investitions- und Fördermanagement sowie EU-Angelegenheiten.
Carolin Bachmanns beruflicher Hintergrund liegt im Finanzbereich und in der Betriebsorganisation. Nach ihrer Ausbildung arbeitete sie in der Kundenbetreuung einer Kapitalverwaltungsgesellschaft und im institutionellen Vertrieb. Der amtliche Lebenslauf nennt außerdem interne Beratung, Organisationsentwicklung sowie Finanzierungs- und Vertriebsaufgaben in einem mittelständischen Unternehmen.
Lisa Badum arbeitete von 2012 bis 2017 in der Bürgerenergie-Abteilung von Naturstrom. Seit 2017 ist sie Bundestagsabgeordnete. In der 19. Wahlperiode war sie klimapolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion; in der folgenden Wahlperiode leitete sie den Unterausschuss für internationale Klima- und Energiepolitik.
Daniel Baldys beruflicher Hintergrund ist die schulische Bildung. Nach dem Abitur in Bingen studierte er in Mainz für das gymnasiale Lehramt. Von 2020 bis 2021 absolvierte er das Referendariat am Studienseminar und am Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern. Der amtliche Berufseintrag führt ihn als Lehrer.
Adam Balten arbeitete von 2012 bis 2022 als Mechatronik-Ingenieur. Für 2022 bis 2023 nennt der amtliche Lebenslauf eine anschließende Tätigkeit als Senior Supporter Products. 2021 trat er der AfD bei. Weitere Arbeitgeber oder Aufgaben werden in der kurzen Biografie nicht näher beschrieben.
Felix Banaszak arbeitete für Abgeordnete im Berliner Abgeordnetenhaus und im Europäischen Parlament, zuletzt als Leiter eines NRW-Europabüros. Von 2018 bis 2022 war er nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender der Grünen. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an; im November 2024 übernahm er den Bundesvorsitz seiner Partei.
Thomas Bareiß arbeitete in einem mittelständischen Textilunternehmen als Assistent der Geschäftsführung und in leitenden Funktionen für Controlling, IT und Organisation. Seit 2005 gehört er dem Bundestag an. Von 2018 bis 2021 war er parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium sowie Tourismus- und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung.
Sören Bartol studierte Politikwissenschaft in Marburg und arbeitete für einen hessischen Landtagsabgeordneten. Seit Oktober 2002 gehört er dem Bundestag an. Dort konzentrierte er sich auf Verkehr, Bauen und Wohnen. Seit Dezember 2021 ist er parlamentarischer Staatssekretär im Bauministerium.
Dietmar Bartsch arbeitete nach seinem wirtschaftswissenschaftlichen Studium und seiner Promotion im Verlagsgeschäft. Er war Bundesschatzmeister und Bundesgeschäftsführer der PDS sowie später Bundesgeschäftsführer der Linken. Von Oktober 2015 bis Dezember 2023 leitete er die Linksfraktion im Bundestag, dem er mit einer Unterbrechung seit 1998 angehört.
Bärbel Bas begann als Bürogehilfin bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft und wechselte in den Bereich der betrieblichen Krankenversicherung. Dort übernahm sie später Vorstands- und Personalaufgaben. Seit 2009 ist sie Bundestagsabgeordnete. Von 2021 bis 2025 war sie Bundestagspräsidentin. Seit dem 6. Mai 2025 ist sie Bundesarbeitsministerin und seit dem 27. Juni 2025 SPD-Vorsitzende.
Marcel Bauer wird im Bundestagsprofil als Forstwirt geführt. Vor seinem Bundestagsmandat arbeitete er laut veröffentlichten Berufsangaben als wissenschaftlicher Referent der Linken im Karlsruher Gemeinderat. Die amtliche Profilseite enthält bislang keinen ausführlichen Lebenslauf mit Ausbildungs- und Karrierestationen.
Christina Baum ist Zahnärztin. Ihre amtliche Biografie beschreibt den Weg vom Staatsexamen in Erfurt über die fachzahnärztliche Anerkennung bis zur Promotion in Würzburg. 1992 erhielt sie die Zulassung zur kassenzahnärztlichen Tätigkeit und die Genehmigung für eine Gemeinschaftspraxis.
Bernd Baumann arbeitete zunächst wissenschaftlich und später im Management und in Redaktionen von Medienunternehmen. Dazu kam eine freiberufliche Tätigkeit in der Kapitalmarktkommunikation. 2015 zog er in die Hamburgische Bürgerschaft ein und übernahm 2016 den AfD-Fraktionsvorsitz. Seit Oktober 2017 ist er Bundestagsabgeordneter und erster parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion.
Günter Baumgartners beruflicher Hintergrund liegt im Sparkassenwesen. Nach der Bankausbildung erwarb er weiterführende Fach- und Betriebswirtqualifikationen. 2014 wurde er Gemeinderat in Bayerbach; 2020 übernahm er dort das Amt des ersten Bürgermeisters.
Katharina Beck arbeitete in der Beratung zu Nachhaltigkeit und Finanzdienstleistungen. Von 2014 bis 2021 war sie bei Accenture in leitenden Funktionen für Nachhaltigkeitsstrategien tätig. Seit Oktober 2021 gehört sie dem Bundestag an; ihr amtlicher Lebenslauf nennt die finanzpolitische Sprecherrolle in der Grünen-Fraktion und den stellvertretenden Vorsitz des Finanzausschusses.
Carsten Becker arbeitete nach seiner Elektronikerausbildung bei Ford in Saarlouis in Qualitätskontrolle, Instandhaltung und Fertigungssteuerung. Später war er Referent einer kommunalen AfD-Fraktion und Techniker bei Hexagon. Im April 2022 zog er in den saarländischen Landtag ein und übernahm die parlamentarische Geschäftsführung seiner Fraktion.
Desiree Becker studierte für das gymnasiale Lehramt und arbeitete anschließend als Jugendbildungsreferentin beim DGB. 2023 wechselte sie in die Jugendarbeit von ver.di in Hessen. Sie engagiert sich kommunal im Kreis Gießen und übernahm 2024 den Landesvorsitz der hessischen Linken.
Sascha van Beek wechselte von der Veranstaltungstechnik in die Krankenpflege und das Gesundheitsmanagement. Von 2018 bis 2023 war er Regionalleiter im Medizincontrolling eines Krankenhausverbunds. Danach arbeitete er bis zum Bundestagseinzug an kommunalen Kooperationen für einen Windenergieprojektierer. Daneben engagiert er sich im Deutschen Roten Kreuz und in der Kommunalpolitik in Alpen.
Ingo Behnel arbeitete nach einer Bankausbildung und juristischen Ausbildung in der Bundestagsverwaltung und für die Unionsfraktion. Später leitete er den Arbeitsstab der Integrationsbeauftragten und übernahm Abteilungsleitungen im Familien- und Gesundheitsministerium. Seit 2025 ist er Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Jens Behrens begann seine Berufslaufbahn bei der Sparkasse Lippstadt und wurde dort 2013 Filialleiter. Parallel übernahm er kommunalpolitische Aufgaben, unter anderem als Ortsvorsteher in Overhagen und als Stadtrat in Lippstadt. 2022 wurde er Vorsitzender der SPD im Kreis Soest; seit 2025 gehört er dem Bundestag an.
Lukas Benner studierte Rechtswissenschaften und begann 2020 eine Promotion. Neben dem Studium und der wissenschaftlichen Arbeit war er bei den Grünen im Kreis Aachen und beim Institut für Klima, Energie und Mobilität tätig. Im November 2020 wurde er Mitglied des Aachener Städteregionstags.
Marc Bernhard arbeitete als Rechtsanwalt und in leitenden kaufmännischen und juristischen Funktionen von IT- und Telekommunikationsunternehmen. Von 2011 bis 2017 führte er ein IT-Unternehmen. Nach langjähriger CDU-Mitgliedschaft trat er 2013 der AfD bei. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an.
Melanie Bernstein arbeitete in Unternehmen und anschließend in der Parteiorganisation und für Abgeordnete. Von 2017 bis 2021 gehörte sie dem Bundestag an und arbeitete dort im Kultur- und Familienbereich. Von 2022 bis Mai 2025 war sie Geschäftsführerin der Kommunikationsagentur INMEDIUM.
Birgit Bessin war nach dem Studium selbstständig und anschließend angestellt tätig. Von Oktober 2014 bis April 2025 gehörte sie dem brandenburgischen Landtag an, zeitweise als parlamentarische Geschäftsführerin und stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion. Von 2022 bis 2024 leitete sie den AfD-Landesverband Brandenburg; im März 2025 zog sie in den Bundestag ein.
Daniel Bettermann arbeitete in der Onlinekommunikation, in einer eigenen Kommunikationsberatung und als Lehrkraft. Von 2014 bis 2022 war er für die Bundestagsabgeordneten Ulrike Gottschalck und Timon Gremmels tätig. Anschließend übernahm er Öffentlichkeitsarbeit und Referentenaufgaben für den Landrat des Landkreises Kassel.
Lorenz Gösta Beutin wird im amtlichen Profil als Historiker geführt. Er gehörte 2007 zu den Gründungsmitgliedern der Linken und war deren erster Landessprecher in Schleswig-Holstein. Von 2017 bis 2021 war er im Bundestag energie- und klimapolitischer Sprecher seiner Fraktion.
Peter Beyer ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz. 2009 gewann er erstmals den Bundestagswahlkreis Mettmann II. Von 2018 bis 2022 koordinierte er für die Bundesregierung die transatlantische Zusammenarbeit. Von 2022 bis 2025 war er Obmann der Unionsfraktion in der Enquete-Kommission zu den Lehren aus Afghanistan.
Marc Biadacz arbeitete im Projektmanagement bei Mercedes-Benz technology, leitete das Büro des Sindelfinger Oberbürgermeisters und war Standortleiter einer Kommunikationsagentur. Von 2015 bis 2017 übernahm er eine Führungsposition bei Bonial. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an.
Steffen Bilger arbeitete nach seiner juristischen Ausbildung als Rechtsanwalt bei MVV. Seit 2009 gehört er dem Bundestag an. Er war parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium und anschließend stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion. 2025 übernahm er deren erste parlamentarische Geschäftsführung. Seit dem 29. Juli 2026 ist er Bundesverkehrsminister.
Florian Bilic arbeitete von 2018 bis 2023 bei der IHK Pfalz zu Standortpolitik, Netzwerken und Unternehmensförderung und leitete die Geschäftsstelle der Wirtschaftsjunioren Südwestpfalz. 2023 wurde er Hauptgeschäftsführer des Pfälzerwald-Vereins. Seit 2019 engagiert er sich im Stadtrat von Pirmasens.
Christoph Birghan arbeitete wissenschaftlich in der Virologie, zunächst auf der Insel Riems und anschließend als Postdoktorand in Gießen. 2007 nahm er seine Tätigkeit als Patentanwalt und European Patent Attorney in München auf. Der amtliche Lebenslauf nennt außerdem den Aufbau eines Akademikerverbands im Jahr 2018.
Jakob Blankenburg arbeitete während seines Studiums für eine Bundestagsabgeordnete, in der digitalen Kampagnenarbeit und in der Kommunikation der niedersächsischen SPD. Von 2017 bis 2021 führte er die Jusos Niedersachsen. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an; zuvor war er kommunalpolitisch im Landkreis Uelzen und in Bienenbüttel tätig.
Andreas Bleck begann 2009 ein Lehramtsstudium und arbeitete von 2016 bis 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter für den rheinland-pfälzischen Landtagsabgeordneten Jan Bollinger. Nach früherer CDU-Mitgliedschaft trat er 2013 der AfD bei. Seit 2014 engagiert er sich im Kreistag Neuwied und übernahm 2016 den dortigen Fraktionsvorsitz.
Joachim Bloch absolvierte zunächst eine kaufmännische Lehre und arbeitete im technischen Großhandel. Nach dem Jurastudium gründete er eine Anwaltspraxis in Tuttlingen. Von 2009 bis 2019 war er als SPD-Mitglied Ortschaftsrat in Möhringen. Im Herbst 2019 trat er der AfD bei; seit März 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Michael Blos arbeitete als Projektingenieur in Geotechnik und Umweltthemen. Von 2011 bis 2019 war er Geoinformationsoffizier der Bundeswehr in Euskirchen. Danach kehrte er in die Ingenieurtätigkeit zurück und befasste sich unter anderem mit Abfall und Altlasten.
René Bochmann arbeitete nach seiner ersten Berufsausbildung in Bau, Transport, Verkauf und Produktion. Nach einer weiteren kaufmännischen Ausbildung übernahm er unter anderem Aufgaben im Einzelhandel. Von 2020 bis 2021 war er Wahlkreismitarbeiter eines sächsischen Landtagsabgeordneten. Seit Oktober 2021 gehört er dem Bundestag an.
Violetta Bock war vor ihrem Bundestagsmandat Geschäftsführerin des Mieterbunds Nordhessen in Kassel. Dies ist in ihren veröffentlichten Berufsangaben dokumentiert. Außerdem nennt das amtliche Profil kommunale Aufgaben in Kassel und in der Regionalversammlung Nordhessen. Ein ausführlicher Lebenslauf fehlt bislang.
Leif Erik Bodin arbeitete von 2022 bis 2025 in Abgeordnetenbüros in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Er war Kreistagsabgeordneter in Nordfriesland und leitete dort von 2022 bis 2025 den Hauptausschuss. Seit 2025 gehört er dem Bundestag an.
Peter Boehringer arbeitete in der Managementberatung, als Technologieinvestor und ab 2003 als selbstständiger Finanzberater und Wirtschaftspublizist. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an. In der 19. Wahlperiode war er Vorsitzender des Haushaltsausschusses; von 2022 bis 2026 stellvertretender Bundessprecher der AfD.
Peter Bohnhof arbeitete zunächst als Arbeitsrechtsreferent bei einem Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband. Ab 1998 war er unter anderem selbstständiger Rechtsanwalt. Später übernahm er Geschäftsführungs- und juristische Aufgaben für AfD-Fraktionen in Dortmund und im nordrhein-westfälischen Landtag.
Gereon Bollmann arbeitete als Verwaltungsrichter, in der Kreisverwaltung und im schleswig-holsteinischen Justizministerium. Rund zwanzig Jahre war er Richter am Oberlandesgericht Schleswig. Anfang 2020 trat er in den Ruhestand. Im Oktober 2021 rückte er erstmals in den Bundestag nach.
Hendrik Bollmann arbeitete zunächst als Lehrer an einer Dortmunder Hauptschule und ab 2020 am Emschertal-Berufskolleg in Herne. Neben seinem Beruf engagierte er sich im Herner Stadtrat und im Ruhrparlament. 2025 zog er in den Bundestag ein und legte sein Stadtratsmandat nieder.
Simone Borchardt begann 1992 bei der Barmer und übernahm dort Vertriebs-, Marketing- und Führungsaufgaben. Von 2012 bis 2017 leitete sie die Region Schwerin. 2019 wechselte sie in die Leitung des Pflegebereichs beim Internationalen Bund Nord.
Caroline Bosbach wird im Bundestagsprofil als Wirtschaftswissenschaftlerin und Regulierungsmanagerin geführt. Ihre amtliche Kurzbiografie beschreibt vor allem die Schul- und Studienausbildung. Konkrete Arbeitgeber und datierte berufliche Stationen sind dort nicht aufgeführt.
Jorrit Bosch wechselte nach einem zunächst begonnenen Lehramtsstudium in die Sozialwissenschaften. Er trat 2019 der Linken bei, wurde 2022 Co-Kreisvorsitzender in Braunschweig und 2024 Mitglied des Parteirats. Der amtliche Lebenslauf enthält keine weiteren beruflichen Stationen.
Frederik Bouffier nahm 2020 die Tätigkeit als Rechtsanwalt auf. Seit 2016 engagiert er sich in der Gießener Stadtverordnetenversammlung und im Kreistag. Von 2024 bis 2025 war er Mitglied des Hessischen Landtags.
Torben Braga arbeitete von 2015 bis 2019 für die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag. 2019 wurde er selbst Landtagsabgeordneter und übernahm im Februar 2020 die parlamentarische Geschäftsführung seiner Fraktion. Sein amtlicher Lebenslauf dokumentiert außerdem verschiedene Aufgaben im Thüringer AfD-Landesverband.
Michael Brand arbeitete journalistisch und als Pressesprecher, bevor er 2005 in den Bundestag einzog. Dort leitete er zeitweise den Menschenrechtsausschuss und war menschenrechtspolitischer Sprecher der CDU/CSU. Seit 2025 ist er parlamentarischer Staatssekretär im Familienministerium und Antiziganismusbeauftragter der Bundesregierung.
Dirk Brandes arbeitete im Vertrieb von Medizinprodukten und in der Lagerlogistik. Seit 2013 ist er Mitglied der AfD und übernahm später Aufgaben im Kreisverband Hannover-Land sowie die Geschäftsführung der Regionsfraktion. Im Oktober 2021 zog er in den Bundestag ein.
Reinhard Brandl arbeitete als Doktorand bei BMW, anschließend in der Geschäftsführung eines Unternehmens und 2009 als Unternehmensberater bei Boston Consulting Group. Seit 2009 gehört er dem Bundestag an. Seit 2014 ist er zudem im Kreistag Eichstätt tätig.
Stephan Brandner absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung und wurde später Rechtsanwalt in Gera. Von 2014 bis 2017 war er Mitglied des Thüringer Landtags. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an und übernahm dort parlamentarische Geschäftsführungs- und juristische Aufgaben für die AfD-Fraktion.
Franziska Brantner arbeitete für UNIFEM, die Bertelsmann Stiftung und die Universität Mannheim. Von 2009 bis 2013 gehörte sie dem Europäischen Parlament an; danach wechselte sie in den Bundestag. Von Dezember 2021 bis Mai 2025 war sie parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. Seit November 2024 ist sie Co-Bundesvorsitzende der Grünen.
Silvia Breher arbeitete als selbstständige Rechtsanwältin und leitete ab 2011 den Kreislandvolkverband Vechta. Seit 2017 gehört sie dem Bundestag an. Nach einer familienpolitischen Sprecherfunktion in der Unionsfraktion wurde sie im Mai 2025 parlamentarische Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium.
Michael Breilmann war von 2013 bis Dezember 2021 als selbstständiger Rechtsanwalt zugelassen. Seit 2025 nennt der amtliche Lebenslauf eine freiberufliche juristische Tätigkeit. Daneben engagiert er sich seit 2009 im Rat von Castrop-Rauxel und übernahm Führungsaufgaben in örtlichen CDU-Verbänden.
Anne-Mieke Bremer ist Sozialarbeiterin. Der amtliche Lebenslauf nennt Berufserfahrung in Gemeinwesenarbeit, offener Kinder- und Jugendarbeit sowie Schulsozialarbeit. Sie ist außerdem im Kreisverband der Linken in Nienburg aktiv. Die Quelle datiert diese Stationen nicht.
Ralph Brinkhaus arbeitete in Wirtschaftsprüfung und Industrie und wurde 2004 selbstständiger Steuerberater in Gütersloh. Seit 2009 gehört er dem Bundestag an. Nach vier Jahren als stellvertretender Vorsitzender leitete er von September 2018 bis Februar 2022 die Unionsfraktion.
Lutz Brinkmann arbeitete als Bau- und Projektleiter, zunächst bei Köster und später freiberuflich sowie für weitere Unternehmen. 2023 wurde er geschäftsführender Gesellschafter von lb phase 8. Seit 2021 engagiert er sich kommunal in Neuenkirchen und im Landkreis Osnabrück.
Carsten Brodesser arbeitete in Wirtschaftsberatung, Finanzdienstleistungen und Immobilienwirtschaft. Er übernahm Vertriebs- und Marketingverantwortung sowie Geschäftsleitungsaufgaben. Von 2010 bis 2017 war er Regionaldirektor und Prokurist einer Bausparkasse.
Victoria Broßart arbeitete von 2014 bis 2025 als Ingenieurin in mittelständischen Unternehmen. Ihre Tätigkeiten umfassten Antriebstechnik, Bahnbaumaschinen und Sondermaschinenbau. Seit 2018 ist sie bei den Grünen aktiv; von 2020 bis 2025 war sie Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Queer.Grün.Bayern.
Erhard Brucker wird im amtlichen Profil als Unternehmer geführt. Ab 2000 nennt sein Lebenslauf die Tauch- und Wassersport Dreizack GmbH. Seit 2020 ist er kommunalpolitisch in Regensburg tätig; 2025 zog er in den Bundestag ein.
Agnieszka Brugger engagierte sich zunächst in der Hochschulpolitik und als Sprecherin der Grünen Jugend Baden-Württemberg. Seit 2009 gehört sie dem Bundestag an. Im Januar 2018 übernahm sie den stellvertretenden Fraktionsvorsitz mit Zuständigkeiten unter anderem für Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik.
Marlon Bröhr arbeitete nach dem Zahnmedizinstudium und der Promotion als selbstständiger Zahnarzt in Kastellaun. Danach wechselte er in hauptamtliche kommunale Ämter. Von 2015 bis 2021 war er Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises; seit 2021 gehört er dem Bundestag an.
Maik Brückner absolvierte eine Mediengestalter-Ausbildung und vertiefte diese anschließend durch ein Gestaltungsstudium. Von 2017 bis 2021 arbeitete er für die Bundestagsabgeordnete Pia Zimmermann, danach bis 2025 für Janine Wissler. Seit 2016 engagiert er sich im Hildesheimer Stadtrat.
Yannick Bury arbeitete ab 2017 bis zu seiner Wahl in den Bundestag am Walter Eucken Institut in Freiburg. Seine Themen waren Finanzwissenschaft und Makroökonomie. Parallel promovierte er berufsbegleitend. Politisch engagierte er sich zunächst in der Jungen Union und später im CDU-Kreisverband Emmendingen.
Dorothee Bär gehört seit 2002 dem Bundestag an. Sie war stellvertretende CSU-Generalsekretärin und parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium. Als Staatsministerin im Bundeskanzleramt war sie von 2018 bis 2021 für Digitalisierung zuständig. Anschließend wurde sie stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion. Seit dem 6. Mai 2025 leitet sie das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Karl Bär arbeitete während und nach seinem Studium für die Bundestagsabgeordnete Agnes Krumwiede. 2014 begann er als Referent für Agrar- und Handelspolitik beim Umweltinstitut München. Im selben Jahr wurde er in den Holzkirchner Gemeinderat und den Kreistag Miesbach gewählt.
Janina Böttger begann in der Merseburger Stadtverwaltung und studierte anschließend Verwaltungsmanagement. Von März 2008 bis März 2025 arbeitete sie als wissenschaftliche Referentin der Linksfraktion im Landtag Sachsen-Anhalt. 2022 übernahm sie den Landesvorsitz ihrer Partei; seit März 2025 gehört sie dem Bundestag an.
Benedikt Büdenbender arbeitete von 2015 bis 2022 im Büro des Bundestagsabgeordneten Volkmar Klein. Anschließend war er bis Februar 2025 Kommunikationsberater bei Hendricks & Schwartz. Daneben engagierte er sich kommunal in Netphen und im CDU-Kreisverband Siegen-Wittgenstein. Seit 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Marcus Bühl war ab 2004 im Bereich neuer Medien selbstständig. Von 2014 bis 2017 arbeitete er am Aufbau eines AfD-Bürgerbüros und in der Thüringer Landtagsfraktion mit. 2017 zog er in den Bundestag ein, wo er in mehreren Wahlperioden im Haushaltsausschuss tätig war.
Clara Bünger arbeitete nach dem Jurastudium in einer Kanzlei in Tel Aviv. Später engagierte sie sich in der Rechtsberatung Geflüchteter auf Chios und gründete Equal Rights Beyond Borders mit. Von 2018 bis 2022 war sie Mitarbeiterin von Gökay Akbulut; seit 2022 gehört sie dem Bundestag an.
Isabel Cademartori arbeitete von 2014 bis 2019 wissenschaftlich an der Universität Mannheim im Bereich Wirtschaftspädagogik. Anschließend war sie Mitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Stefan Fulst-Blei. Von 2019 bis 2022 gehörte sie dem Mannheimer Gemeinderat an und war stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion.
Sandra Carstensen arbeitete als Juristin und in leitenden Personal- und Geschäftsführungsfunktionen der Flughafenwirtschaft. Stationen waren die Flughäfen Stuttgart und Hamburg sowie die CITTI-Unternehmensgruppe. Von 2010 bis 2024 leitete sie den zentralen Personalbereich des Hamburger Flughafens. Seit März 2025 gehört sie dem Bundestag an.
Lars Castellucci war von 2000 bis 2013 Organisationsberater bei IFOK. 2013 wurde er Professor für nachhaltiges Management an der Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim und zugleich Bundestagsabgeordneter. Seine Professur ruht laut amtlicher Biografie seit Mai 2019 durch Beurlaubung.
Jörg Cezanne arbeitete als Wirtschaftsreferent, freiberuflicher Berater und Geschäftsführer des Feldenkrais-Verbands. Von 2008 bis 2017 führte er die Geschäfte der Linksfraktion im Hessischen Landtag. Nach einem Bundestagsmandat von 2017 bis 2021 und einer Büroleitung für Janine Wissler kehrte er im März 2024 in den Bundestag zurück.
Tino Chrupalla absolvierte eine handwerkliche Ausbildung und später die Meisterschule. 2017 gewann er erstmals das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Görlitz. Im November 2019 wurde er Bundessprecher der AfD; seit September 2021 ist er Vorsitzender ihrer Bundestagsfraktion.
Gitta Connemann arbeitete als Rechtsanwältin und Verbandsjuristin. Seit 2002 ist sie Bundestagsabgeordnete; sie leitete den Agrarausschuss und war stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende. Im Juli 2026 wechselte sie als parlamentarische Staatssekretärin vom Wirtschafts- ins Digitalministerium. Sie blieb Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung.
Agnes Conrad arbeitete von August 2021 bis August 2022 im Wahlkreisbüro von Klaus Ernst. Im September 2022 begann sie als Referentin des Konzernbetriebsrats der Schaeffler AG. Daneben engagiert sie sich bei der Linken in Schweinfurt und Unterfranken.
Jürgen Coße arbeitete zunächst in verschiedenen Unternehmen und später als Arbeitsvermittler beim Jobcenter im Kreis Steinfurt. Kommunalpolitisch war er unter anderem stellvertretender Landrat. Nach einer ersten Bundestagsmitgliedschaft 2016 bis 2017 kehrte er im Oktober 2021 in das Parlament zurück.
Gottfried Curio arbeitete in Forschung und Lehre der theoretischen Physik in Berlin und München, zeitweise als Lehrstuhlvertreter. Daneben war er als Komponist, Korrepetitor und Kirchenmusiker tätig. Von 2016 bis 2017 gehörte er dem Berliner Abgeordnetenhaus an; 2017 wechselte er in den Bundestag.
Wolfgang Dahler leistete nach dem Abitur Zivildienst in der Behindertenhilfe und absolvierte anschließend die juristische Ausbildung. Seit 2004 ist er als Rechtsanwalt in Biberach tätig. Die amtliche Kurzbiografie konzentriert sich auf diese Ausbildung und Berufsstation.
Janosch Dahmen arbeitete nach dem Medizinstudium in Unfallchirurgie und Notfallmedizin. Er leitete das Luftrettungszentrum Christoph 9 und übernahm 2018 Aufgaben in der ärztlichen Leitung des Berliner Rettungsdiensts. Seit 2020 gehört er dem Bundestag an.
Hakan Demir arbeitete als Onlinejournalist, zeitweise als Geschäftsführer von DeutschPlus und in der politischen Bildung bei Dialog macht Schule. Danach leitete er das Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby. Seit 2021 gehört er selbst dem Bundestag an.
Ellen Demuth gehörte von 2011 bis 2025 dem rheinland-pfälzischen Landtag an. Ab 2014 war sie dort stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion. Außerdem war sie von 2020 bis 2025 Mitglied im SWR-Rundfunkrat. Kommunalpolitisch engagiert sie sich in Linz und im Kreis Neuwied.
Sandra Detzer arbeitete nach Studium und Promotion als haushaltspolitische Referentin der Grünen-Bundestagsfraktion. Anschließend beriet sie die baden-württembergische Landtagsfraktion zu Finanzen und Wirtschaft. Von 2016 bis 2021 war sie Grünen-Landesvorsitzende; 2021 zog sie in den Bundestag ein.
Jan Dieren studierte parallel juristische und geisteswissenschaftliche Fächer. Nach einem freiwilligen sozialen Jahr in Bogotá absolvierte er Studien in Düsseldorf und Bochum. 2021 wurde er als Rechtsanwalt zugelassen. Seit 2020 engagiert er sich im Moerser Stadtrat für den Stadtteil Meerbeck.
Thomas Dietz arbeitete nach seiner Ausbildung rund zwanzig Jahre in der Druckindustrie. Danach war er selbstständig und im Baunebengewerbe sowie im Immobilienbereich tätig. 2017 begann er in einem Bundestagswahlkreisbüro. Kommunalpolitisch engagiert er sich im Erzgebirgskreis und in Lugau.
Esther Dilcher nahm 1999 eine anwaltliche Tätigkeit auf und wurde 2016 Notarin. Von 2001 bis 2013 war sie Stadtverordnete in Hofgeismar. Seit 2017 gehört sie dem Bundestag an, wo sie unter anderem in Rechts- und Haushaltsfragen arbeitete.
Jeanne Dillschneider arbeitet seit 2023 als Rechtsanwältin mit Schwerpunkten im Datenschutz und in der Cybersicherheit. Zuvor war sie unter anderem Sprecherin der Grünen Jugend Saar. Seit 2019 engagiert sie sich in der Saarbrücker Stadtverordnetenversammlung; 2023 übernahm sie den saarländischen Grünen-Landesvorsitz.
Sabine Dittmar absolvierte zunächst eine Kinderpflegerinnenausbildung und wurde später Ärztin. Von 1995 bis Juli 2010 war sie Hausärztin in Maßbach. Nach einem Mandat im Bayerischen Landtag wechselte sie 2013 in den Bundestag. Von Dezember 2021 bis Mai 2025 war sie parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium.
Alexander Dobrindt arbeitete nach dem Studium in einem Maschinenbauunternehmen, zunächst in der kaufmännischen Leitung und später als Geschäftsführer. Seit 2002 ist er Bundestagsabgeordneter. Er war CSU-Generalsekretär, Bundesverkehrsminister und Vorsitzender der CSU-Landesgruppe. Am 6. Mai 2025 übernahm er das Bundesinnenministerium.
Michael Donth war von 1999 bis 2013 Bürgermeister von Römerstein. Seit 1999 engagiert er sich außerdem im Kreistag Reutlingen. Im Oktober 2013 zog er in den Bundestag ein; sein amtlicher Lebenslauf nennt dort unter anderem Aufgaben rund um Eisenbahninfrastruktur und Biosphärenreservate.
Florian Dorn arbeitete von 2016 bis 2025 am ifo Institut in München. Nach der Forschung zu öffentlichen Finanzen wurde er persönlicher Referent des Präsidenten Clemens Fuest und leitete zusätzlich EconPol Europe. Daneben übernahm er Lehraufträge und einen Forschungsaufenthalt an der London School of Economics.
Christian Douglas arbeitete viele Jahre im Finanzbereich, darunter siebzehn Jahre im Kapitalmarktgeschäft der DZ Bank. Zu seinen Tätigkeiten gehörte die Aktienanalyse. Zuvor absolvierte er Ausbildungen im Rettungsdienst und im Bankwesen sowie wirtschaftswissenschaftliche und finanzanalytische Studien.
Falko Droßmann arbeitete zunächst als Polizeivollzugsbeamter und war anschließend Offizier der Luftwaffe. Von 2016 bis 2021 leitete er das Bezirksamt Hamburg-Mitte. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an; im Oktober 2024 übernahm er die verteidigungspolitische Sprecherrolle der SPD-Fraktion.
Katharina Dröges beruflicher Weg führte aus der Volkswirtschaftslehre in die Landesverwaltung und schließlich ins Parlament. Nach ihrem Studium in Köln arbeitete sie im nordrhein-westfälischen Umweltministerium. Im Bundestag beschäftigte sie sich unter anderem mit Handels-, Wettbewerbs- und Wirtschaftspolitik. Seit Dezember 2021 steht sie an der Spitze ihrer Fraktion. Die biografischen Angaben stammen aus der beim Bundestag veröffentlichten Selbstauskunft.
Christopher Drößler trat nach dem Abitur 2014 in die Bundespolizei ein. Seit 2016 ist er Mitglied der AfD. Er übernahm 2022 den stellvertretenden Kreisvorsitz im Eichsfeld und 2024 den Vorsitz der dortigen AfD-Kreistagsfraktion.
Hansjörg Durz arbeitete nach Bankausbildung und Studium als Geschäftsführer eines E-Commerce-Unternehmens. Von 2008 bis 2013 war er erster Bürgermeister von Neusäß. Seit Oktober 2013 gehört er dem Bundestag an, wo er unter anderem in Digital- und Wirtschaftsfragen tätig war.
Timon Dzienus engagierte sich bereits im niedersächsischen Landesschülerrat. Nach dem Studium übernahm er Aufgaben im Landes- und Bundesvorstand der Grünen Jugend. Von 2021 bis 2023 war er deren Bundessprecher. 2025 zog er in den Bundestag ein.
Felix Döring arbeitete während seines Lehramtsstudiums unter anderem als Schulbegleiter und Lehrkraft. Später unterrichtete er an mehreren Gießener Schulen. Im November 2020 begann er den pädagogischen Vorbereitungsdienst in Hungen. Daneben war er als Trainer und Moderator in der politischen Bildung tätig.
Hülya Düber arbeitete zunächst als Rechtsanwältin und übernahm ab 2010 Leitungsaufgaben in der Würzburger Stadtverwaltung. Von 2015 bis 2025 führte sie das Jugend-, Familien- und Sozialreferat. Zusätzlich leitete sie von 2019 bis 2025 den Sozialausschuss des Bayerischen Städtetags.
Deborah Düring arbeitete während des Studiums bei der KfW im Bereich Entwicklungszusammenarbeit und bei Survival International. Von 2019 bis 2021 war sie Sprecherin der Grünen Jugend Hessen. Seit Oktober 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete; 2024 übernahm sie die außenpolitische Sprecherrolle ihrer Fraktion.
Tobias Ebenberger diente zunächst bei der Bundeswehr und arbeitete anschließend selbstständig als Schauspieler und Medienschaffender. Von 2018 bis 2022 leitete er das Büro der nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten Iris Dworeck-Danielowski. Danach war er bis 2025 für Video und soziale Medien der AfD-Landtagsfraktion tätig.
Joachim Ebmeyer arbeitete für Bundestagsabgeordnete und beim Bundesverband der Deutschen Industrie zu Digitalisierung und Datenökonomie. Danach übernahm er Aufgaben in den Büros der Unionsfraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus und Friedrich Merz. Von 2023 bis März 2025 war er selbstständiger Unternehmens- und Public-Affairs-Berater sowie Dozent.
Harald Ebner arbeitete nach dem Agrarstudium zunächst freiberuflich als Landschaftsökologe. Von 2000 bis 2011 war er in der baden-württembergischen Naturschutzverwaltung tätig, unter anderem im Landratsamt Schwäbisch Hall und im Regierungspräsidium Stuttgart. Seit 2011 gehört er dem Bundestag an.
Leon Eckert gründete ein Unternehmen für Brautmode mit und führte es von 2017 bis 2019. Danach arbeitete er bis 2021 als Kommunalreferent für Grüne und alternative Ratsmitglieder in Bayern. Von 2020 bis 2026 war er dritter Bürgermeister von Eching; daneben engagiert er sich in Feuerwehr und Katastrophenvorsorge.
Ralph Edelhäußer arbeitete in der Wertpapier- und Firmenkundenberatung von Sparkassen. Von März 2011 bis Oktober 2021 war er erster Bürgermeister der Stadt Roth. 2021 gewann er das Bundestagsdirektmandat im Wahlkreis Roth/Nürnberger Land.
Mirze Edis absolvierte eine betriebliche Ausbildung bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann und arbeitete dort anschließend als Stahlbauschlosser. 1994 wurde er Betriebsratsmitglied. Der amtliche Lebenslauf nennt zusätzliche Qualifikationen in Arbeitsrecht, Betriebsrecht und Gleichbehandlungsfragen.
Lars Ehm arbeitete nach Bank- und juristischer Ausbildung in der nordrhein-westfälischen Landesverwaltung. Von 2013 bis 2018 war er erster Beigeordneter in Dorsten; danach kehrte er als leitender Ministerialrat ins Sozialministerium zurück. Seit 2025 gehört er dem Bundestag an.
Sonja Eichwede arbeitete nach der juristischen Ausbildung beim Europarat und in der SPD-Regionalorganisation in Brandenburg. Später war sie Mitarbeiterin von Dagmar Ziegler und Lehrbeauftragte für Polizei- und Beamtenrecht. 2020 wurde sie Richterin; seit der Bundestagswahl 2021 ruht das Richteramt.
Mandy Eißing arbeitete nach ihrer Ausbildung dreizehn Jahre im Friseurhandwerk. Von 2009 bis 2017 war sie Wahlkreismitarbeiterin des Bundestagsabgeordneten Frank Tempel. Danach begann sie als lokale Assistentin des Europaabgeordneten Martin Schirdewan. Daneben engagiert sie sich im Altenburger Land kommunalpolitisch.
Marcel Emmerich arbeitete als freier Radiojournalist und anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter mehrerer Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag. Von 2011 bis 2015 war er Landessprecher der Grünen Jugend; später leitete er den Grünen-Kreisverband Ulm.
Alexander Engelhard absolvierte eine Müllerausbildung und studierte Wirtschaftsingenieurwesen. Nach einer Tätigkeit als Marketingmanager machte er sich 2001 als Müller selbstständig. Er engagierte sich im Stadtrat Weißenhorn und im Kreistag Neu-Ulm; seit Oktober 2021 ist er Bundestagsabgeordneter.
Martina Englhardt-Kopf arbeitete nach ihrer kaufmännischen und pädagogischen Ausbildung als Lehrerin und bei der Regierung der Oberpfalz. Seit Oktober 2021 gehört sie dem Bundestag an. Im Mai 2025 wurde sie parlamentarische Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium.
Thomas Erndl absolvierte eine elektrotechnische Ausbildung und eine militärische Laufbahn als Zeit- und Reserveoffizier. Nach dem Studium arbeitete er in der Halbleiterindustrie für Automobilanwendungen. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an und übernahm dort außen- und verteidigungspolitische Aufgaben.
Bastian Ernst arbeitete nach seiner Fachinformatikerausbildung bei Rheinmetall Electronics in Integration, Geschäftsentwicklung und Vertrieb. 2022 wechselte er zu Materna Virtual Solution. Von Januar 2023 bis Februar 2025 leitete er die digitale Geschäftsentwicklung bei Dynamit Nobel Defence.
Wiebke Esdar arbeitete ab 2010 wissenschaftlich an der Universität Bielefeld, unter anderem zu Zielen von Hochschulen und heterogenitätsorientierter Lehre. Nach ihrem Bundestagseinzug 2017 war sie bis zum Ende des Beschäftigungsverhältnisses 2019 freigestellt. Von 2016 bis 2026 leitete sie die SPD in Bielefeld.
Saskia Esken arbeitete nach einer Informatikausbildung mehrere Jahre in der Softwareentwicklung. Sie engagierte sich im Landeselternbeirat und in der Kommunalpolitik. Seit 2013 gehört sie dem Bundestag an. Von Dezember 2019 bis Juni 2025 war sie SPD-Vorsitzende; im Mai 2025 übernahm sie den Vorsitz des Bundestagsausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Michael Espendiller studierte Mathematik und Volkswirtschaftslehre und promovierte in Statistik. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an. In der 19. Wahlperiode arbeitete er schwerpunktmäßig in Forschungs- und Digitalpolitik; von 2021 bis 2025 war er im Haushalts- und Rechnungsprüfungsausschuss tätig.
Nancy Faeser arbeitete als Rechtsanwältin bei Clifford Chance und später bei GÖRG. Von 2003 bis 2021 gehörte sie dem Hessischen Landtag an; zuletzt leitete sie die SPD-Fraktion. Von Dezember 2021 bis Mai 2025 war sie Bundesministerin des Innern und für Heimat.
Fabian Fahl arbeitete 2020 beim Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen und von April 2020 bis März 2025 am Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie der RWTH Aachen. Seine Forschung befasste sich unter anderem mit nachhaltigem Bauen, Bioökonomie und dem Strukturwandel im Rheinischen Revier.
Johannes Fechner wurde nach Jurastudium, Referendariat und Promotion 2001 Rechtsanwalt. Er engagierte sich von 1994 bis 2013 im Emmendinger Stadtrat und seit 2009 im Kreistag. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an.
Micha Fehre wird im Bundestagsprofil als Unternehmer geführt. Seine Berufsangaben vor dem Mandat nennen eine Anstellung beim Niedersächsischen Landtag und Geschäftsführungsaufgaben bei Feine Engel, Nestor und Viorado. Ein ausführlicher Lebenslauf mit Ausbildungs- und Berufsdaten liegt in der amtlichen Biografie bislang nicht vor.
Uwe Feiler arbeitete von 1991 bis 2013 in der Finanzverwaltung Sachsen-Anhalts. Daneben engagierte er sich kommunal im Havelland und in der CDU. Seit Oktober 2013 gehört er dem Bundestag an. Die geprüfte Kurzbiografie beschreibt vor allem diesen Verwaltungs- und Parlamentsweg.
Peter Felser war zwölf Jahre Offizier der Bundeswehr und nahm an zwei Auslandseinsätzen teil. Seit 2001 nennt der amtliche Lebenslauf eine selbstständige unternehmerische Tätigkeit und die Gründung eines IT-Unternehmens. Von 2018 bis 2020 war er Obmann in der Bundestags-Enquete-Kommission zur künstlichen Intelligenz.
Jan Feser arbeitete nach dem Sozialrechtsstudium von März bis Dezember 2019 als Fachreferent für Arbeit und Soziales in der AfD-Bundestagsfraktion. Im Februar 2020 wechselte er mit einem um Migration erweiterten Aufgabengebiet zur hessischen Landtagsfraktion. Seit 2021 engagiert er sich kommunal in Eltville und im Rheingau-Taunus-Kreis.
Thomas Fetsch leistete nach dem Abitur Wehrdienst und absolvierte anschließend eine juristische Ausbildung. Seit 1998 ist er als Rechtsanwalt tätig. 2019 trat er der AfD bei und übernahm später Aufgaben im Kreisverband Bergstraße, seit 2023 als Kreissprecher.
Katrin Fey arbeitete als Sozialpädagogin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Von 1998 bis 2025 war sie an der DRK-Kinderklinik Siegen in der psychosomatischen Versorgung beschäftigt. Kommunalpolitisch engagierte sie sich zunächst in der SPD und später in der Linken im Kreis Siegen-Wittgenstein.
Sebastian Fiedler arbeitete als Ermittler für Wirtschaftskriminalität beim nordrhein-westfälischen Landeskriminalamt und leitete später die entsprechende polizeiliche Fortbildung. Er engagierte sich im Polizeipersonalrat. Von 2018 bis 2021 war er Bundesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter.
Hauke Finger arbeitete in der Wertpapierberatung, im Handel und im Treasury mehrerer Banken. Von 2007 bis 2017 leitete er diesen Bereich bei der IKB. Danach arbeitete er für den Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter und den Vorstand der AfD-Fraktion. Seit März 2025 ist er selbst Bundestagsabgeordneter.
Simone Fischer arbeitete langjährig in Fach- und Führungsfunktionen der kommunalen Sozial- und Gesundheitsverwaltung in Baden-Württemberg. 2021 wurde sie Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Von 2024 bis 2025 gehörte sie dem Stuttgarter Gemeinderat an.
Christoph Frauenpreiß wird im amtlichen Profil als Bankbetriebswirt geführt. Seine Kurzbiografie nennt Tätigkeiten als Niederlassungsleiter und Firmenkundenbetreuer sowie kommunale Ämter in Cuxhaven und Altenbruch. Außerdem engagiert er sich als Schatzmeister im örtlichen Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes.
Thorsten Frei arbeitete als Rechtsanwalt und im Staatsministerium Baden-Württemberg, bevor er 2004 Oberbürgermeister von Donaueschingen wurde. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an. Nach Leitungsaufgaben in der Unionsfraktion und einer Amtszeit als Kanzleramtschef 2025 bis 2026 wurde er im Juli 2026 Vorsitzender der Unionsfraktion.
Michael Frieser ist seit 1994 Rechtsanwalt und arbeitete von 1996 bis 2016 als Syndikusanwalt und Geschäftsführer. Er gehörte von 1996 bis 2009 dem Nürnberger Stadtrat an und leitete dort ab 2003 die CSU-Fraktion. Seit 2009 ist er Bundestagsabgeordneter.
Markus Frohnmaier arbeitete von 2015 bis 2016 für die Stuttgarter AfD-Stadtratsfraktion. Anschließend war er Pressesprecher von Frauke Petry und Alice Weidel. Er leitete die Junge Alternative auf Landes- und Bundesebene und übernahm 2022 den AfD-Landesvorsitz in Baden-Württemberg.
Götz Frömming arbeitete langjährig als Gymnasiallehrer für Deutsch, Geschichte und Politik; das amtliche Profil führt ihn als Studiendirektor außer Dienst. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an. 2019 wurde er parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion und Mitglied ihres Vorstands.
Hermann Färber arbeitete im elterlichen Landwirtschaftsbetrieb und übernahm ihn später als Selbstständiger. Nach Ausbildungs- und Betriebsentwicklungsschritten engagierte er sich in landwirtschaftlichen Verbänden und in der Kommunalpolitik. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an; in der 20. Wahlperiode leitete er den Agrarausschuss.
Rainer Galla arbeitete von 1981 bis 1997 im Polizeivollzugsdienst in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Parallel studierte er Rechtswissenschaften. Nach dem zweiten Staatsexamen wurde er Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht. Ab 2019 war er bis zu seinem Bundestagseinzug Rechtsreferent der AfD-Fraktion.
Boris Gamanov war von 2006 bis 2012 selbstständiger Unternehmer in Bau, Handel und Produktion. Von 2014 bis 2025 leitete er einen Gastronomiebetrieb als Filialleiter. Politisch engagierte er sich im Saarbrücker Stadtrat und im saarländischen AfD-Landesverband.
Schahina Gambir arbeitete nach ihrer kaufmännischen Ausbildung in der Hotel- und Tourismusbranche in Ägypten und auf Korfu. Von 2016 bis 2021 leitete sie das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Matthi Bolte-Richter. Parallel engagierte sie sich bei den Grünen in Bielefeld und Nordrhein-Westfalen.
Matthias Gastel arbeitete im Großhandel, zehn Jahre in der sozialpädagogischen Jugendhilfe und später als Wirtschaftsmediator. Von 2006 bis 2013 führte er eine Personalvermittlungsfirma für soziale Fachkräfte. Nach langjähriger Kommunalpolitik in Filderstadt und im Kreistag zog er im Oktober 2013 in den Bundestag ein.
Alexander Gauland arbeitete im Bundespresseamt, als Presseattaché und für die Unionsfraktion. Später leitete er das Büro des Frankfurter Oberbürgermeisters und war Staatssekretär in Hessen. Von 1991 bis 2006 führte er die Märkische Allgemeine als Herausgeber und Geschäftsführer. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an.
Kathrin Gebel studierte Psychologie in Magdeburg und anschließend im Saarland. Von 2018 bis 2020 war sie Bundessprecherin der Linksjugend solid. 2022 rückte sie in den Parteivorstand der Linken auf.
Leonie Gebers arbeitete zunächst beim SPD-Parteivorstand und im Bundesfamilienministerium. Danach koordinierte sie Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in der SPD-Bundestagsfraktion. Im Wirtschaftsministerium und im Auswärtigen Amt übernahm sie Planungs- und Koordinierungsaufgaben. Seit März 2018 ist sie beamtete Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium.
Wilhelm Gebhard arbeitete nach dem Wirtschaftsstudium im Vertrieb von Industrieunternehmen. Von Oktober 2007 bis März 2025 war er Bürgermeister von Wanfried. Zuvor gehörte er bereits der Stadtverordnetenversammlung an; 2011 kam ein Kreistagsmandat hinzu.
Thomas Gebhart arbeitete für Heiner Geißler und anschließend bei BASF. Nach einem Mandat im rheinland-pfälzischen Landtag wechselte er 2009 in den Bundestag. Von 2018 bis 2021 war er parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitsministerium.
Jonas Geissler arbeitete in Abgeordnetenbüros und im bayerischen Bauministerium. Dort übernahm er Aufgaben in der Onlinekommunikation und später eine Referatsleitung. Daneben war er in der Kommunalpolitik in Kronach und in der Jungen Union aktiv.
Katalin Gennburg arbeitete wissenschaftlich und in parlamentarischen Büros. Im Berliner Abgeordnetenhaus konzentrierte sie sich auf Stadtentwicklung und Bauen. 2025 wechselte sie in den Bundestag und übernahm vergleichbare fachpolitische Aufgaben für die Linksfraktion.
Martin Gerster begann beruflich im Radiojournalismus und arbeitete später als parlamentarischer Berater. Seit 2005 gehört er dem Bundestag an. Dort befasste er sich besonders mit Haushalt und Rechnungsprüfung. 2021 übernahm er ehrenamtlich die Präsidentschaft der THW-Bundesvereinigung.
Jan-Niclas Gesenhues arbeitete in Forschung und Entwicklungszusammenarbeit sowie an internationalen Berufsbildungsprojekten. Er engagierte sich in der Kommunalpolitik im Kreis Steinfurt. Seit 2021 ist er Bundestagsabgeordneter; während der Wahlperiode bis 2025 übernahm er zwischenzeitlich eine parlamentarische Staatssekretärsfunktion im Umweltministerium.
Géza Andreas von Geyr durchlief Stationen im Auswärtigen Amt, bei der Europäischen Kommission, im Bundestag und im Bundeskanzleramt. Er wurde Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes und später Politischer Direktor im Verteidigungsministerium. Vor seinem heutigen Amt war er Botschafter in Moskau und deutscher NATO-Vertreter. Seit dem 6. Mai 2025 ist er Staatssekretär des Auswärtigen Amts.
Alexis L. Giersch arbeitete in Rettungsdienst, Elektrotechnik und Schifffahrt. Nach Marinezeit und Maschinenbaustudium folgten Tätigkeiten als nautischer Offizier, im Qualitätsmanagement und in der Schiffserprobung. Später war er Referent für AfD-Fraktionen im Bundestag und in einem Landtag.
Stefan Glaser arbeitete bei Daimler in Marketing und Produktstrategie, danach in der Geschäftsentwicklung schweizerischer Technologieunternehmen. 2024 übernahm er den CDU-Kreisvorsitz in Lörrach. Seit 2026 gehört er dem Bundestag an.
Vinzenz Glaser verfügt über Berufserfahrung in Kindergärten, Jugendhilfe und Wohnungslosenhilfe. Nach einer Erzieherausbildung studierte er Soziale Arbeit und anschließend Friedenspädagogik. 2026 wurde er Vorstandsmitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.
Ronald Gläser arbeitete zeitweise in der Informations- und Telekommunikationsbranche und ist journalistisch tätig. 2010 kam eine Redakteurstätigkeit bei der Jungen Freiheit hinzu. Von 2016 bis 2025 gehörte er dem Berliner Abgeordnetenhaus an.
Angelika Glöckner arbeitete langjährig in der Pirmasenser Stadtverwaltung und war dort freigestellte Personalratsvorsitzende. 2014 wechselte sie in den Bundestag. Ihre parlamentarische Arbeit umfasst insbesondere Arbeit, Soziales und die Belange von Menschen mit Behinderungen.
Hannes Gnauck arbeitete nach einer kaufmännischen Ausbildung zunächst als Angestellter und anschließend als Zeitsoldat, auch mit Einsatz in Afghanistan. Seit 2019 ist er kommunalpolitisch in der Uckermark aktiv. 2021 zog er in den Bundestag ein.
Nicole Gohlke arbeitete im Marketing und in der Beratung, bevor sie 2009 Bundestagsabgeordnete wurde. Ihre parlamentarischen Schwerpunkte liegen in Bildung und Wissenschaft. Von 2021 bis 2024 war sie stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion.
Kay Gottschalk arbeitete im Management verschiedener Versicherungsunternehmen. In der Wahlperiode von 2017 bis 2021 gehörte er dem Finanzausschuss an und war finanzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion. 2020 übernahm er den Vorsitz des Wirecard-Untersuchungsausschusses.
Hans-Jürgen Goßner arbeitete zunächst als Elektroniker und später im Einkauf verschiedener Unternehmen. Er war von 1998 bis 2002 Mitglied der Republikaner und trat 2016 in die AfD ein. 2021 wurde er in den baden-württembergischen Landtag gewählt.
Fabian Gramling arbeitete als Prüfungsleiter in der Wirtschaftsprüfung und lehrte an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Von 2016 bis 2021 gehörte er dem Stuttgarter Landtag an. Anschließend wechselte er als Abgeordneter für Neckar-Zaber in den Bundestag.
Adrian Grasse arbeitete beim Genossenschafts- und Raiffeisenverband und anschließend bei Siemens. Von 2016 bis 2025 war er Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses mit Schwerpunkt Wissenschaft und Forschung. 2025 wechselte er in den Bundestag.
Armin Grau arbeitete als Neurologe in Heidelberg und leitete später die neurologische Klinik in Ludwigshafen. Seine wissenschaftliche Arbeit betrifft besonders Schlaganfälle und deren Risikofaktoren. Er war auch an Projekten zur Telemedizin und zur Nachsorge beteiligt.
David Gregosz arbeitete für die Konrad-Adenauer-Stiftung in Chile, Berlin und Polen. Dabei befasste er sich unter anderem mit internationaler Wirtschaftspolitik. Seit 2020 nennt der Lebenslauf zudem unternehmerische Aufgaben bei einem Unternehmen im Eichsfeld.
Kerstin Griese arbeitete an der Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstätte. Sie gehörte dem Bundestag von 2000 bis 2009 an und kehrte 2010 zurück. Sie leitete dessen Familienausschuss und später den Ausschuss für Arbeit und Soziales. Seit 2018 ist sie parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium.
Christoph Grimm arbeitet seit 1993 als Rechtsanwalt. Er engagierte sich später in der Kommunalpolitik in Nordwestmecklenburg und führte den dortigen AfD-Kreisverband. Von 2016 bis 2021 gehörte er dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern an.
Rainer Groß arbeitete in Banken und bei Wertpapierdienstleistern, ab 2000 im institutionellen Vermögensmanagement der BayernLB. Daneben lehrte er Stiftungsrecht. Er übernahm Parteiämter in der bayerischen AfD und wurde 2018 Mitglied des oberbayerischen Bezirkstags.
Inge Gräßle begann beruflich als Journalistin und arbeitete anschließend in der Öffentlichkeitsarbeit. Sie gehörte dem baden-württembergischen Landtag und dem Europäischen Parlament an. In Straßburg und Brüssel leitete sie zuletzt den Haushaltskontrollausschuss. 2021 zog sie in den Bundestag ein.
Lena Gumnior arbeitete wissenschaftlich im Strafrecht und Strafprozessrecht in Hannover und Frankfurt an der Oder. Nach dem juristischen Vorbereitungsdienst war sie 2024 in einer Wirtschaftskanzlei tätig. Von 2023 bis 2025 übernahm sie eine frauen- und genderpolitische Sprecherfunktion bei den Grünen in Niedersachsen.
Olav Gutting nahm 2000 eine anwaltliche Tätigkeit auf und wurde Partner einer Steuerberater- und Rechtsanwaltskanzlei. Seit September 2002 gehört er dem Bundestag an. Von 2013 bis 2021 war er Mitglied im Vorstand der Unionsfraktion.
Gregor Gysi arbeitet seit 1971 als Rechtsanwalt. Er führte die PDS und deren parlamentarische Vertretung. Nach einem ersten Bundestagsmandat und einer kurzen Tätigkeit in der Berliner Landesregierung kehrte er 2005 in den Bundestag zurück. Bis 2015 leitete er dort die Fraktion der PDS beziehungsweise der Linken.
Katrin Göring-Eckardt engagierte sich in der kirchlichen Opposition der DDR und anschließend bei Demokratie Jetzt und Bündnis 90. Später führte sie die Thüringer Grünen. Seit 1998 ist sie Bundestagsabgeordnete und übernahm dort Fraktions- und Präsidiumsfunktionen.
Christian Görke arbeitete fünfzehn Jahre als Lehrer in Rathenow und war kommunalpolitisch in Brandenburg aktiv. Nach Führungsaufgaben in der Linksfraktion des Landtags wurde er 2014 Landesfinanzminister. 2021 wechselte er in den Bundestag.
Serap Güler arbeitete zunächst in der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Nach einem Landtagsmandat leitete sie von 2017 bis 2021 als Staatssekretärin den Bereich Integration. Seit 2021 gehört sie dem Bundestag an, seit Mai 2025 ist sie Staatsministerin im Auswärtigen Amt.
Georg Günther arbeitete im Finanzamt Stralsund, später als Betriebsprüfer im Außendienst. Er übernahm Führungsfunktionen in der Jungen Union Mecklenburg-Vorpommern und engagierte sich kommunal in Süderholz sowie in finanzpolitischen Kreisgremien.
Fritz Güntzler arbeitet in Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Nach zwei Abschnitten im niedersächsischen Landtag wechselte er 2013 in den Bundestag. Dort gehörte er unter anderem den Untersuchungsausschüssen zu Cum-Ex und Wirecard an. 2019 übernahm er die Präsidentschaft der niedersächsischen Steuerberaterkammer.
Ates Gürpinar studierte Medienwissenschaft und Ethik. Er arbeitete als Landesgeschäftsführer der bayerischen Linken und wurde anschließend deren Landessprecher. Später übernahm er Aufgaben in der Bundespartei, darunter 2024 vorübergehend die Bundesgeschäftsführung.
Christian Haase begann seine Laufbahn in der Kommunalverwaltung. Er war Beigeordneter und anschließend Bürgermeister von Beverungen. 2013 zog er in den Bundestag ein, wo er Aufgaben in der Kommunal- und Haushaltspolitik übernahm.
Bettina Hagedorn absolvierte eine Goldschmiedinnenausbildung und war langjährig in der Kommunalpolitik aktiv. Im Bundestag befasste sie sich besonders mit dem Haushalt. Von März 2018 bis Dezember 2021 war sie parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium. Das Umweltministerium führt sie seit April 2026 als parlamentarische Staatssekretärin.
Florian Hahn arbeitete vor seiner parlamentarischen Laufbahn unter anderem in der Öffentlichkeitsarbeit von Krauss-Maffei Wegmann und für die CSU. Seit 2009 ist er Bundestagsabgeordneter. Auf europapolitische und verteidigungspolitische Sprecherfunktionen folgte im Mai 2025 das Amt eines Staatsministers im Auswärtigen Amt.
Ingo Hahn ist Geograf und Ökologe. Auf Promotion und Habilitation folgte 2013 eine Professur für Geografie, Geoökologie und Kartografie. Von 2018 bis 2025 war er Abgeordneter im Bayerischen Landtag.
Heiko Hain arbeitete in der Verwaltung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und wurde stellvertretender Leiter des Kirchensteueramts Bayreuth. 2014 übernahm er das Bürgermeisteramt in Weißdorf. 2020 kam ein Mandat im Hofer Kreistag hinzu.
Lars Haise wechselte nach einer kaufmännischen Ausbildung zur Deutschen Bahn. Dort arbeitete er als Lokomotivführer, Disponent und Fahrtrainer. Von 2023 bis 2025 war er parlamentarischer Referent im baden-württembergischen Landtag; daneben engagierte er sich kommunal in Schorndorf und im Rems-Murr-Kreis.
Metin Hakverdi ist Jurist. Von 2008 bis 2013 gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an und befasste sich dort mit Haushalt, öffentlichen Unternehmen und dem Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie. 2013 wechselte er in den Bundestag.
Mirco Hanker arbeitete unternehmerisch und angestellt in Internetwirtschaft, Personaldienstleistungen, Marketing und Immobilien. Später führte er die Geschäfte der AfD-Ratsfraktion in Braunschweig. 2021 wurde er Ratsherr, Ende 2024 Vorsitzender des dortigen AfD-Kreisverbands.
Jürgen Hardt diente als Marineoffizier und arbeitete anschließend für die CDU und die Unionsfraktion. Von 2001 bis 2009 leitete er die Unternehmenskommunikation der Vorwerk-Gruppe. Danach wurde er Bundestagsabgeordneter und übernahm Aufgaben in der Außenpolitik und den transatlantischen Beziehungen.
Sebastian Hartmann arbeitete vor seinem Bundestagsmandat in der politischen Beratung und für Martin Schulz. Seit 2013 ist er Bundestagsabgeordneter. Er führte von 2018 bis 2021 die SPD in Nordrhein-Westfalen und wurde nach einer innenpolitischen Sprecherfunktion im Mai 2025 parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium.
Matthias Hauer arbeitete als Rechtsanwalt und war Mitglied des Essener Stadtrats. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an. Dort befasste er sich unter anderem mit Finanzpolitik und war Obmann der CDU/CSU im Wirecard-Untersuchungsausschuss.
Jochen Haug ist selbstständiger Rechtsanwalt. Er gehörte dem Kölner Stadtrat an und übernahm Parteiämter auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Von 2019 bis 2021 leitete er die nordrhein-westfälische Landesgruppe der AfD-Bundestagsfraktion.
Britta Haßelmann ist ausgebildete Sozialarbeiterin und engagierte sich seit Ende der 1980er-Jahre für die Grünen. Von 2000 bis 2006 führte sie deren nordrhein-westfälischen Landesverband. Seit 2005 gehört sie dem Bundestag an.
Hubertus Heil arbeitete in parlamentarischen Büros und wurde 1998 Bundestagsabgeordneter. Er war zweimal Generalsekretär der SPD und übernahm Führungsaufgaben in ihrer Bundestagsfraktion. Von 2018 bis 2025 amtierte er als Bundesminister für Arbeit und Soziales.
Mechthild Heil arbeitete als Architektin und übernahm 1999 gemeinsam mit ihrem Bruder das Familienunternehmen in Andernach. Seit 2009 gehört sie dem Bundestag an. Dort befasste sie sich unter anderem mit Verbraucherschutz, Bauen und Wohnen.
Frauke Heiligenstadt arbeitete in der Northeimer Stadtverwaltung und leitete dort Wirtschaftsförderung und Liegenschaften. Später gehörte sie dem niedersächsischen Landtag an und war von 2013 bis 2017 Kultusministerin. Im Bundestag übernahm sie finanzpolitische Aufgaben für die SPD.
Gabriela Heinrich arbeitete als Redakteurin in der Softwarebranche und gehörte dem Nürnberger Stadtrat an. Seit 2013 ist sie Bundestagsabgeordnete. Von 2019 bis 2025 war sie stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende für Außen-, Verteidigungs-, Entwicklungs- und Menschenrechtspolitik.
Linda Heitmann studierte in Hamburg und Irland. Sie engagierte sich in der Grünen Jugend und bei den Hamburger Grünen und gehörte der Hamburgischen Bürgerschaft an. 2016 übernahm sie die Geschäftsführung der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen.
Matthias Helferich arbeitete nach dem Jurastudium wissenschaftlich an einem wirtschaftsrechtlichen Lehrstuhl und als Dozent für Staats- und Europarecht. Nach dem Referendariat wurde er 2020 als Rechtsanwalt zugelassen. Der Lebenslauf nennt außerdem ein Dortmunder Ratsmandat.
Mark Helfrich arbeitete nach dem Wirtschaftsstudium in der Konzernrevision und in kaufmännischen Funktionen der Energiewirtschaft. Von 2010 bis 2013 war er Assistent der Geschäftsführung der Hamburg Netz GmbH. Daneben engagierte er sich kommunal im Kreis Steinburg und in der CDU Schleswig-Holstein.
Udo Theodor Hemmelgarn war langjährig als selbstständiger Kaufmann in Gastronomie und Immobilien tätig. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der AfD und übernahm regionale Parteiämter. Von 2017 bis 2021 hatte er ein erstes Bundestagsmandat.
Marc Henrichmann arbeitete in mehreren Anwaltskanzleien in Havixbeck. Von 2014 bis 2017 leitete er die Jägerstiftung natur+mensch. Parallel engagierte er sich kommunal und in der CDU im Kreis Coesfeld. Seit Oktober 2017 ist er Bundestagsabgeordneter.
Stefan Henze arbeitete unter anderem im Forderungsmanagement einer Krankenkasse, in der Revision und im Projektmanagement. Er übernahm kommunale Fraktionsvorsitze für die AfD in Lehrte und der Region Hannover. Von 2017 bis 2022 gehörte er der AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag an.
Diana Herbstreuth schlug eine militärische Laufbahn ein. Sie führte unter anderem eine Fernspähkompanie und arbeitete später in Personal- und Organisationsstäben der Bundeswehr. 2021 übernahm sie ein Stabsbüro im Logistikkommando. Seit März 2025 gehört sie dem Bundestag an.
Mareike Hermeier arbeitete nach einem erziehungswissenschaftlichen Studium zunächst im Service. Nach einer kaufmännischen Umschulung folgten Aufgaben in Einkauf, Controlling und Produktmanagement sowie später in Geschäftsleitungsassistenz, Steuerberatung und Buchhaltung.
Nadine Heselhaus arbeitete in kommunalen Finanzverwaltungen in Düsseldorf und Rommerskirchen sowie im Jobcenter Gladbeck. Ab 2018 prüfte sie kommunale Finanzen bei der Gemeindeprüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen. Daneben übernahm sie kommunale Mandate und Funktionen in der SPD.
Martin Hess arbeitete im Polizeidienst Baden-Württembergs, in der Bereitschaftspolizei sowie in Aus- und Fortbildung. 2017 wechselte er in den Bundestag. Dort übernahm er eine stellvertretende innenpolitische Sprecherfunktion für die AfD-Fraktion.
Nicole Hess absolvierte kaufmännische sowie Sprech- und Moderationsausbildungen. Sie engagiert sich seit 2017 in der AfD, zunächst in fachpolitischen und später in regionalen Vorständen. 2023 kam eine Mitgliedschaft im hessischen Landesvorstand hinzu.
Heike Heubach arbeitete nach einer kaufmännischen Ausbildung in der Energiebranche. Bei E.ON befasste sie sich mit Beschaffungsstrategie und einer Einkaufsplattform; anschließend betreute sie Installationsbetriebe bei Bayernwerk Netz. Später übernahm sie Funktionen in der SPD in Stadtbergen und Augsburg-Land.
Moritz Heuberger forschte zu Verwaltung und Digitalisierung an der Universität Potsdam. Anschließend arbeitete er als Referent und Projektleiter im Bundesinnenministerium. Er war Bundessprecher der Grünen Jugend und später Berliner Kreisvorsitzender. 2025 zog er direkt gewählt in den Bundestag ein.
Susanne Hierl arbeitete als Rechtsanwältin bei Rödl & Partner. Sie leitete dort ein Team für internationale Mitarbeitereinsätze und wurde Partnerin. Ihr Arbeitsverhältnis ruht seit Oktober 2021. Daneben engagiert sie sich kommunal im Landkreis Neumarkt.
Matthias Hiller betreibt eine Steuerberaterkanzlei und ist Hochschullehrer für Rechnungswesen und Steuerlehre; die Professur ruht laut Lebenslauf. Er gehörte lange dem Nürtinger Gemeinderat an und leitete dort zeitweise die CDU-Fraktion. Seit 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Olaf Hilmer war nach einer handwerklichen Ausbildung zwölf Jahre bei der Bundeswehr und absolvierte dort weitere berufliche Qualifikationen. Später arbeitete er in der Logistik. Seit 2010 nennt der Lebenslauf eine Tätigkeit als Geschäftsführungsassistent in einem Haustechnikbetrieb.
Karsten Hilse war nach handwerklicher und militärischer Ausbildung zunächst bei der Volkspolizei und anschließend bei der sächsischen Landespolizei tätig. Dort arbeitete er auch als Einsatztrainer. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an.
Christian Hirte arbeitete als Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Steuerrecht. Seit 2008 gehört er dem Bundestag an. Er war bereits von 2018 bis 2020 parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium und führte zeitweise die Thüringer CDU. Seit 2025 arbeitet er als parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium.
Alexander Hoffmann kam aus der bayerischen Verwaltung in den Bundestag. Der Jurist war unter anderem am Landratsamt Miltenberg und bei der Stadt Würzburg tätig. Seine parlamentarischen Arbeitsschwerpunkte lagen zeitweise in der Rechts- und Innenpolitik. Im Mai 2025 übernahm er den Vorsitz der CSU-Landesgruppe und wurde erster stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion. Grundlage dieser Zusammenfassung ist sein selbst eingereichter Bundestagslebenslauf.
Philip M. A. Hoffmann arbeitete über neun Jahre in der Luxemburger Fondsbranche und wurde auch in der Weinwirtschaft tätig. 2015 gründete er auf dem Familienbetrieb ein Weingut. Daneben engagierte er sich im Merziger Stadtrat und in der saarländischen CDU.
Anton Hofreiter arbeitete in der biologischen Forschung und für bayerische Landtagsabgeordnete. Seit 2005 ist er Bundestagsabgeordneter. Er leitete den Verkehrsausschuss und von 2013 bis 2021 die Grünen-Fraktion. Anschließend übernahm er den Vorsitz des Europaausschusses.
Leif-Erik Holm absolvierte eine handwerkliche Ausbildung und studierte anschließend Volkswirtschaft. Beruflich arbeitete er langjährig als Radiomoderator, unter anderem für Antenne MV, FFH und den NDR. Der amtliche Kurzlebenslauf nennt außerdem den Landesvorsitz der AfD Mecklenburg-Vorpommern.
Hendrik Hoppenstedt arbeitete als Jurist und im Management der Allianz. Von 2005 bis 2013 war er Bürgermeister von Burgwedel, danach Bundestagsabgeordneter. Zwischen 2018 und 2021 amtierte er als Staatsminister bei der Bundeskanzlerin. Anschließend übernahm er parlamentarische Geschäftsführungsaufgaben für die Unionsfraktion.
Franziska Hoppermann arbeitete in einem Bürgerschaftsbüro und anschließend im höheren Verwaltungsdienst Hamburgs. 2021 war sie Senatsdirektorin in der Justiz- und Verbraucherschutzbehörde. Daneben war sie lange Mitglied der Wandsbeker Bezirksversammlung und leitete zeitweise deren CDU-Fraktion.
Michael Hose arbeitete nach der Lehrerausbildung zunächst für die Thüringer CDU und eine evangelische Schulstiftung. Anschließend unterrichtete er und bildete Lehrkräfte aus. Von 2024 bis 2025 leitete er eine Erfurter Gemeinschaftsschule. Daneben engagierte er sich im Stadtrat.
Jasmina Hostert arbeitete in politischen Büros, in der Geschichtsvermittlung und als Geschäftsführerin der SPD-Regionalfraktion Stuttgart. Seit 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete. Sie engagierte sich außerdem im Behinderten- und Rehabilitationssport und in kommunalen Gremien.
Luke Hoß begann nach dem Abitur ein Jurastudium in Passau. 2023 trat er der Linken bei; im folgenden Jahr übernahm er den Passauer Kreisvorsitz und wurde Mitglied des niederbayerischen Bezirksvorstands.
Verena Hubertz gründete nach dem Studium das Unternehmen Kitchen Stories und führte es bis 2020 als Geschäftsführerin. 2021 zog sie in den Bundestag ein und wurde stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. Seit dem 6. Mai 2025 ist sie Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.
Gerrit Huy übernahm Führungsaufgaben bei Mercedes, Daimler-Benz Interservices und Compaq Deutschland. Später arbeitete sie selbstständig als Beraterin für Beteiligungskapital. In der AfD beteiligte sie sich an der Erarbeitung sozialpolitischer Konzepte.
Nicole Höchst arbeitete vorübergehend im Vertrieb und anschließend als Lehrerin an beruflichen Schulen und einem Kolleg. Später war sie Referentin am Pädagogischen Landesinstitut. Seit 2017 ist sie Bundestagsabgeordnete und befasst sich dort insbesondere mit Bildungspolitik.
Cem Ince absolvierte bei Volkswagen in Salzgitter eine technische Ausbildung. Dort engagierte er sich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie in der IG Metall. Von 2021 bis 2025 führte er den Kreisverband der Linken in Salzgitter.
Fabian Jacobi arbeitet seit 2006 als Rechtsanwalt in Köln mit Schwerpunkt Insolvenzrecht. Er übernahm Ämter in der nordrhein-westfälischen AfD und im Kölner Bezirksverband. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an.
Steffen Janich arbeitete von 1994 bis 2021 als Polizeibeamter in Sachsen. Der amtliche Kurzlebenslauf nennt parlamentarische Aufgaben in Innenpolitik, Landwirtschaft und Digitalisierung sowie eine Beauftragtenfunktion für nationale Minderheiten.
Anne Janssen arbeitete zunächst in der Krankenpflege und wechselte nach einem weiteren Studium in den Schuldienst. Von 2013 bis 2021 war sie Lehrerin in Wittmund. Seit 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete und engagiert sich zugleich kommunal und in der Frauen Union.
Thomas Jarzombek gründete während seines Studiums eine IT-Beratung. Nach Mandaten im Düsseldorfer Stadtrat und im nordrhein-westfälischen Landtag zog er 2009 in den Bundestag ein. Dort befasste er sich insbesondere mit Digitalisierung, Bildung und Forschung. Seit Mai 2025 ist er parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium.
Alexander Jordan arbeitete als Entwicklungsingenieur und übernahm anschließend Führungsaufgaben bei Magna in Wolfsburg. Von 2012 bis 2025 leitete er den Standort. Daneben engagierte er sich in der CDU und im Stadtrat von Königslutter.
Julian Joswig arbeitete in der Unternehmensberatung, beim Grünen Wirtschaftsdialog und für Klimatechnologie-Start-ups. Er engagierte sich im Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises und in europapolitischen Organisationen. Die beruflichen Stationen sind im amtlichen Lebenslauf überwiegend undatiert.
Robin Jünger absolvierte eine kaufmännische Lehre und arbeitete als persönlicher Referent des Bundestagsabgeordneten Uwe Schulz. Seit 2020 nennt der Lebenslauf außerdem eine unternehmerische Tätigkeit. In der AfD übernahm er Funktionen im Kreis Gießen und auf hessischer Landesebene.
Oliver Kaczmarek arbeitete in der Jugendbildung, im Sozialwesen des Steinkohlenbergbaus und im nordrhein-westfälischen Schulministerium. Seit Oktober 2009 gehört er dem Bundestag an. Seine parlamentarische Arbeit konzentriert sich auf Bildung und Forschung.
Lamya Kaddor arbeitete wissenschaftlich an der Universität Münster und unterrichtete islamische Religion an Schulen. Später leitete sie Forschungs- und Präventionsprojekte zu Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und religiösem Extremismus. Daneben ist sie als Autorin und Publizistin tätig.
Elisabeth Kaiser arbeitete nach ihrem Studium in Beratung, Verbandsarbeit und politischer Kommunikation. Seit 2017 ist sie Bundestagsabgeordnete. Nach einer Tätigkeit als parlamentarische Staatssekretärin im Bauministerium wurde sie im Mai 2025 Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland.
Maren Kaminski engagierte sich während ihres Studiums in studentischen Gremien. Später war sie Landesgeschäftsführerin der Linken in Niedersachsen. Seit Oktober 2013 nennt ihr Lebenslauf eine Tätigkeit als Gewerkschaftssekretärin bei der GEW in Hannover.
Nicklas Kappe absolvierte eine duale technische Ausbildung bei Evonik. Nach dem weiterführenden Studium arbeitete er für einen nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten und kehrte anschließend als Trainee und Anlageningenieur in die Industrie zurück.
Kirsten Kappert-Gonther ist Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie leitete eine Rehabilitationseinrichtung mit, baute eine psychiatrische Ambulanz auf und führte später eine eigene Praxis. Von 2011 bis 2017 war sie Mitglied der Bremischen Bürgerschaft; anschließend wechselte sie in den Bundestag.
Macit Karaahmetoğlu arbeitet seit 1997 als selbstständiger Rechtsanwalt. Er engagiert sich in der SPD im Kreis Ludwigsburg und in Organisationen der deutsch-türkischen Zusammenarbeit sowie beim Arbeiter-Samariter-Bund.
Anja Karliczek arbeitete nach kaufmännischen Ausbildungen in leitender Funktion im Familienhotel. Sie engagierte sich im Tecklenburger Rat und zog 2013 in den Bundestag ein. Dort befasste sie sich unter anderem mit Tourismus. 2023 übernahm sie die Präsidentschaft des Katholischen Deutschen Frauenbundes.
Malte Kaufmann arbeitete als Lehrbeauftragter und gründete 2008 ein Immobilienunternehmen. Nach früherer CDU-Mitgliedschaft trat er 2017 in die AfD ein. Er übernahm kommunale Mandate in der Rhein-Neckar-Region und zog 2021 in den Bundestag ein.
Michael Kaufmann arbeitete als Ingenieur und Geschäftsführer sowie wissenschaftlich im Maschinenbau. Seit 2010 nennt der Lebenslauf eine Professur an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena. Von 2019 bis 2021 war er Thüringer Landtagsabgeordneter, zuletzt Vizepräsident; anschließend wechselte er in den Bundestag.
Michael Kellner war von 2013 bis Anfang 2022 politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen. Im Dezember 2021 wurde er parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschafts- und Klimaschutzministerium. In derselben Wahlperiode übernahm er Aufgaben für Mittelstand und Kreativwirtschaft. Der aktuelle Lebenslauf nennt ihn als energiepolitischen Sprecher im Bundestag.
Martina Kempf ist Juristin und arbeitete als Umweltbeauftragte sowie in der Beratung zum Umweltmanagement. Sie war Mitglied der ÖDP und der AUF-Partei, bevor sie 2013 in die AfD eintrat. Seit 2019 engagiert sie sich kommunal in Breisach.
Franziska Kersten arbeitete als Amtstierärztin und in leitenden Funktionen der Umweltverwaltung. Sie übernahm Aufgaben in Sachsen-Anhalt und später im Bundesumweltministerium. Seit 2021 gehört sie dem Bundestag an und befasst sich insbesondere mit Landwirtschaft und Umwelt.
Stefan Keuter arbeitete in verschiedenen Unternehmen als leitender Angestellter, Geschäftsführer und Vorstand. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an. Zunächst lag sein Schwerpunkt in der Finanzpolitik, später in der Außenpolitik. 2023 wurde er stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion.
Rocco Kever arbeitete zunächst im Baubereich und war anschließend zehn Jahre bei der Bundeswehr. Nach einem sozialwissenschaftlichen Studium übernahm er Referentenaufgaben für die AfD im Bundestag und eine stellvertretende Geschäftsführung im niedersächsischen Landtag. Seit März 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Misbah Khan arbeitete in der politischen Bildung und im Demokratiezentrum Rheinland-Pfalz zu religiös begründetem Extremismus. Von 2019 bis 2022 führte sie den rheinland-pfälzischen Landesverband der Grünen. Sie engagiert sich außerdem in einem Verein für Demokratiebildung.
Roderich Kiesewetter war bis 2009 Berufssoldat und übernahm Kommandeur-, Stabs- und internationale Verwendungen bei Bundeswehr und NATO. Anschließend zog er in den Bundestag ein. Dort befasste er sich mit Außen- und Sicherheitspolitik sowie der parlamentarischen Kontrolle der Nachrichtendienste.
Michael Kießling arbeitete nach dem Bauingenieurstudium in Produkt- und Geschäftsmanagement bei Nemetschek. Von 2014 bis 2017 war er Bürgermeister von Denklingen. Daneben engagierte er sich im Landkreis Landsberg und in der CSU.
Georg Kippels ist Jurist und war lange in der Kommunalpolitik in Bedburg aktiv. Seit Oktober 2013 ist er Bundestagsabgeordneter; ab 2015 arbeitete er im Gesundheitsausschuss. Das Gesundheitsministerium nennt den 29. Juli 2026 als Ernennungstermin für seine gegenwärtige Staatssekretärsfunktion.
Helmut Kleebank absolvierte zunächst eine Krankenpflegeausbildung und wurde später Lehrer für Mathematik und Physik. Er leitete eine Berliner Oberschule und war von November 2011 bis Oktober 2021 Bezirksbürgermeister von Spandau.
Ottilie Klein arbeitete für die Humboldt-Stiftung und in parlamentarischen Büros. Nach einer Tätigkeit beim Bundesverband Öffentlicher Banken zog sie 2021 in den Bundestag ein. Von September 2023 bis Juli 2026 war sie Generalsekretärin der Berliner CDU.
Kurt Kleinschmidt übernahm regionale und landesweite Führungsaufgaben in der AfD Schleswig-Holstein. Seit 2018 nennt der Lebenslauf ein Gemeinderatsmandat in Leck. 2023 kam der Vorsitz der AfD-Fraktion im nordfriesischen Kreistag hinzu.
Lars Klingbeil ist seit dem 6. Mai 2025 Bundesfinanzminister und Stellvertreter des Bundeskanzlers. Der 1978 in Soltau geborene SPD-Politiker schloss sein Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte in Hannover 2004 mit dem Magister ab. Er arbeitete in Abgeordnetenbüros und für die SPD. Nach einem ersten Bundestagsmandat 2005 kehrte er 2009 ins Parlament zurück. Von 2017 bis 2021 war er SPD-Generalsekretär, seit 2021 gehört er zur Parteispitze. Dokumentierte ehrenamtliche Funktionen werden getrennt von Regierungsämtern erfasst. Sie belegen allein keine politische Gegenleistung. Die Bundestagsbiografie beruht auf Selbstauskünften; eine vollständige Interessenprüfung liegt hier nicht vor.
Annika Klose arbeitete als Gewerkschaftssekretärin beim DGB Berlin-Brandenburg und leitete zuvor beziehungsweise parallel die Berliner Jusos. Seit 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete. Ihre parlamentarische Arbeit umfasst Arbeits- und Sozialpolitik sowie Petitionen.
Julia Klöckner arbeitete journalistisch und war zunächst von 2002 bis 2011 Bundestagsabgeordnete. Sie leitete anschließend die CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag und war von 2018 bis 2021 Bundeslandwirtschaftsministerin. Seit dem 25. März 2025 ist sie Präsidentin des Deutschen Bundestages.
Tim Klüssendorf arbeitete für den Landtagsabgeordneten Thomas Rother und später als persönlicher Referent des Lübecker Bürgermeisters Jan Lindenau. Seit Oktober 2021 gehört er dem Bundestag an. Im Juni 2025 wurde er Generalsekretär der SPD.
Maximilian Kneller wird im amtlichen Profil als wissenschaftlicher Mitarbeiter geführt. Nach seinem Studium engagierte er sich ab 2020 im Bielefelder Stadtrat und in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe. Die Kurzbiografie nennt keine näheren Arbeitgeber oder beruflichen Aufgaben.
Sieghard Knodel gründete 1992 das Unternehmen S. Knodel und führte es bis März 2025. Sein beruflicher Hintergrund liegt in Fahrzeug- und Landmaschinentechnik. Der Bundestag dokumentiert seinen Austritt aus der AfD und ihrer Bundestagsfraktion mit Wirkung zum 5. Mai 2025.
Axel Knoerig arbeitete nach dem Studium bei der Deutschen Telekom in der Betreuung öffentlicher Aufgaben, im Projektmanagement und im Marketing. Seit 2009 gehört er dem Bundestag an. Parallel engagierte er sich in kommunalen Räten und der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft.
Heinrich Koch absolvierte zunächst eine Kfz-Mechanikerlehre und holte das Abitur nach. Seine spätere Ingenieurtätigkeit umfasst Verkehrsunfallrekonstruktion und Sachverständigenarbeit. Daneben übernahm er Aufgaben als Reserveoffizier. Seit März 2025 gehört er dem Bundestag an.
Jürgen Koegel wird im Bundestagsprofil als Bankbetriebswirt geführt. Die amtliche Kurzbiografie nennt verschiedene kommunale Mandate im Raum Heilbronn sowie Partei- und Finanzfunktionen in der AfD. Seine beruflichen Arbeitgeber und Tätigkeitszeiträume werden nicht näher beschrieben.
Bärbel Kofler arbeitete unter anderem in der Lehre, darunter für den Deutschen Akademischen Austauschdienst in Moskau. Seit September 2004 gehört sie dem Bundestag an. Sie war entwicklungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung. Seit Dezember 2021 ist sie parlamentarische Staatssekretärin im Entwicklungsministerium.
Hans Koller übernahm 1995 den elterlichen Betrieb. Sein beruflicher Hintergrund verbindet Landwirtschaft und Gastronomie. Seit 1996 engagierte er sich im Gemeinderat Thyrnau, später im Passauer Kreistag und als stellvertretender Landrat. Daneben übernahm er Aufgaben in landwirtschaftlichen Verbänden.
Enrico Komning absolvierte zunächst eine Baufacharbeiterausbildung und wurde später Rechtsanwalt. Seit 2000 ist er selbstständig; 2002 übernahm er die Leitung seiner Kanzlei. Nach einem Landtagsmandat in Mecklenburg-Vorpommern wechselte er 2017 in den Bundestag.
Markus Koob arbeitete von 2006 bis 2012 als persönlicher Referent des Landrats im Hochtaunuskreis und anschließend als Pressesprecher des Kreises. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an. 2020 übernahm er den Vorsitz der CDU Hochtaunus.
Chantal Kopf arbeitete während ihres Studiums in den Wahlkreisbüros von Kerstin Andreae und Thomas Marwein. Von 2018 bis 2021 leitete sie den Grünen-Kreisverband Freiburg. 2021 gewann sie dort das Bundestagsdirektmandat.
Stefan Korbach arbeitete beim Hessischen Sparkassen- und Giroverband und bei der DZ Bank. 1990 wechselte er zur SparkassenVersicherung, wo er später Generalbevollmächtigter und von 2001 bis 2022 Vorstandsmitglied war. Seit 2025 gehört er dem Bundestag an.
Thomas Korell wird im Bundestagsprofil als Dachdecker geführt. Die veröffentlichten Angaben nennen kommunale Mandate im Altmarkkreis Salzwedel und in der Stadt Klötze. Ein ausführlicher Lebenslauf mit beruflichen Stationen ist bislang nicht hinterlegt.
Steffen Kotré arbeitete ab 1998 in der Unternehmensberatung für kleine und mittlere Unternehmen, ab 2005 selbstständig. Von 2014 bis 2017 war er Wirtschafts- und Energiereferent der AfD-Landtagsfraktion Brandenburg. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an.
Ferat Koçak arbeitete bei der Allianz in Beratung, Vertrieb und Projektmanagement. Später war er selbstständig, Marketingdirektor einer Berliner Hochschule und in der Kampagnenarbeit bei Campact tätig. Im November 2021 zog er in das Berliner Abgeordnetenhaus ein.
Rainer Kraft arbeitete von 2007 bis 2017 in einem Unternehmen des internationalen Chemie- und Anlagenbaus. Dort befasste er sich mit Planung und Bau von Fabriken für Reinstsilizium. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an.
Maximilian Krah war von 2005 bis 2024 als Rechtsanwalt zugelassen. Zusätzlich zur juristischen Ausbildung absolvierte er ein internationales Managementstudium. Von 2019 bis 2025 gehörte er dem Europäischen Parlament an.
Anette Kramme ist Juristin und gehört seit 1998 dem Bundestag an. Sie war arbeits- und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und anschließend parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium. Im Mai 2025 wechselte sie in derselben Funktion ins Justizministerium. Ihre anwaltliche Zulassung ruht während der Regierungstätigkeit.
Jan Krampe arbeitete ab 2016 in einer Kfz-Meisterwerkstatt. Daneben engagierte er sich bei der Linken im Oberbergischen Kreis und in der Kommunalpolitik in Nümbrecht. 2022 wurde er Mitglied des nordrhein-westfälischen Landesvorstands seiner Partei.
Manuel Krauthausen wird im amtlichen Profil als Schornsteinfeger und Gebäudeenergieberater geführt. Der kurze Lebenslauf dokumentiert das Abitur, den Gesellenbrief und die spätere Energieberaterqualifikation. Arbeitgeber und weitere berufliche Stationen werden nicht genannt.
Dunja Kreiser arbeitete in der Abwassertechnik der Stadt Wolfenbüttel und übernahm später Meister- und Teamleitungsaufgaben. Von 2017 bis 2021 gehörte sie dem Niedersächsischen Landtag an. 2021 wechselte sie in den Bundestag.
Gunther Krichbaum arbeitete nach seiner juristischen Ausbildung als Wirtschaftsberater. Seit 2002 sitzt er im Bundestag; von 2007 bis 2021 leitete er dessen Europaausschuss. Im Mai 2025 wurde er Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt.
Lukas Krieger arbeitete ab 2017 als angestellter Rechtsanwalt im Gesellschafts- und Steuerrecht. 2023 eröffnete er eine eigene Kanzlei und übernahm zusätzlich juristische und Projektmanagementaufgaben in einem Familienunternehmen. Zuvor engagierte er sich in leitenden Funktionen der Schüler Union und Jungen Union.
Günter Krings arbeitete wissenschaftlich am Institut für Staatsrecht in Köln und als Rechtsanwalt in Mönchengladbach. Seit 2002 gehört er dem Bundestag an. Von 2013 bis 2021 war er parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium; währenddessen ruhte seine Anwaltszulassung.
Martin Kröbers amtlicher Lebenslauf nennt berufliche Erfahrungen in Bundestagsbüros, bei der AOK Sachsen-Anhalt, einem sozialen Träger sowie bei den Gewerkschaften IG BAU und EVG. Als Beruf ist Geschäftsstellenleiter angegeben. Aufgaben und Zeiträume werden nicht näher erläutert.
Tilman Kuban arbeitete von 2016 bis 2021 als Syndikusrechtsanwalt und Leiter für Recht und Nachhaltigkeit bei den Unternehmerverbänden Niedersachsen. Von 2019 bis 2022 war er Bundesvorsitzender der Jungen Union. Seit Oktober 2021 gehört er dem Bundestag an.
Achim Köhler arbeitete nach seiner Kochausbildung zunächst als Küchenleiter. Von 1986 bis 1993 war er im Amt für Verteidigungslasten in Mannheim beschäftigt. Anschließend wechselte er in die Gemeindeverwaltung Sandhausen. Seit 2013 engagiert er sich in der AfD im Rhein-Neckar-Raum.
Cansin Köktürk wird im Bundestagsprofil als Sozialarbeiterin geführt. Die sehr kurze amtliche Biografie nennt ein Studium der Sozialen Arbeit und Mitgliedschaften in Hilfsorganisationen. Konkrete berufliche Stationen sind dort nicht enthalten.
Daniel Kölbl begann seine Banklaufbahn bei der Hamburger Sparkasse und wechselte 2020 zur IKB. Dort wurde er im April 2024 Abteilungsdirektor. Daneben engagierte er sich in Tornesch und im Kreis Pinneberg. Seit März 2025 gehört er dem Bundestag an.
Anne König unterrichtete zunächst an Schulen in Rhede. 2017 wurde sie didaktische Leiterin einer Sekundarschule in Velen, 2020 übernahm sie diese Aufgabe an der Julia-Koppers-Gesamtschule Borken-Raesfeld. Daneben engagierte sie sich im Borkener Kreistag und in der CDU.
Jörn König arbeitete als Vertriebsingenieur für Kommunikationssysteme unter anderem bei Siemens und Ericsson. Von 2010 bis 2018 war er in diesem Bereich als Planungsingenieur selbstständig. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an und übernahm sportpolitische Aufgaben in seiner Fraktion.
Carsten Körber arbeitete von 2002 bis 2012 in einem Bundestagsbüro, später als Büroleiter. 2012 leitete er die Wirtschaftsförderung Zwickaus und begann eine selbstständige Beratungstätigkeit. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an.
Konrad Körner arbeitete ab 2016 wissenschaftlich und in der Lehre an der Universität Erlangen-Nürnberg. Nach Promotion und Referendariat wurde er im August 2022 Rechtsanwalt in Nürnberg. Kommunalpolitisch engagiert er sich in Herzogenaurach und im Kreis Erlangen-Höchstadt.
Thomas Ladzinski übernahm ab 2010 verschiedene Aufgaben im Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr, zuletzt im Digitalisierungsprojektmanagement. Daneben war er zeitweise in der Energieberatung tätig. Seit 2019 engagiert er sich im Dresdner Stadtrat.
Pierre Lamely absolvierte eine Ausbildung im Heizungs- und Lüftungsbau. Später machte er sich im Bereich Sportveranstaltungen und Sportberichterstattung selbstständig. Nach einer Referententätigkeit im Hessischen Landtag wechselte er 2019 als parlamentarischer Assistent ins Europäische Parlament; diese Tätigkeit ist laut Berufseintrag beurlaubt.
Ricarda Lang übernahm zunächst Leitungsaufgaben bei Campusgrün und der Grünen Jugend. Von 2019 bis 2022 war sie stellvertretende Bundesvorsitzende der Grünen, anschließend bis November 2024 Parteivorsitzende. Seit Oktober 2021 gehört sie dem Bundestag an.
Ulrich Lange arbeitete als Rechtsanwalt und engagierte sich in der Kommunalpolitik im Landkreis Donau-Ries. In der Unionsfraktion war er verkehrspolitischer Sprecher und anschließend stellvertretender Vorsitzender. Seit 2025 ist er parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium.
Armin Laschet arbeitete als Journalist, Verlagsleiter und Geschäftsführer. Er gehörte Bundestag und Europäischem Parlament an, wurde nordrhein-westfälischer Minister und war von 2017 bis 2021 Ministerpräsident. Nach dem CDU-Bundesvorsitz 2021 bis 2022 übernahm er 2025 den Vorsitz des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags.
Ina Latendorf absolvierte zunächst eine landwirtschaftliche Berufsausbildung und anschließend die juristische Ausbildung. Sie arbeitete in einer Kanzlei und in der Agrarverwaltung. Von 2001 bis 2021 war sie Referentin beim Bürgerbeauftragten Mecklenburg-Vorpommerns.
Silke Launert war vor ihrem Bundestagsmandat in der bayerischen Justiz als Richterin und Staatsanwältin tätig. Seit 2013 gehört sie dem Bundestag an.
Karl Lauterbach arbeitete wissenschaftlich in Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik. 1998 übernahm er die Leitung des entsprechenden Instituts an der Universität Köln; seit seinem Bundestagseinzug 2005 ist er dort beurlaubt. Von 2021 bis 2025 war er Bundesgesundheitsminister.
Caren Lay arbeitete als Hochschullehrbeauftragte, parlamentarische Beraterin und im Bundesverbraucherministerium. Von 2004 bis 2009 gehörte sie dem Sächsischen Landtag an. Seit Oktober 2009 ist sie Bundestagsabgeordnete; später übernahm sie dort insbesondere Aufgaben in Wohnungs- und Mietenpolitik.
Jens Lehmann war nach einer technischen Berufsausbildung bis 2005 professioneller Radsportler. Später qualifizierte er sich im Sportmanagement und als Erzieher. 2010 begann er in einem Grundschulhort zu arbeiten. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an.
Sven Lehmann arbeitete in einem Bundestagswahlkreisbüro und ab 2007 beim Landschaftsverband Rheinland, wo er laut Biografie beurlaubt ist. Von 2010 bis 2018 leitete er die Grünen in Nordrhein-Westfalen. Nach seinem Bundestagseinzug 2017 war er von Dezember 2021 bis Mai 2025 parlamentarischer Staatssekretär im Familienministerium.
Sonja Lemke arbeitete als Softwareentwicklerin und Vertretungslehrerin. Der amtliche Kurzlebenslauf nennt Studienabschlüsse in Physik und Informatik. Seit 2020 engagiert sie sich im Dortmunder Stadtrat und in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord.
Steffi Lemke arbeitete nach einer Zootechnikerinnenausbildung als Briefträgerin und studierte anschließend Agrarwissenschaften. Sie gehörte von 1994 bis 2002 dem Bundestag an und führte danach bis 2013 die Bundesgeschäfte der Grünen. In der 20. Wahlperiode war sie Bundesumweltministerin.
Rebecca Lenhard arbeitet seit 2020 in technischen IT-Projekten. Von 2022 bis 2024 war sie Product Owner und Analystin in Projekten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. 2024 begann sie als selbstständige IT-Beraterin. Parallel engagierte sie sich bei den Grünen in Nürnberg.
Sascha Lensing begann 1994 seine Polizeiausbildung und ist seit April 1997 im nordrhein-westfälischen Polizeidienst tätig. Die amtliche Biografie nennt den Dienstgrad Kriminalhauptkommissar. Von 2020 bis 2025 war er stellvertretender AfD-Fraktionsvorsitzender im Duisburger Rat und in der Bezirksvertretung Rheinhausen.
Andreas Lenz absolvierte eine Bankausbildung und studierte anschließend Betriebswirtschaft. Nach wissenschaftlicher Arbeit und Promotion wechselte er 2013 in die Managementberatung. Seit Oktober 2013 gehört er dem Bundestag an; zuvor engagierte er sich bereits im Ebersberger Kreistag.
Esra Limbacher sammelte Erfahrungen in Kanzleien und wurde Referent im höheren Dienst der saarländischen Landesverwaltung. Er engagiert sich kommunal in Kirkel und im Saarpfalz-Kreis. 2024 übernahm er das Amt des Generalsekretärs der SPD Saarland.
Helge Limburg engagierte sich zunächst in der Grünen Jugend Niedersachsen. Von Februar 2008 bis Oktober 2021 gehörte er dem Niedersächsischen Landtag an. Dort übernahm er 2013 die parlamentarische Geschäftsführung und den stellvertretenden Fraktionsvorsitz. Anschließend wechselte er in den Bundestag.
Helge Lindh arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter für mehrere SPD-Abgeordnete im nordrhein-westfälischen Landtag. Von 2015 bis 2018 war er Vorsitzender des Wuppertaler Integrationsrats. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an.
Andrea Lindholz ist seit 2000 selbstständige Rechtsanwältin in Aschaffenburg und seit 2007 Fachanwältin für Familienrecht. Sie engagierte sich in der Kommunalpolitik im Landkreis Aschaffenburg. Seit Oktober 2013 gehört sie dem Bundestag an, wo sie unter anderem den Innenausschuss leitete.
Carsten Linnemann arbeitete wissenschaftlich und anschließend als Volkswirt bei der Deutschen Bank und der IKB. Seit 2009 gehört er dem Bundestag an. Er leitete die Mittelstands- und Wirtschaftsunion und übernahm Führungsaufgaben in Partei und Unionsfraktion. Von 2023 bis 2026 war er CDU-Generalsekretär. Seit dem 29. Juli 2026 ist er Bundesgesundheitsminister.
Patricia Lips arbeitete von 1984 bis 2000 in einem Großhandelsunternehmen und anschließend bis 2002 in der Geschäftsleitung eines Handelsbetriebs. Seit 2002 gehört sie dem Bundestag an. Im Dezember 2021 wurde sie stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion.
Denise Loop arbeitete nach ihrem Studium im Jugendamt des Kreises Dithmarschen in den sozialpädagogischen Hilfen. Parallel engagierte sie sich in der Grünen Jugend und im Grünen-Kreisverband Dithmarschen. 2019 begann sie ein berufsbegleitendes weiterführendes Studium.
Rüdiger Lucassen diente 34 Jahre bei der Bundeswehr, unter anderem als Hubschrauberpilot und Referent bei NATO und Verteidigungsministerium. Später war er elf Jahre Geschäftsführer von pro-ades in Bonn. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an.
Max Lucks arbeitete während seines Studiums in verschiedenen Nebenjobs und später als Wahlkampfkoordinator der Grünen im Ruhrgebiet. Von 2020 bis 2021 war er Öffentlichkeitsreferent der Grünen-Fraktion im Ruhrparlament. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an.
Jan-Marco Luczak ist seit 2008 Rechtsanwalt in einer international ausgerichteten Kanzlei. 2009 zog er erstmals für Tempelhof-Schöneberg in den Bundestag ein. In späteren Wahlperioden übernahm er Sprecheraufgaben der Unionsfraktion in Rechts-, Verbraucher- und Baupolitik.
Daniela Ludwig gehört seit 2002 dem Bundestag an. Dort befasste sie sich unter anderem mit Tourismus, Verkehr und den Verfahrensregeln des Parlaments. Von 2019 bis 2021 war sie Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Seit Mai 2025 ist sie parlamentarische Staatssekretärin im Innenministerium.
Saskia Ludwig wird im Bundestagsprofil als Diplom-Kauffrau geführt. Die veröffentlichten Angaben vor dem Mandat nennen eine Mitgliedschaft im Landtag Brandenburg. Ein ausführlicher Lebenslauf mit Ausbildung und früheren beruflichen Stationen ist im geprüften amtlichen Eintrag nicht enthalten.
Bettina Lugk arbeitete als Landesgeschäftsführerin der Jusos Brandenburg und in Abgeordnetenbüros von Landtag und Bundestag. Für 2013 bis 2021 nennt ihr Lebenslauf Tätigkeiten bei der Bundesvereinigung Lebenshilfe und der Bundestagsverwaltung. Kommunalpolitisch engagierte sie sich unter anderem in Ludwigsfelde.
Andrea Lübcke arbeitete nach der Promotion als Physikerin an verschiedenen Forschungsinstituten in Deutschland und der Schweiz. Von 2019 bis 2021 lehrte sie Optik und Photonik an der TU Berlin. Anschließend leitete sie bis 2025 bei acatech Projekte zu Wasserstoffwirtschaft und Fusionstechnologien.
Anna Lührmann gehörte bereits von 2002 bis 2009 dem Bundestag an. Danach arbeitete sie für das UN-Entwicklungsprogramm und forschte am Demokratieinstitut V-Dem in Göteborg, zeitweise als stellvertretende Direktorin. Seit 2021 ist sie erneut Bundestagsabgeordnete.
Sebastian Maack arbeitete von 1995 bis 2016 in kaufmännischen IT-Projekten zur Digitalisierung und Prozessoptimierung, angestellt und freiberuflich. Von 2016 bis 2021 war er Bezirksstadtrat in Berlin-Reinickendorf. Für 2023 bis 2025 nennt die amtliche Biografie eine wissenschaftliche Mitarbeit.
Tanja Machalet arbeitete nach der Bankausbildung zunächst bei der Landesbank Hessen-Thüringen in Luxemburg. Später war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in Trier und Referentin der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei. Nach einem Landtagsmandat wechselte sie 2021 in den Bundestag.
Klaus Mack begann in der Kommunalverwaltung als Hauptamtsleiter und Kurgeschäftsführer. Von 2000 bis 2006 war er Bürgermeister von Enzklösterle, anschließend bis 2021 Bürgermeister von Bad Wildbad. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an.
Isabel Mackensen-Geis arbeitete in der SPD-Verwaltung und im Bundestag. Später war sie Fachreferentin der rheinland-pfälzischen SPD-Landtagsfraktion für Umwelt-, Energie- und Agrarthemen. Daneben engagiert sie sich im Stadt- und Kreistag Bad Dürkheim.
David Mandrella studierte nach dem Abitur an der Universität Erlangen-Nürnberg und absolvierte die erste Staatsprüfung für das Realschullehramt. Von 2024 bis 2026 durchlief er laut amtlichem Lebenslauf das Referendariat. Parallel leitete er zeitweise die Jusos in der Oberpfalz.
Holger Mann war bis 2009 Geschäftsführer einer Entwicklungsgesellschaft im Leipziger Neuseenland. Von 2009 bis 2021 gehörte er dem Sächsischen Landtag an und bearbeitete dort insbesondere Wissenschafts-, Wirtschafts- und Digitalthemen. 2018 übernahm er den Vorsitz der SPD Leipzig.
Johann Martel wird im Bundestagsprofil als technischer Fachwirt geführt. Vor seinem Mandat war er laut veröffentlichten Berufsangaben bei Audi in Neckarsulm angestellt. Daneben nennt das Profil kommunale Mandate im Neckar-Odenwald-Kreis und in Walldürn. Ein ausführlicher Lebenslauf fehlt.
Parsa Marvi arbeitete von 2006 bis 2011 im Altersvorsorge-Produktmanagement bei MLP, auch als Vorstandsreferent. Anschließend war er bis 2021 Breitband-Produktmanager bei 1&1. Kommunalpolitisch engagiert er sich in Karlsruhe, wo er 2012 den SPD-Kreisvorsitz übernahm.
Katja Mast arbeitete nach ihrer Ausbildung und ihrem Studium in der Beratung und in der Personalstrategie der Deutschen Bahn. Seit 2005 gehört sie dem Bundestag an. Sie übernahm führende Funktionen in der SPD-Fraktion und ist parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium.
Andreas Mattfeldt arbeitete nach seiner kaufmännischen Ausbildung als leitender Angestellter in der Lebensmittelindustrie. Von 2001 bis 2009 war er hauptamtlicher Bürgermeister von Langwedel. Daneben engagierte er sich in kommunalen Gremien und im niedersächsischen Städte- und Gemeindebund.
Markus Matzerath wechselte nach einer Bergmechanikerausbildung zum Bundesgrenzschutz. Er arbeitete im Objektschutz, bei der Bundestagspolizei und später in Aachen. Von April 2001 bis Februar 2025 war er in der Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Aachen tätig.
Andreas Mayer arbeitete nach dem Luft- und Raumfahrtstudium bei Liebherr-Aerospace und wechselte dann in parlamentarische Büros. Von November 2017 bis August 2022 war er Büroleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag. Anschließend arbeitete er in verschiedenen Funktionen im Europäischen Parlament.
Zoe Mayer studierte Wirtschaftsingenieurwesen und forschte anschließend zur energetischen Gebäudesanierung. Im Februar 2023 wurde ihr am KIT der Doktorgrad verliehen. Von 2014 bis 2021 war sie im Karlsruher Gemeinderat tätig, zuletzt als Co-Vorsitzende der Grünen-Fraktion.
Stephan Mayer ist seit September 2000 Rechtsanwalt und seit 2002 Bundestagsabgeordneter. Von März 2018 bis 2021 war er parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium. Daneben übernahm er Leitungsaufgaben beim Technischen Hilfswerk und beim Bund der Vertriebenen.
Volker Mayer-Lay arbeitet als Rechtsanwalt in Überlingen und qualifizierte sich zusätzlich als Mediator und Fachanwalt. Von 2017 bis 2021 war er ADAC-Vertragsanwalt. Seit Oktober 2021 gehört er dem Bundestag an.
Tamara Mazzi arbeitete von 2017 bis 2025 als Lehrerin an mehreren Schulen, zuletzt am Alstergymnasium in Henstedt-Ulzburg. Politisch engagierte sie sich bei der Linksjugend Schleswig-Holstein und von 2022 bis 2025 in der Kieler Ratsversammlung.
Danny Meiners absolvierte eine Metallbauausbildung und war anschließend vier Jahre Zeitsoldat. Seit 2005 ist er Metallbaumeister; der amtliche Lebenslauf nennt eine Tätigkeit in der Automatisierung. Seit 2021 engagiert er sich im Gemeinderat Geeste.
Pascal Meiser arbeitete nach Studium und Gewerkschaftsausbildung im Bundestag und in der Bundesgeschäftsstelle der Linken. Von 2010 bis 2017 leitete er dort Kampagnen und Parteientwicklung. Er war von 2017 bis 2024 Bundestagsabgeordneter und kehrte 2025 ins Parlament zurück.
Michael Meister arbeitete wissenschaftlich in Mathematik und später im Operationszentrum der Europäischen Raumfahrtbehörde in Darmstadt. Seit 1994 ist er Bundestagsabgeordneter. Er war parlamentarischer Staatssekretär im Finanz- und im Bildungsministerium sowie von Mai 2025 bis Juli 2026 Staatsminister beim Bundeskanzler.
Stella Merendino absolvierte eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin und anschließend zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bei Vivantes in Berlin. Später qualifizierte sie sich für die Versorgung von Schwerverletzten und für Schmerzmanagement. Von 2022 bis 2025 studierte sie erweiterte klinische Pflege mit Schwerpunkt Notfallpflege.
Friedrich Merz ist seit dem 6. Mai 2025 Bundeskanzler. Der 1955 in Brilon geborene CDU-Politiker studierte Rechts- und Staatswissenschaften und absolvierte beide juristischen Staatsexamina. Nach seiner Richterzeit arbeitete er als Rechtsanwalt und beim Verband der Chemischen Industrie. Er gehörte zunächst dem Europäischen Parlament, später dem Bundestag an. Nach zwölf Jahren außerhalb des Bundestags kehrte er 2021 zurück und übernahm 2022 den CDU-Vorsitz. Seine früheren Wirtschaftstätigkeiten sind öffentlich dokumentiert. Sie belegen allein keinen Einfluss auf heutige Entscheidungen. Die Bundestagsbiografie beruht auf Selbstauskünften; dieses Dossier ist eine überprüfbare Ausgangsbasis, keine vollständige Interessenprüfung.
Jan Metzler begann mit einer Winzerausbildung und wechselte später in das Handels- und internationale Management. Von 2008 bis 2013 koordinierte er den internationalen Studierendenaustausch an der Fachhochschule Worms. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an.
Knuth Meyer-Soltau ist seit 1998 als selbstständiger Rechtsanwalt in Bochum tätig. Er ist Fachanwalt für Strafrecht und wirkte bis 2017 als IHK-Prüfer für Schutz und Sicherheit mit. 2018 begann er als wissenschaftlicher Referent im nordrhein-westfälischen Landtag; seit 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Swantje Henrike Michaelsen arbeitete nach dem Studium bei Experiment e.V. in Bonn in der Programmarbeit und Verbandsentwicklung. 2013 übernahm sie die Leitung der ADFC-Geschäftsstelle Stadt Hannover. Kommunalpolitisch war sie im Bezirksrat und anschließend in der Regionsversammlung Hannover tätig.
Kathrin Michel arbeitete seit März 1983 im Synthesewerk Schwarzheide beziehungsweise bei BASF. Ihre Aufgaben reichten von Sachbearbeitung und Betriebsratsarbeit über Personalmanagement bis zur Teamleitung in der Lieferkette. Seit Oktober 2021 ruht die Beschäftigung laut amtlicher Biografie. Im selben Monat übernahm sie den Ko-Vorsitz der SPD Sachsen.
Mathias Middelberg begann als Rechtsanwalt und Unternehmensjurist. Anschließend arbeitete er unter anderem im Büro des Bremer Wirtschaftssenators, in der Unternehmensentwicklung eines Flughafenbetreibers und bei EWE. Von 2005 bis 2009 leitete er in der niedersächsischen Staatskanzlei die Koordination für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
Matthias Miersch ist seit Juli 1997 als Rechtsanwalt zugelassen. Nach einer Tätigkeit als Kanzleipartner wechselte er 2010 zu Bernzen Sonntag. Seit 2005 gehört er dem Bundestag an und übernahm dort unter anderem Aufgaben in der Umweltpolitik und in der Führung der SPD-Fraktion.
Matthias David Mieves arbeitete nach dem Studium bei der Deutschen Telekom, zunächst im Traineeprogramm und in der internen Beratung. Später leitete er Bereiche für Smart-Home-Geschäftsentwicklung und Innovationsinvestitionen. 2012 gründete er zudem den ambulanten Intensivpflegedienst sanabene mit.
Irene Mihalic trat 1993 in den Polizeidienst ein und arbeitete seit 2007 beim Polizeipräsidium Köln. Für die Dauer ihres Bundestagsmandats ist sie dort beurlaubt. Neben der Polizeiausbildung absolvierte sie später ein kriminologisches Masterstudium und eine juristische Promotion. In der 20. Wahlperiode war sie Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion.
Boris Mijatović arbeitete nach dem Studium an der Universität Kassel und in Handelsunternehmen. Später beschäftigte er sich mit internationalem Strafrecht und arbeitete in parlamentarischen Büros: von 2011 bis 2017 für Nicole Maisch im Bundestag und anschließend für Martin Häusling im Europäischen Parlament. Seit 2021 ist er selbst Bundestagsabgeordneter.
Sergej Minich arbeitete zunächst als Industriemechaniker im Sondermaschinenbau und anschließend als Messtechniker in der Automobilindustrie. Während seines weiteren Bildungswegs war er Mitarbeiter eines Forschungsinstituts. Nach dem Ingenieurabschluss wechselte er in den Vertrieb und später in Projektleitung und Projektkoordination.
Sahra Mirow wird im Bundestagsprofil als wissenschaftliche Mitarbeiterin geführt. Von 2014 bis 2025 war sie Stadträtin und Fraktionsvorsitzende in Heidelberg. 2018 übernahm sie die Funktion der Landessprecherin der Linken in Baden-Württemberg. Arbeitgeber und Tätigkeitszeiträume ihrer wissenschaftlichen Arbeit werden nicht näher erläutert.
Reinhard Mixl absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und studierte später Betriebswirtschaft. Seit 1995 arbeitet er als selbstständiger Wirtschaftsberater. 2020 zog er in den Stadt- und Kreistag Schwandorf ein; 2024 übernahm er den dortigen AfD-Kreisvorsitz.
Claudia Moll ist ausgebildete Altenpflegerin und qualifizierte sich zusätzlich für gerontopsychiatrische Pflege. Seit 2009 engagierte sie sich kommunalpolitisch im Rat der Stadt Eschweiler. Im Oktober 2017 zog sie in den Bundestag ein. Der amtliche Kurzlebenslauf enthält keine näheren Arbeitgeber oder Beschäftigungszeiträume ihrer Pflegetätigkeit.
Matthias Moosdorf ist Cellist und Mitgründer des Leipziger Streichquartetts. Er war Solocellist und Geschäftsführer des Leipziger Kammerorchesters und lehrte an der Leipziger Musikhochschule. Von 2008 bis 2013 hatte er eine Gastprofessur an der Gedai in Tokio. Später arbeitete er in politischer Beratung und parlamentarischen Büros.
Christian Moser arbeitete während seiner juristischen Ausbildung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Passau. Anschließend war er Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter für Energierecht. Von 2022 bis 2025 arbeitete er als Regierungsrat in Bayern, unter anderem im Planungsstab des Ministerpräsidenten. Seit März 2025 gehört er dem Bundestag an.
Siemtje Möller arbeitete nach dem Lehramtsstudium und Referendariat zunächst an einem Berliner Oberstufenzentrum. Im August 2016 wechselte sie als Studienrätin an das Neue Gymnasium Wilhelmshaven. Seit 2017 gehört sie dem Bundestag an; für das Mandat ist sie vom Schuldienst freigestellt.
Stefan Möller wurde 2004 als Rechtsanwalt tätig und machte sich 2007 in Erfurt selbstständig. Von 2007 bis 2014 arbeitete er zugleich als Syndikus bei Thüringer Energie beziehungsweise E.ON Thüringer Energie. Im September 2014 zog er in den Thüringer Landtag ein.
Axel Müller arbeitete seit 1992 in der baden-württembergischen Justiz als Richter und Staatsanwalt. Von 2011 bis 2014 war er stellvertretender Direktor des Amtsgerichts Tettnang, danach bis 2017 Vorsitzender Richter am Landgericht Ravensburg. 2017 wechselte er in den Bundestag.
Carsten Müller arbeitete nach seiner Bankausbildung bei der Deutschen Bank und studierte parallel Jura. Seit 2002 ist er selbstständiger Rechtsanwalt. Daneben leitete er zeitweise mittelständische Unternehmen. Er gehörte dem Bundestag bereits von 2005 bis 2009 an und kehrte 2013 zurück.
Claudia Müller arbeitete vor ihrem Bundestagsmandat freiberuflich im Kultur- und Tourismusbereich. Seit Oktober 2017 ist sie Bundestagsabgeordnete. Von Januar 2023 bis Mai 2025 war sie parlamentarische Staatssekretärin im Agrarministerium, zusätzlich ab November 2024 im Bildungsministerium. Im April 2025 übernahm sie eine parlamentarische Geschäftsführerfunktion der Grünen-Fraktion.
Florian Müller war Sprecher der Agentur für Arbeit Siegen und leitete danach das Büro des Bundestagsabgeordneten Matthias Heider. Von 2019 bis 2021 arbeitete er in Strategie und Regulierung bei Lufthansa. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an; 2025 übernahm er die Sprecherfunktion der Unionsfraktion für Forschung, Technologie und Raumfahrt.
Sascha Müller arbeitet seit 1997 als Sportjournalist für das digitale Angebot des kicker beim Olympia-Verlag in Nürnberg. Von 2011 bis 2021 war er Landesschatzmeister der Grünen in Bayern. 2021 zog er in den Bundestag ein.
Sepp Müller arbeitete von 2010 bis 2015 als selbstständiger Finanzberater im Sparkassenumfeld. Anschließend war er bis 2017 Firmenkundenberater der Deutschen Kreditbank in Halle. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an.
Sebastian Münzenmaier arbeitete von 2012 bis 2016 im Vertrieb von Versicherungs- und Finanzdienstleistungen. Er war Geschäftsführer einer Mainzer Ratsfraktion und anschließend der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag. Von 2018 bis 2021 leitete er den Tourismusausschuss des Bundestages. 2026 übernahm er den AfD-Landesvorsitz in Rheinland-Pfalz.
Rolf Mützenich arbeitete zunächst in der nordrhein-westfälischen Landespolitik. Im Bundestag konzentrierte er sich auf Außenpolitik und Abrüstung. Er wurde stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion und übernahm 2019 zunächst kommissarisch deren Leitung; auch in der Wahlperiode bis 2025 war er Fraktionsvorsitzender.
Stefan Nacke arbeitete für katholische Verbände und im Bistum Essen. Von 2017 bis 2021 gehörte er dem nordrhein-westfälischen Landtag an und befasste sich dort mit Wissenschaftspolitik. Später übernahm er Aufgaben in der Arbeitnehmergruppe der Unionsfraktion.
Sara Nanni arbeitete an Forschungsprojekten zu Friedenspolitik, Radikalisierung und militärtechnischem Wandel. Ihre Stationen umfassten die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung sowie Hochschulen in Aachen und Düsseldorf. In den Grünen engagierte sie sich besonders in der internationalen Politik.
Christoph Naser arbeitete im Abgeordnetenbüro von Annette Widmann-Mauz und schlug anschließend eine kirchliche Laufbahn ein. Nach dem Vikariat in Tübingen war er von September 2025 bis Mai 2026 Pfarrer in Bodelshausen, Hemmendorf und Hirrlingen.
Rasha Nasr arbeitete in der Hochschulkommunikation, als kommunale Integrationsbeauftragte und in der Pressearbeit der sächsischen SPD. Anschließend leitete sie das Büro eines Landtagsabgeordneten. Der Lebenslauf nennt ein Bundestagsmandat in der 20. Wahlperiode.
Edgar Naujok absolvierte handwerkliche und informationstechnische Ausbildungen. Nach Tätigkeiten im militärischen Umfeld und in der Systemadministration arbeitete er langjährig unternehmerisch im IT-Bereich. 2021 zog er in den Bundestag ein und übernahm zugleich ein kommunales Mandat.
Charlotte Antonia Neuhäuser studierte zunächst Jura und wechselte später in die Wirtschaftswissenschaften. Sie arbeitete neben dem Studium bei der Post sowie wissenschaftlich an der Universität Paderborn. Seit 2024 engagiert sie sich in der Linken und in Hochschulinitiativen.
Ophelia Nick ist Tierärztin. Sie engagierte sich kommunal und in landwirtschaftspolitischen Arbeitsgemeinschaften der Grünen. Im Oktober 2021 zog sie in den Bundestag ein; im Dezember desselben Jahres übernahm sie eine parlamentarische Staatssekretärsfunktion im Landwirtschaftsministerium.
Iris Nieland arbeitete nach einer Sparkassenausbildung in internationalen Finanzaufgaben eines Industrieunternehmens und später in weiteren kaufmännischen Tätigkeiten. Sie wurde 2014 Mitglied des Kreistags Bad Dürkheim und 2016 Abgeordnete im rheinland-pfälzischen Landtag.
Jan Ralf Nolte war von 2008 bis 2024 Soldat. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an. Dort konzentriert sich seine Arbeit auf Verteidigungspolitik; der Lebenslauf nennt eine Sprecher- und Obmannfunktion für die AfD-Fraktion.
Konstantin von Notz arbeitet seit 2004 als Rechtsanwalt in Mölln. 2009 zog er in den Bundestag ein und übernahm Aufgaben in Innen- und Netzpolitik. Er war an der parlamentarischen Aufarbeitung der NSA/BND-Affäre beteiligt und leitete von 2021 bis 2025 das Parlamentarische Kontrollgremium.
Omid Nouripour arbeitete als selbstständiger Berater und wurde 2006 Bundestagsabgeordneter. Dort befasste er sich besonders mit Außenpolitik. Von 2022 bis 2024 war er einer der beiden Bundesvorsitzenden der Grünen. Seit 2025 ist er Vizepräsident des Bundestages.
Wilfried Oellers ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht. Nach einem Mandat im Heinsberger Stadtrat wechselte er 2013 in den Bundestag. Dort wurde er 2018 Beauftragter der Unionsfraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.
Florian Oest arbeitete zunächst für die Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens. Anschließend war er Referent in sächsischen Ministerien. Er übernahm regionale CDU- und JU-Führungsaufgaben im Raum Görlitz und wurde 2025 Bundestagsabgeordneter.
Harald Orthey arbeitete als Geschäftsführer regionaler CDU-Verbände im Westerwald und in Koblenz-Montabaur. Zugleich war er langjährig kommunalpolitisch in Hattert, Hachenburg und im Westerwälder Kreistag aktiv.
Josephine Ortleb arbeitete im Familienbetrieb in der Gastronomie und leitete ein Abgeordnetenbüro. Seit 2017 ist sie Bundestagsabgeordnete. Nach parlamentarischen Geschäftsführungsaufgaben für die SPD-Fraktion wurde sie im März 2025 Vizepräsidentin des Bundestages.
Josef Oster arbeitete in der Kreisverwaltung Cochem-Zell und anschließend für einen Bundestagsabgeordneten. Von 2002 bis 2017 war er hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Ems. Danach wechselte er in den Bundestag.
Karoline Otte absolvierte ein duales Verwaltungsstudium und arbeitete anschließend als Kreisinspektorin im Landkreis Göttingen. Von 2016 bis 2021 war sie Mitglied des Northeimer Kreistags. 2021 zog sie in den Bundestag ein.
Gerold Otten war Berufsoffizier bei der Luftwaffe und flog Kampfflugzeuge. Anschließend war er langjährig in der Luft- und Raumfahrtindustrie bei Airbus Defence & Space tätig. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an.
Florian Oßner arbeitete nach dem Studium im Risikomanagement bei Caterpillar. Er engagierte sich kommunal in Velden und im Landkreis Landshut sowie in CSU und Junger Union. Seit Oktober 2013 gehört er dem Bundestag an.
Christos Pantazis arbeitete als Arzt am Klinikum Braunschweig und engagierte sich dort im Betriebsrat. 2013 wurde er in den niedersächsischen Landtag gewählt. Nach einer stellvertretenden Fraktionsleitung wechselte er in der 20. Wahlperiode in den Bundestag.
Luigi Pantisano arbeitete im Quartiersmanagement, wissenschaftlich im Städtebau und in parlamentarischen Büros. Er lehrte an mehreren Hochschulen in Stuttgart und Konstanz. Von 2016 bis 2025 gehörte er dem Stuttgarter Gemeinderat an.
Andreas Paul trat 1997 in die Bundeswehr ein und war zuletzt Personaloffizier im Stab der 1. Panzerdivision. Mit Annahme des Bundestagsmandats 2025 wurde er vom Dienst freigestellt. Seit 2021 nennt der Lebenslauf außerdem ein Ratsmandat in Oldenburg.
Denis Pauli absolvierte eine handwerkliche Ausbildung und studierte anschließend Bauingenieurwesen. Seit 2004 ist er unternehmerisch im Außenhandel tätig. Später engagierte er sich in der AfD und in der politischen Vertretung im Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Thomas Pauls forschte zu Finanzdienstleistungen in Gießen und Frankfurt. Anschließend arbeitete er im Strategiebereich der Commerzbank. 2025 zog er in den Bundestag ein.
Lisa Paus arbeitete für einen Europaabgeordneten und war von 1999 bis 2009 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Im Bundestag konzentrierte sie sich zunächst auf Finanzpolitik. Von April 2022 bis Mai 2025 war sie Bundesfamilienministerin; anschließend kehrte sie zur parlamentarischen Arbeit zurück.
Natalie Pawlik arbeitete im Büro des Europaabgeordneten Udo Bullmann, bevor sie 2021 Bundestagsabgeordnete wurde. Von 2022 bis 2025 war sie Beauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Seit Mai 2025 ist sie Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Antirassismusbeauftragte.
Jens Peick arbeitete in verschiedenen Bereichen der Dortmunder Stadtverwaltung, darunter im Jobcenter, im Oberbürgermeisterbüro und im Impfzentrum. Seit 2021 ist er Bundestagsabgeordneter. Im selben Jahr übernahm er den Vorsitz der Dortmunder SPD.
Sören Pellmann arbeitete als Grundschullehrer. Er gehörte dem Leipziger Stadtrat an und leitete von 2012 bis 2024 dessen Linksfraktion. Seit Oktober 2017 ist er Bundestagsabgeordneter; seine parlamentarischen Themen umfassen Ostdeutschland, Inklusion und Teilhabe.
Tobias Matthias Peterka war zunächst selbstständig und arbeitete später als Jurist in Insolvenzverwaltung, Unternehmensrechtsabteilungen und öffentlichem Dienst. Er hatte außerdem einen Lehrauftrag im Wirtschaftsrecht. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an und befasst sich mit Rechtspolitik.
Paula Piechotta absolvierte ihre medizinische Ausbildung in Jena und die Facharztweiterbildung in Heidelberg und Leipzig. Anschließend arbeitete sie als Radiologin. Seit 2021 gehört sie dem Bundestag an; 2024 kam ein Mandat in der Leipziger Ratsversammlung hinzu.
Stephan Pilsinger arbeitete nach dem Medizinstudium in der Inneren Medizin eines kommunalen Krankenhauses. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an. Der Lebenslauf nennt daneben seit 2018 eine hausärztliche Tätigkeit in Teilzeit.
Boris Pistorius absolvierte zunächst eine kaufmännische Ausbildung und studierte anschließend Rechtswissenschaften. Nach einer Tätigkeit als Rechtsanwalt wechselte er in die niedersächsische Verwaltung. Er war Oberbürgermeister von Osnabrück und Innen- und Sportminister Niedersachsens. Seit 2023 ist er Bundesverteidigungsminister. Am 6. Mai 2025 wurde er erneut in dieses Amt berufen.
Christoph Ploß arbeitete in der Unternehmenskommunikation der Bauer Media Group. Er war kommunalpolitisch in Hamburg-Nord aktiv und leitete von 2020 bis 2023 die Hamburger CDU. Seit 2017 ist er Bundestagsabgeordneter; 2025 übernahm er den Regierungsauftrag für maritime Wirtschaft und Tourismus.
Martin Plum arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und trat anschließend in den nordrhein-westfälischen Richterdienst ein. Er war an mehreren Arbeitsgerichten tätig und wurde zeitweise als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesarbeitsgericht abgeordnet.
Jan-Wilhelm Pohlmann arbeitete bei der Arbeitsagentur und in mehreren Jobcentern. Dort übernahm er Sachbearbeitungs- und Teamleitungsaufgaben. 2021 wurde er Mitglied des Hessischen Landtags.
Filiz Polat arbeitete wissenschaftlich in Statistik und Ökonometrie. Sie war von 2004 bis 2017 niedersächsische Landtagsabgeordnete und zugleich kommunalpolitisch aktiv. Danach wechselte sie in den Bundestag und wurde 2021 parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion.
Sabine Poschmann arbeitete bei den Dortmunder Stadtwerken und dem Versorger DEW21, unter anderem in Kommunikation und Unternehmensstrategie. Von 1999 bis 2009 saß sie im Dortmunder Rat. In der SPD-Bundestagsfraktion befasste sie sich besonders mit Mittelstand, Handwerk, Wirtschaft und Sport. Das Bauministerium führt sie als parlamentarische Staatssekretärin.
David Preisendanz arbeitete als Rechtsanwalt in einer internationalen Kanzlei und anschließend als Unternehmensjurist bei Bosch. Daneben engagierte er sich in der CDU und im Gemeinderat von Ostfildern. 2025 zog er in den Bundestag ein.
Stephan Protschka absolvierte eine handwerkliche Lehre und Qualifikationen im Versicherungs- und Finanzbereich. Seit 2017 ist er Bundestagsabgeordneter mit Schwerpunkt Landwirtschaft. 2021 übernahm er den Landesvorsitz der bayerischen AfD.
Kerstin Przygodda arbeitete langjährig als Angestellte, davon einen Teil in leitender Funktion. Von 2017 bis 2025 leitete sie das Büro des Bundestagsabgeordneten Martin Reichardt. Daneben übernahm sie Partei- und kommunale Funktionen in Schleswig-Holstein.
Oliver Pöpsel arbeitete in der Versicherungswirtschaft und übernahm dort Agentur-, Bezirks- und Geschäftsführungsaufgaben. Er engagierte sich kommunal in Lippetal und im Kreis Soest, zuletzt als stellvertretender Landrat. Seit 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Marcel Queckemeyer arbeitete im Vertrieb und Außendienst, zuletzt als Vertriebsleiter in den Niederlanden. 2021 übernahm er mehrere kommunale Mandate im Landkreis Osnabrück. 2022 wurde er in den niedersächsischen Landtag gewählt.
Martin Rabanus arbeitete langjährig als Mitarbeiter und Referent im Hessischen Landtag. Von 2013 bis 2021 gehörte er dem Bundestag an und war zuletzt kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Später kehrte er beruflich in den Landtag zurück.
Thomas Rachel arbeitete bei der Wirtschaftsvereinigung Stahl und wurde 1994 Bundestagsabgeordneter. Von 2005 bis 2021 war er parlamentarischer Staatssekretär im Forschungsministerium. 2025 übernahm er den Regierungsauftrag für Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
Kerstin Radomski arbeitete als Lehrerin an Schulen in Eschweiler, Mönchengladbach und Krefeld. Daneben übernahm sie Funktionen in Junger Union und CDU. Seit 2013 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Alexander Radwan arbeitete in einem internationalen Informations- und Telekommunikationsunternehmen und ist Rechtsanwalt. Er gehörte zunächst dem Europäischen Parlament, dann dem Bayerischen Landtag an. Seit Oktober 2013 ist er Bundestagsabgeordneter.
Alois Rainer absolvierte eine Metzgerausbildung und übernahm später den elterlichen Betrieb. Von 1996 bis 2014 war er Bürgermeister von Haibach. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an, wo er von 2021 bis 2025 den Finanzausschuss leitete. Am 6. Mai 2025 wurde er Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
Bodo Ramelow arbeitete im Einzelhandel und später als Gewerkschaftssekretär. Er führte die Gewerkschaft HBV in Thüringen und wechselte in die Landes- und Bundespolitik. Mit einer Unterbrechung 2020 war er von Dezember 2014 bis Dezember 2024 thüringischer Ministerpräsident. Das Profil führt ihn außerdem als Vizepräsidenten im Ältestenrat des Bundestages.
Anna Rathert arbeitet seit 2009 als Rechtsanwältin. Sie war parlamentarische Assistentin im Europäischen Parlament und später Juristin in der Rechtsabteilung der AfD-Bundestagsfraktion. Daneben übernahm sie Parteiämter im Raum Recklinghausen.
Arne Raue arbeitete in der Kommunalprüfung, im brandenburgischen Innenministerium und bei der Landespolizei. Seine Laufbahn umfasst außerdem Bürgermeisterämter in Glindow und Jüterbog sowie kommunale Mandate in Werder und Potsdam-Mittelmark.
Christian Reck arbeitete kaufmännisch in einem Landwirtschaftsbetrieb und anschließend als parlamentarischer Berater in Sachsen. Daneben übernahm er kommunale Mandate im Landkreis Meißen. Seit März 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Pascal Reddig arbeitete nach der ersten juristischen Prüfung in einem Bundestagsbüro. Nach dem Referendariat wechselte er in eine Kanzlei für Presse- und Medienrecht. Daneben übernahm er Führungsaufgaben in der Jungen Union und in der Hanauer Kommunalpolitik.
Henning Rehbaum arbeitete nach kaufmännischer Ausbildung und Studium in Verkehrsunternehmen. Er war Geschäftsführer und später Prokurist. Von 2012 bis 2021 gehörte er dem nordrhein-westfälischen Landtag an, anschließend dem Bundestag.
Lukas Rehm arbeitete nach einer Verwaltungsausbildung in Buchhaltung und Personalwesen. Seine beruflichen Stationen umfassten die Stadtwerke Eichstätt, Binderholz und MediaMarktSaturn. 2020 wurde er Mitglied des Ingolstädter Stadtrats.
Martin Reichardt war Bundeswehroffizier und arbeitete anschließend als leitender Angestellter. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an. Der amtliche Kurzlebenslauf nennt außerdem den Landesvorsitz der AfD in Sachsen-Anhalt.
Truels Reichardt arbeitete in Pflege und Betreuung bei Husumer Horizonte und als wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Landtagsabgeordneten. Er engagiert sich kommunal in Mildstedt und im nordfriesischen Kreistag, dessen SPD-Fraktion er seit 2023 führt.
Katherina Reiche arbeitete zunächst wissenschaftlich in der Chemie und gehörte von 1998 bis 2015 dem Bundestag an. Sie war parlamentarische Staatssekretärin in Umwelt- und Verkehrsressorts. Danach führte sie den Verband kommunaler Unternehmen und anschließend Westenergie. Seit dem 6. Mai 2025 ist sie Bundesministerin für Wirtschaft und Energie.
Markus Reichel führte von 1999 bis 2021 als geschäftsführender Gesellschafter ein mittelständisches Unternehmen. Daneben leitete er die Mittelstandsunion Sachsen und später den Dresdner CDU-Kreisverband. Seit 2021 ist er Bundestagsabgeordneter.
Heidi Reichinnek beschreibt ihren Weg in die Politik als Wechsel aus Wissenschaft und sozialer Arbeit. Nach einem Studium in Halle absolvierte sie einen Master in Marburg und arbeitete dort in der Forschung. Anschließend war sie in der Betreuung junger Geflüchteter und in der Jugendhilfe tätig. Der Linken trat sie 2015 bei. Von 2016 bis 2021 gehörte sie dem Rat der Stadt Osnabrück an; 2021 zog sie in den Bundestag ein. Diese biografische Zusammenfassung stützt sich auf ihre eigene Darstellung.
Anja Reinalter arbeitete in Erwachsenenbildung, beruflichem Unterricht und Hochschullehre. 2020 wurde sie Professorin für Soziale Arbeit in Kempten. Seit 2021 gehört sie dem Bundestag an und übernahm parlamentarische Geschäftsführungsaufgaben für die Grünen.
Lea Reisner arbeitete zunächst in der Krankenpflege. Später übernahm sie medizinische, koordinierende und leitende Aufgaben bei Seenotrettungsorganisationen. Danach arbeitete sie für Reporter ohne Grenzen und im Bundestagsbüro von Kathrin Vogler.
Martin Erwin Renner arbeitete als Marketingdirektor in der Pharma- und Kosmetikindustrie und leitete eine Unternehmens- und Kommunikationsberatung. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der AfD. Im Bundestag befasst er sich mit Medienpolitik.
Matthias Rentzsch arbeitete nach handwerklicher und kaufmännischer Ausbildung freiberuflich als Elektroinstallateur. Später war er Bausachverständiger und Fachbauleiter. Von 2021 bis 2024 arbeitete er für sächsische Landtagsabgeordnete; daneben engagierte er sich im Dresdner Stadtrat.
Sylvia Rietenberg arbeitete in Jugend-, Familien- und Suchthilfe. Sie leitete eine Substitutionsambulanz in Berlin und wechselte 2009 als Referentin zum Paritätischen Landesverband Nordrhein-Westfalen. Von 2014 bis 2025 gehörte sie dem Münsteraner Stadtrat an.
Daniel Rinkert arbeitete wissenschaftlich in einer Rechtsanwaltskanzlei, leitete ein Landtagsbüro und übernahm Aufgaben beim Verband der Elektrotechnik. Seit 2022 ist er Bundestagsabgeordneter. Daneben engagiert er sich kommunal in Grevenbroich und im Rhein-Kreis Neuss.
Dennis Rohde ist Jurist und vertritt seit 2013 einen Wahlkreis im Bundestag. Seine parlamentarische Arbeit umfasste besonders die Haushaltspolitik. Seit Mai 2025 arbeitet er als parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.
Lars Rohwer gehörte in zwei längeren Abschnitten dem Sächsischen Landtag an. Dort befasste er sich unter anderem mit Jugend, Bildung, Finanzen und Energie. Er führte zeitweise die Dresdner CDU. Seit 2021 ist er Bundestagsabgeordneter.
Sebastian Roloff arbeitete für einen Landtagsabgeordneten und anschließend als Jurist und Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall. Später übernahm er die Leitung von Personalbereichen bei MAN Truck & Bus. Daneben ist er anwaltlich und in arbeitsrechtlichen Gremien tätig.
Claudia Roth arbeitete am Theater und als Musikmanagerin. Nach einer Tätigkeit als Pressesprecherin der Grünen zog sie in das Europäische Parlament und später in den Bundestag ein. Sie war Grünen-Bundesvorsitzende, Bundestagsvizepräsidentin und in der Wahlperiode bis 2025 Kulturstaatsministerin.
Johannes Rothenberger studierte Politik und Jura in Freiburg. Nach dem Studium arbeitete er zunächst im Rathaus und in einem Notariat in Offenburg. Seit 2019 ist er als Rechtsanwalt zugelassen.
Rainer Rothfuß arbeitete im Exportgeschäft und in internationalen Kooperationsprojekten. Von 2009 bis 2015 hatte er eine Juniorprofessur für Politische Geografie und Entwicklungsländerforschung in Tübingen. Seit März 2023 gehört er dem Bundestag an.
Philipp Rottwilm arbeitete wissenschaftlich in Oxford und anschließend als Berater für den öffentlichen Sektor. Von 2018 bis 2025 war er Bürgermeister der hessischen Gemeinde Neuental. 2025 zog er in den Bundestag ein.
Stefan Rouenhoff arbeitete nach Ausbildung und Studium zunächst wissenschaftlich, anschließend im Wirtschaftsministerium und an der deutschen Vertretung bei der Europäischen Union. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an. Der gesicherte amtliche Suchindex führt ihn als parlamentarischen Staatssekretär im Wirtschaftsministerium.
Thorsten Rudolph arbeitete wissenschaftlich an der Universität Bonn und wechselte anschließend in die Steuer- und Landesverwaltung Rheinland-Pfalz. 2017 übernahm er im Finanzministerium die Abteilung für Wirtschaftsförderung und Landesbeteiligungen. Daneben engagierte er sich kommunal in Koblenz.
Angela Rudzka arbeitete in Abrechnung und kaufmännischen Serviceaufgaben. Später leitete sie die niedersächsische AfD-Geschäftsstelle und ein Bundestagsbüro. Von 2022 bis 2025 war sie leitende Referentin für sozial- und gesundheitspolitische Themen in der AfD-Landtagsfraktion.
Daniela Rump arbeitete während ihres Jurastudiums für einen Landtagsabgeordneten und als Teamerin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Sie engagierte sich kommunal in Nordstemmen und beim Kinderschutzbund Niedersachsen. Seit 2025 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Ruben Rupp absolvierte eine Einzelhandelsausbildung und studierte anschließend Wirtschaftswissenschaften. Er arbeitete als wissenschaftlicher Referent für die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag. 2021 zog er in den baden-württembergischen Landtag ein.
Albert Rupprecht arbeitete nach dem Studium als Berater, Geschäftsführer und Gesellschafter junger Unternehmen. Seit 2002 gehört er dem Bundestag an. Dort befasste er sich zunächst mit Wirtschafts- und Finanzpolitik und leitete später langjährig die Bildungs- und Forschungsarbeit der Unionsfraktion.
Norbert Röttgen ist Rechtsanwalt und seit 1994 Bundestagsabgeordneter. Er war parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion und von 2009 bis 2012 Bundesumweltminister. Später leitete er den Auswärtigen Ausschuss.
Thomas Röwekamp wechselte nach einer Bankausbildung in den Anwaltsberuf. Er war Bremer Innensenator und zeitweise Bürgermeister. Anschließend führte er lange die CDU-Bürgerschaftsfraktion. Seit Oktober 2021 ist er Bundestagsabgeordneter.
Corinna Rüffer arbeitete in der Unterstützung behinderter Menschen, im Bio-Einzelhandel und für einen Landtagsabgeordneten. Sie engagierte sich langjährig bei den Grünen in Trier und im Trierer Stadtrat.
Bernd Rützel arbeitete bei der Deutschen Bahn und engagierte sich in Jugendvertretung und Betriebsrat. Er qualifizierte sich beruflich weiter und stieg im technischen Beamtendienst auf. Seit 2013 ist er Bundestagsabgeordneter; 2021 übernahm er den Vorsitz des Arbeits- und Sozialausschusses.
Johann Saathoff arbeitete in der Landesverwaltung und an der Fachhochschule Ostfriesland. Er wurde 2003 Bürgermeister von Krummhörn und 2013 Bundestagsabgeordneter. Nach parlamentarischen Staatssekretärsämtern im Innen- und zeitweise im Justizministerium wechselte er im Mai 2025 ins Entwicklungsministerium.
Zada Salihović begann ihre berufliche Laufbahn in der Pflege und orientierte sich später kaufmännisch neu. Nach dem Abschluss der Umschulung 2024 arbeitete sie bei einer Gewerkschaft. Bereits während der ersten Ausbildung engagierte sie sich in der betrieblichen Jugendvertretung.
Catarina dos Santos-Wintz arbeitete als Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Unternehmensnachfolge und Stiftungen. Seit 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete. Im Mai 2025 wurde sie parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion; daneben engagiert sie sich in der Städteregion Aachen.
Carl-Philipp Sassenrath arbeitete wissenschaftlich im Staats- und Verwaltungsrecht. Nach dem Referendariat war er Beamter in Bundesministerien und anschließend Fachreferent der Unionsfraktion für Wirtschafts- und Energiethemen. Daneben war er journalistisch und außenpolitisch engagiert.
Bernd Schattner arbeitete zunächst in der Kommunalverwaltung und später als selbstständiger Handelsvertreter. Danach wechselte er in den Küchenvertrieb und wurde Inhaber eines Küchenstudios. Er engagierte sich in der AfD im südlichen Rheinland-Pfalz.
Ulle Schauws arbeitete in Film- und Fernsehproduktion, bei Bildungsträgern und in der Berufsorientierung. Sie engagierte sich kommunal in Krefeld und wurde 2013 Bundestagsabgeordnete. Ihre parlamentarischen Schwerpunkte umfassen Frauen-, Familien-, Kultur- und Queerpolitik.
Nina Scheer arbeitete als Violinistin und später wissenschaftlich in einem Bundestagsbüro. Von 2007 bis 2013 führte sie den Wirtschaftsverband UnternehmensGrün. Seit 2013 gehört sie dem Bundestag an und engagiert sich in Organisationen für erneuerbare Energien.
Raimond Scheirich arbeitete wissenschaftlich an der TU München und am Helmholtz-Zentrum München. Später war er Vertriebsingenieur bei einem Analytikdienstleister und Referent der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Er engagierte sich außerdem kommunal in Augsburg.
Christiane Schenderlein arbeitete als Büroleiterin eines Bundestagsabgeordneten und zeitweise als Beraterin. Von 2019 bis 2021 gehörte sie dem sächsischen Landtag an. Das Gesundheitsministerium führt sie seit dem 29. Juli 2026 als parlamentarische Staatssekretärin.
Volker Scheurell absolvierte eine Tischlerlehre und arbeitete später im Dachdeckerbetrieb seines Bruders. 2020 machte er sich mit einem Hausmeisterservice selbstständig. Seit 2019 nennt der Lebenslauf Mandate im Wittenberger Stadtrat und Kreistag.
Ulrike Schielke-Ziesing arbeitete im gehobenen Dienst der Deutschen Rentenversicherung. Sie übernahm Parteiämter in der AfD Mecklenburg-Vorpommern. Seit Oktober 2017 ist sie Bundestagsabgeordnete, seit 2024 zudem Mitglied des Kreistags Mecklenburgische Seenplatte.
Lars Schieske arbeitete zunächst als Energieelektroniker und im Rettungsdienst. Anschließend wechselte er in den feuerwehrtechnischen Dienst in Dresden und später Cottbus. Von 2019 bis 2024 gehörte er dem Brandenburger Landtag an.
Carina Schießl arbeitete zehn Jahre als medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin am Universitätsklinikum Regensburg. Anschließend wechselte sie in das Büro eines bayerischen Landtagsabgeordneten.
Manfred Schiller arbeitete als Radio- und Fernsehtechniker und übernahm 1996 das Fachgeschäft seines Arbeitgebers. Später engagierte er sich im Weidener Stadtrat und im Bezirkstag der Oberpfalz. Im Juli 2024 rückte er in den Bundestag nach und wurde 2025 erneut gewählt.
David Schliesing arbeitete als Schauspieldramaturg an mehreren Theatern, zuletzt in leitender Funktion in Magdeburg. 2021 wechselte er als Audioredakteur zum Landtag Sachsen-Anhalt. Daneben ist er in der Linken im Kreis Börde aktiv.
Christoph Schmid arbeitete im Einzelhandelsmanagement und in der Arbeitsvermittlung. Von 2008 bis 2021 war er hauptamtlicher Bürgermeister von Alerheim. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an und befasste sich dort unter anderem mit Verteidigungspolitik und den Lehren aus Afghanistan.
Nils Schmid war Rechtsanwalt und langjähriger Landtagsabgeordneter in Baden-Württemberg. Von 2011 bis 2016 amtierte er dort als stellvertretender Ministerpräsident sowie Finanz- und Wirtschaftsminister. Nach seinem Wechsel in den Bundestag 2017 wurde er außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Seit Mai 2025 arbeitet er im Verteidigungsministerium.
Dagmar Schmidt arbeitete als wissenschaftliche und parlamentarische Referentin im Hessischen Landtag. Seit 2013 ist sie Bundestagsabgeordnete. Der Lebenslauf nennt eine stellvertretende SPD-Fraktionsleitung mit Zuständigkeit für Arbeit, Soziales und Gesundheit.
Paul Schmidt arbeitete in Reaktorforschung, Entwicklung von Brennelementbehältern und nuklearer Entsorgung. Ab 2006 war er Betriebsphysiker im Kernkraftwerk Philippsburg. Zu seinen Aufgaben gehörten Schulung, betriebliche Planung und die Zusammenarbeit mit Aufsichtsstellen.
Henri Schmidt war Bundeswehroffizier und wechselte anschließend in Führungsaufgaben bei ADP. 2023 übernahm er Management- und Geschäftsführungsaufgaben bei Convotis. Daneben engagierte er sich kommunal in Barsbüttel und im Kreis Stormarn.
Jan Wenzel Schmidt gründete 2015 ein Einzelhandelsunternehmen. Er war am Aufbau der Jungen Alternative in Sachsen-Anhalt beteiligt und wurde 2016 Landtagsabgeordneter. Seit 2021 gehört er dem Bundestag an.
Julian Schmidt war Zeitsoldat bei den Heeresfliegern und der Luftwaffe und nahm an Afghanistan-Einsätzen teil. Er absolvierte technische Berufsausbildung und Studium. Seit Oktober 2017 nennt der Lebenslauf eine Büroleitung für einen Bundestagsabgeordneten; daneben betreibt er Landwirtschaft im Nebenerwerb.
Sebastian Schmidt arbeitete in Vorstandsstab, Projekt- und Prozessmanagement einer Sparkasse und wurde dort Betriebsratsvorsitzender. Er übernahm kommunale Führungsaufgaben in Neustadt in Holstein und im Kreis Ostholstein. Seit 2025 ist er Bundestagsabgeordneter.
Stefan Schmidt arbeitete wissenschaftlich in der Lehramtsdidaktik an der Universität Regensburg und für Bundestagsabgeordnete. Er leitete außerdem langjährig den Grünen-Bezirksverband Oberpfalz. Seit Oktober 2017 gehört er dem Bundestag an.
Uwe Schmidt arbeitete im Bremerhavener Hafen und engagierte sich langjährig im Betriebsrat. Nach einem Mandat in der Stadtverordnetenversammlung gehörte er der Bremischen Bürgerschaft an. Seit 2017 ist er Bundestagsabgeordneter.
Carsten Schneider absolvierte eine Bankausbildung und arbeitete bei der Sparkasse Erfurt. Seit 1998 gehört er dem Bundestag an. In der SPD-Fraktion übernahm er Aufgaben in der Haushaltspolitik, den stellvertretenden Vorsitz und die erste parlamentarische Geschäftsführung. Von 2021 bis 2025 war er Staatsminister und Ostbeauftragter. Seit dem 6. Mai 2025 ist er Bundesumweltminister.
Julia Schneider arbeitete für einen Bundestagsabgeordneten und absolvierte anschließend ein Traineeprogramm im höheren Berliner Verwaltungsdienst. 2021 war sie Regierungsrätin und wurde im November desselben Jahres Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses.
Patrick Schnieder arbeitete als Rechtsanwalt und war von 1999 bis 2009 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld. Danach wechselte er in den Bundestag. Er übernahm Parteiämter in Rheinland-Pfalz sowie parlamentarische Geschäftsführungs- und Landesgruppenfunktionen.
Olaf Scholz arbeitete als Rechtsanwalt und übernahm Führungsfunktionen in SPD und Bundestagsfraktion. Er war Bundesarbeitsminister, Erster Bürgermeister Hamburgs und Bundesfinanzminister. Von 2021 bis 2025 amtierte er als Bundeskanzler.
Johannes Schraps arbeitete nach dem Studium zunächst als parlamentarischer Assistent im Europäischen Parlament. Von 2013 bis 2017 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestagsbüro von Heinz-Joachim Barchmann. Seine späteren parlamentarischen Aufgaben umfassten Europa- und Finanzpolitik sowie die deutsche Delegationsleitung zur Ostseeparlamentarierkonferenz.
Felix Schreiner arbeitete nach seiner Verwaltungsausbildung als Bürgermeisterreferent und im Hauptamt der Gemeinde Lauchringen. Später war er Referent des Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bonndorf-Stühlingen. Von 2011 bis 2017 gehörte er dem Landtag Baden-Württemberg an; 2017 wechselte er in den Bundestag.
Michael Schrodi arbeitete vor seinem Bundestagsmandat als Lehrer für Deutsch, Geschichte und Sozialkunde. Er zog 2017 ins Parlament ein und war von 2021 bis 2025 finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Im Mai 2025 wechselte er als parlamentarischer Staatssekretär ins Finanzministerium.
Georg Schroeter arbeitete nach seinem Ingenieurstudium bei einem Elektrokonzern und war international eingesetzt. Später machte er sich mit einem Ingenieurbüro und einem Gewerbebetrieb selbstständig. Der Lebenslauf nennt dafür nur eine Dauer, kein kalendarisches Anfangsjahr. Seit 2020 engagiert er sich im Rat der Stadt Hamm.
Stefan Schröder arbeitete in der Thüringer Landesverwaltung und in Fraktionsbüros. Von 2016 bis 2022 war er Haushalts- und Finanzreferent der AfD-Landtagsfraktion, anschließend bis 2025 Büroleiter des Bundestagsabgeordneten Bernd Schattner. Seit 2025 gehört er selbst dem Bundestag an.
Lisa Schubert legte 2022 in Speyer das Abitur ab und begann im selben Jahr ein sozialwissenschaftliches Studium in Düsseldorf. Sie engagiert sich seit 2022 im Hochschulverband Die Linke.SDS und trat 2023 der Partei Die Linke bei. Weitere berufliche Stationen nennt die amtliche Kurzbiografie nicht.
Bernd Schuhmann wird im Bundestagsprofil als Gärtnermeister geführt. Die veröffentlichten Berufsangaben nennen vor dem Mandat eine leitende Anstellung bei Graines Voltz Deutschland in Regensburg und die Inhaberschaft von Franken Jahreswagen. Ein ausführlicher Lebenslauf mit Ausbildungs- und Beschäftigungsdaten liegt im amtlichen Eintrag nicht vor.
Marvin Schulz übernahm im Juni 2020 eine Referatsleitung im Berliner Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten. Wegen des Bundestagsmandats ist er dort beurlaubt. Von November 2021 bis April 2025 leitete er die CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf; zuvor wirkte er im Jugendhilfeausschuss mit.
Uwe Schulz arbeitete nach einem nicht abgeschlossenen Jurastudium in Kundenservice und Marketing bei Avis und Ikea. Seit 1998 ist er leitender Angestellter der Deutschen Telekom und übernahm dort verschiedene Führungsaufgaben. Für sein seit 2017 bestehendes Bundestagsmandat ist er beurlaubt.
Svenja Schulze arbeitete zeitweise in Unternehmensberatungen und gehörte dem nordrhein-westfälischen Landtag an. Von 2010 bis 2017 war sie Wissenschaftsministerin des Landes. Auf Bundesebene leitete sie von 2018 bis 2021 das Umweltministerium und anschließend bis 2025 das Entwicklungsministerium. Seit Oktober 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Frank Schwabe gehört seit 2005 dem Bundestag an. Menschenrechte, Religionsfreiheit und die Parlamentarische Versammlung des Europarates bildeten Schwerpunkte seiner Arbeit. Von 2022 bis 2025 war er Beauftragter für weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit. Seit 2025 ist er parlamentarischer Staatssekretär im Justizministerium.
Jeanette Schwamberger begann nach dem Studium in der Unternehmensberatung. Im Bundesfinanzministerium übernahm sie später Fach-, Presse- und Leitungsaufgaben. Sie arbeitete außerdem für Helmut Schmidt und in der Planungsgruppe der SPD-Bundestagsfraktion. Von 2021 bis 2025 leitete sie das Kanzlerbüro. Seit Mai 2025 ist sie Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium.
Stefan Schwartze absolvierte eine Ausbildung zum Industriemechaniker und arbeitete bei Kannegiesser in Vlotho. Von 1999 bis 2009 war er Kreistagsabgeordneter. Seit Oktober 2009 gehört er dem Bundestag an; daneben übernahm er mehrere regionale Führungsaufgaben in der SPD.
Andreas Schwarz studierte nach der Fachoberschule Betriebswirtschaft. Von 1996 bis 2013 war er hauptamtlicher Erster Bürgermeister von Strullendorf. Im Oktober 2013 zog er in den Bundestag ein und arbeitete dort zunächst im Finanz-, später auch im Haushaltsausschuss.
Rita Schwarzelühr-Sutter arbeitete im Marketing und in der politischen Beratung. Dem Bundestag gehörte sie von 2005 bis 2009 an; im Oktober 2010 kehrte sie zurück. Sie übernahm zudem kommunale und landespolitische Funktionen in Baden-Württemberg. Seit Mai 2025 ist sie parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium.
Ines Schwerdtner arbeitete als Gesamtkoordinatorin der Zeitschrift Das Argument und gründete im Mai 2020 die deutschsprachige Zeitschrift Jacobin mit. Außerdem engagierte sie sich in gesellschaftspolitischen Kampagnen und trat 2023 der Linken bei. Die amtliche Biografie beschreibt ihre publizistische Arbeit nur mit wenigen Zeitangaben.
Sebastian Schäfer arbeitete ab 2008 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag und wechselte später in die baden-württembergische Landesverwaltung. Von 2018 bis 2021 leitete er im Finanzministerium das Referat für Bundesrat und Bundesangelegenheiten. Seit Oktober 2021 ist er Bundestagsabgeordneter.
Jamila Schäfer begann nach dem Abitur zunächst ein Jurastudium an der LMU München. Seit 2013 studiert sie laut amtlichem Lebenslauf Soziologie mit dem Nebenfach Philosophie in München und Frankfurt. Der geprüfte Kurzlebenslauf enthält keine darüber hinausgehenden beruflichen Stationen.
Michael Schäfer arbeitete in verschiedenen Funktionen im Bundestag und für die SPD-Fraktion. Von 2014 bis 2021 war er deren Geschäftsführer. Nach der Leitung einer Verwaltungsabteilung des Bundestages wurde er 2022 Direktor beim Deutschen Bundestag. Die aktuelle BMAS-Biografie nennt ihn als Staatssekretär und Amtschef des Bundesarbeitsministeriums.
Johannes Schätzl studierte Informatik in Passau und arbeitete anschließend im Digitalisierungsbereich von ZF. Die amtliche Kurzbiografie nennt dafür eine vierjährige Tätigkeit, jedoch keine Kalenderdaten. Daneben engagiert er sich im Stadtrat Hauzenberg und als Vorsitzender des Sportvereins Haag.
Marlene Schönberger arbeitete im Management von Demokratieprojekten, als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bayerischen Landtag und in der Politikwissenschaft an der LMU München. Seit 2017 engagiert sie sich im Gemeinderat Adlkofen und seit 2020 im Kreistag Landshut. Im Oktober 2021 zog sie in den Bundestag ein.
Evelyn Schötz arbeitete zunächst als Stationshilfe und in der feinkeramischen Industrie. Nach ihrer Altenpflegeausbildung war sie in städtischen Altenheimen in Nürnberg beschäftigt. Von 1996 bis 2025 arbeitete sie in der Frankenalp-Klinik der Bezirkskliniken Mittelfranken, unter anderem in der psychiatrischen und gerontopsychiatrischen Pflege.
Stefan Seidler arbeitete ab 2007 im deutsch-dänischen EU-Förderprogramm Interreg und später als politischer Berater der süddänischen Regionalregierung. Von 2014 bis 2021 koordinierte er für die schleswig-holsteinische Landesregierung die Zusammenarbeit mit Dänemark. 2021 wechselte er in den Bundestag.
Detlef Seif ist seit 1993 als Rechtsanwalt zugelassen. Von 1999 bis 2009 gehörte er dem Rat der Gemeinde Weilerwist an; 2009 zog er in den Bundestag ein. Dort übernahm er unter anderem Aufgaben in der Europa- und Innenpolitik.
Dario Seifert wird im Bundestagsprofil als Kaufmann für Bürokommunikation geführt. Vor dem Mandat arbeitete er laut den veröffentlichten Angaben für die AfD-Kreistagsfraktion Vorpommern-Rügen und selbstständig als Grafik- und Mediengestalter bei Strela Medien. Ein ausführlicher Lebenslauf mit Ausbildungs- und Beschäftigungsdaten fehlt.
Nora Seitz durchlief mehrere Ausbildungen im Fleischerhandwerk. Sie übernahm Aufgaben in der Lehrlingsausbildung und in den Berufsverbänden, unter anderem von 2016 bis 2025 als Vizepräsidentin des Deutschen Fleischerverbandes. Seit 2020 ist sie Landesinnungsmeisterin des sächsischen Fleischerinnungsverbandes.
Lina Seitzl arbeitete während des Studiums an der Universität Konstanz und anschließend in der vergleichenden politischen Ökonomie an der Universität St. Gallen. 2019 war sie als Research Consultant bei der OECD tätig. Später lehrte und forschte sie weiter in St. Gallen; seit 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Martin Sichert arbeitete nach dem betriebswirtschaftlichen Studium als Bereichsleiter bei Norma und kurzzeitig in der Unternehmensberatung. Von 2009 bis 2017 war er Produktplaner und Kundenbetreuer bei der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern. Seit 2017 gehört er dem Bundestag an.
Thomas Silberhorn arbeitete nach dem Jurastudium wissenschaftlich an den Universitäten Bamberg und Bayreuth. Seit 2002 gehört er dem Bundestag an. Von 2014 bis 2018 war er parlamentarischer Staatssekretär im Entwicklungsministerium und anschließend bis 2021 im Verteidigungsministerium.
Björn Simon arbeitete als kommunaler Fraktionsreferent, als Ramp Agent am Frankfurter Flughafen und als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro des Bundestagsabgeordneten Peter Wichtel. Seit 2017 ist er selbst Bundestagsabgeordneter. Im Mai 2025 übernahm er die verkehrspolitische Sprecherfunktion der Unionsfraktion.
Nyke Slawik studierte in Düsseldorf und verbrachte ein Auslandssemester in Leicester sowie ein Praktikum im Europäischen Parlament. Von 2018 bis 2021 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Grünen-Landtagsabgeordneten Wibke Brems und Matthi Bolte in Nordrhein-Westfalen. Zuvor engagierte sie sich im Landesvorstand der Grünen Jugend.
Tino Sorge arbeitete nach seiner juristischen Ausbildung als Wirtschaftsanwalt und Unternehmensjurist. Weitere Stationen führten ihn in den Landtag sowie in die Wirtschafts- und Wissenschaftsverwaltung Sachsen-Anhalts. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an. Von 2021 bis 2025 war er gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion.
Jens Spahn absolvierte zunächst eine Bankausbildung bei der WestLB in Münster. Seit 2002 gehört er dem Bundestag an. Von 2015 bis 2018 war er parlamentarischer Finanzstaatssekretär und von 2018 bis 2021 Bundesgesundheitsminister. Den Vorsitz der Unionsfraktion hatte er laut amtlichem Lebenslauf von Mai 2025 bis Juli 2026 inne.
René Springer war von 1997 bis 2009 Zeitsoldat bei der Marine und arbeitete dort auch als Lehrer für Fachpraxis. Nach einem politikwissenschaftlichen Masterabschluss war er 2014 für die GIZ in Mosambik tätig. Anschließend wechselte er in die parlamentarische Arbeit in Brandenburg; seit Oktober 2017 ist er Bundestagsabgeordneter.
Svenja Stadler arbeitete nach ihrer Ausbildung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Sie beriet vor allem Unternehmen aus Lebensmittelwirtschaft, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation. Seit 2013 gehört sie dem Bundestag an und war dort bis 2021 Sprecherin der SPD-Fraktion für bürgerschaftliches Engagement.
Katrin Staffler arbeitete nach dem Biochemiestudium zunächst in der wissenschaftlichen Forschung. Von 2010 bis 2015 war sie in der Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt Gesundheitswesen tätig und anschließend bis 2017 Pressesprecherin im Finanzbereich. Seit 2017 gehört sie dem Bundestag an.
Julia-Christina Stange wird im Bundestagsprofil als Fachkinderkrankenschwester geführt. Die veröffentlichten Angaben nennen vor dem Mandat eine Personalratsmitgliedschaft an der Universitätsmedizin Mainz. Außerdem engagiert sie sich bei ver.di in fachlichen Gremien für Pädiatrie und Pflege. Ein ausführlicher amtlicher Lebenslauf liegt nicht vor.
Till Steffen ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Nach kommunalpolitischen Mandaten in Wiesbaden und Hamburg gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an. Von 2008 bis 2010 und erneut von 2015 bis 2020 war er Hamburger Justizsenator.
Thomas Steffen arbeitete in der Wirtschafts- und Finanzverwaltung und im Bundestag. Von 2002 bis 2010 gehörte er als Exekutivdirektor für Versicherungsaufsicht dem BaFin-Vorstand an. Später war er Staatssekretär im Finanz- und im Gesundheitsministerium. Die aktuelle BMWE-Biografie führt ihn als beamteten Staatssekretär für Wirtschaft und Energie.
Wolfgang Stefinger arbeitete von 2009 bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und anschließend bis 2013 als Referent im Gesundheitswesen. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an. Zuvor engagierte er sich im Münchner Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach.
Albert Stegemann absolvierte eine landwirtschaftliche Ausbildung und arbeitete auf dem elterlichen Hof. Der amtliche Lebenslauf nennt ihn als Landwirtschaftsmeister und Betriebsleiter. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an; im Januar 2018 übernahm er den Vorsitz der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der Unionsfraktion.
Ralf Stegner arbeitete in der schleswig-holsteinischen Landesverwaltung zunächst als Pressesprecher und Stabsleiter. Später war er Staatssekretär und leitete von 2003 bis 2005 das Finanzministerium sowie anschließend bis 2008 das Innenministerium. Von 2008 bis 2021 führte er die SPD-Landtagsfraktion.
Sandra Stein arbeitete im Marketing und in der Kommunikation, zunächst in der Start-up-Branche. Seit 2017 ist sie Familienunternehmerin in einem mittelständischen Holzfensterbetrieb. Von 2021 bis 2025 war sie Kreisvorsitzende der Grünen im Hochsauerlandkreis.
Sebastian Steineke ist Rechtsanwalt und engagiert sich seit den 2000er-Jahren in der Kommunalpolitik in Neuruppin und Ostprignitz-Ruppin. 2013 zog er erstmals in den Bundestag ein; 2021 verpasste er den Wiedereinzug. Später übernahm er den CDU-Kreisvorsitz und weitere kommunale Aufgaben.
Johannes Steiniger studierte Mathematik und Politikwissenschaft für das Lehramt. Er gehört seit Oktober 2013 dem Bundestag an und übernahm Aufgaben in der Jungen Union und der CDU Rheinland-Pfalz. Die gesicherte Bundestagsprofilseite führt ihn als parlamentarischen Staatssekretär für Wirtschaft und Energie.
Hanna Steinmüller absolvierte einen Freiwilligendienst in Berlin-Marzahn und studierte anschließend Sozialwissenschaften. Sie arbeitete für ein Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses sowie als Kreisgeschäftsführerin und Wahlkampfmanagerin. 2021 gewann sie erstmals das Direktmandat in Berlin-Mitte; 2025 wurde sie wiedergewählt.
Thomas Stephan absolvierte eine Elektromechanikerlehre und war von 1991 bis 1995 Zeitsoldat. Seit 1996 ist er selbstständig; seit 2007 arbeitet er im Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbereich. 2022 übernahm er den Vorsitz des AfD-Kreisverbands Bad Dürkheim.
Christian Freiherr von Stetten machte sich 1994 selbstständig und gründete 1996 ein Unternehmen. Die amtliche Biografie nennt seine Unternehmensbeteiligungen und Leitungsfunktionen in zwei Holdinggesellschaften. Seit 1994 engagiert er sich kommunalpolitisch in Künzelsau und im Hohenlohekreis. Im Oktober 2002 zog er in den Bundestag ein.
Dieter Stier arbeitete in landwirtschaftlichen Leitungsfunktionen und in der Landwirtschaftsverwaltung Sachsen-Anhalts. Daneben leitete er einen Reit-, Zucht- und Ausbildungsstall mit Landwirtschaftsbetrieb. 1997 übernahm er eine Agentur für Tierversicherungen. Seit Oktober 2009 gehört er dem Bundestag an.
Beatrix von Storch absolvierte zunächst eine Bankausbildung und studierte anschließend Jura. Ab 2001 arbeitete sie als Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Insolvenzrecht. Von 2014 bis 2017 gehörte sie dem Europäischen Parlament an; seit 2017 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Stephan Stracke arbeitete zunächst als Rechtsanwalt und wechselte 2005 in die bayerische Bauverwaltung. Von 2006 bis 2008 leitete er die Rechtsabteilung des Staatlichen Bauamts München 1. Anschließend arbeitete er in der Obersten Baubehörde. Seit Oktober 2009 gehört er dem Bundestag an.
Katja Strauss-Köster arbeitete nach dem Raumplanungsstudium wissenschaftlich an der TU Dortmund. Ab Januar 2001 war sie Agenda-Beauftragte und Baudezernentin in Herdecke. Von Oktober 2009 bis März 2025 amtierte sie als Bürgermeisterin der Stadt.
Otto Strauß arbeitete nach der Dachdeckerlehre und Meisterprüfung als Betriebsleiter. Von 1981 bis 2013 war er selbstständig. 2014 übernahm er laut Lebenslauf eine Geschäftsführung in einem Luft- und Raumfahrtbetrieb. Seit 2022 ist er Rentner; das Ende der Geschäftsführung wird nicht genannt.
Hendrik Streeck arbeitete nach dem Medizinstudium in der HIV-Forschung an der Harvard Medical School und im US-Militärforschungsprogramm. 2012 übernahm er dort die Leitung der zellulären Immunologie. Seit 2019 nennt ihn der amtliche Lebenslauf als Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Bonn.
Christina Stumpp arbeitete in der Kommunal- und Steuerverwaltung, bevor sie 2012 in baden-württembergische Ministerien wechselte. Dort beschäftigte sie sich unter anderem mit Strategie, Flüchtlingsunterbringung und Rettungsdienst. 2021 war sie persönliche Referentin von Agrarminister Peter Hauk. Von 2022 bis 2026 war sie stellvertretende CDU-Generalsekretärin.
Ruppert Stüwe arbeitete nach seinem volkswirtschaftlichen Studium von 2007 bis 2011 in der Berliner Senatskanzlei. Anschließend wechselte er zu den Berliner Verkehrsbetrieben und beschäftigte sich dort mit Unternehmensstrategie. 2021 zog er in den Bundestag ein.
Kassem Taher Saleh studierte Bauingenieurwesen an der TU Dresden und absolvierte ein Auslandssemester in Santander. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit der Wiederverwertung von Kunststoffen aus Abbruchabfällen und ihrem Einsatz in Bauprodukten. Die amtliche Biografie beschreibt daneben verschiedene fachliche und gesellschaftliche Mitgliedschaften.
Vivian Tauschwitz begann 2015 ihre Offizierausbildung bei der Bundeswehr und spezialisierte sich später auf Drohnenaufklärung. Nach einem Dienstposten im Aufklärungslehrbataillon 3 leitete sie dort von 2024 bis 2025 die Abteilung für militärische Sicherheit. 2023 war sie im UN-Einsatz in Mali; seit 2025 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Tobias Teich arbeitete nach seinen kaufmännischen Ausbildungen neun Jahre selbstständig. Seit 2017 war er Referent in einem Bundestagsbüro, von 2021 bis 2025 dessen Büroleiter. 2025 zog er selbst in den Bundestag ein.
Awet Tesfaiesus wurde 2006 als Rechtsanwältin zugelassen. Von 2007 bis 2021 führte sie eine eigene Kanzlei für Asyl- und Sozialrecht in Kassel. Gleichzeitig engagierte sie sich kommunalpolitisch und gehörte von 2016 bis 2021 der Stadtverordnetenversammlung an. Seit 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Robert Teske absolvierte nach dem Abitur eine kaufmännische Ausbildung in der Speditionsbranche. Von 2014 bis 2018 arbeitete er in einer Spedition. Anschließend war er bis 2025 Mitarbeiter der AfD-Fraktion im Thüringer Landtag. Seit 2024 engagiert er sich zudem im Erfurter Stadtrat.
Roland Theis arbeitete wissenschaftlich und als Unternehmensjurist bei der SaarLB. Er gehörte zunächst von 2009 bis 2017 dem saarländischen Landtag an und war anschließend bis 2022 Staatssekretär für Justiz sowie Finanzen und Europa. Von 2022 bis 2025 war er erneut Landtagsabgeordneter. Daneben lehrte er an deutschen und französischen Hochschulen.
Hans Theiss ist Arzt und war nach Studium, Promotion und Habilitation an der LMU München tätig. Seit 2013 nennt ihn die amtliche Biografie als Oberarzt an der Medizinischen Klinik I; 2016 erhielt er eine Professur für Innere Medizin. Von 2014 bis 2025 war er Münchner Stadtrat.
Michael Thews arbeitete zunächst im Umweltlabor und in der Ingenieurberatung. Von 1998 bis 2013 war er Umweltbeauftragter, Prokurist und Sicherheitsfachkraft bei Innovatherm in Lünen. Nebenberuflich referierte er von 2001 bis 2013 über Abfallwirtschaft, Emissionsschutz und Arbeitssicherheit.
Ulrich Thoden studierte katholische Theologie und qualifizierte sich anschließend für das Lehramt. Seit 2017 unterrichtet er laut amtlicher Biografie am Berufskolleg Rheine. Von 2020 bis 2024 war er Fraktionssprecher der Linken im Rat der Stadt Münster; seit 2025 gehört er dem Bundestag an.
Alexander Throm arbeitet seit 1995 als Rechtsanwalt und gründete 2001 mit Partnern eine Kanzlei in Heilbronn. Daneben engagierte er sich im Gemeinderat und als erster ehrenamtlicher Stellvertreter des Oberbürgermeisters. Nach einem Landtagsmandat von 2011 bis 2016 zog er 2017 in den Bundestag ein.
Astrid Timmermann-Fechter war selbstständige Unternehmerin mit einem Veranstaltungs- und Marketingbüro. Später arbeitete sie als CDU-Kreisgeschäftsführerin und Referentin für Politik und Strategie. Sie gehörte dem Bundestag von 2013 bis 2017 an und kehrte im Oktober 2021 zurück.
Gerhard Trabert wird im amtlichen Bundestagsprofil als Arzt geführt. Ein ausführlicher Lebenslauf und weitere veröffentlichte berufliche Tätigkeitsangaben waren im geprüften Datensatz nicht enthalten. Ausbildung und frühere Karrierestationen können auf dieser Grundlage noch nicht verlässlich ergänzt werden.
Bastian Treuheit absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer und später eine kaufmännische Ausbildung. Seit 2020 ist er im Kreistag Fürth und im Stadtrat Zirndorf tätig. Weitere berufliche Arbeitgeber nennt die amtliche Kurzbiografie nicht.
Anja Troff-Schaffarzyk absolvierte eine Erzieherausbildung und studierte anschließend Pädagogik. Von 2001 bis 2021 arbeitete sie bei EWE Vertrieb in Oldenburg. Kommunalpolitisch engagiert sie sich seit 2008 im Gemeinderat Uplengen und seit 2011 im Kreistag Leer.
Markus Töns arbeitete nach seinem politikwissenschaftlichen Studium in der politischen Weiterbildung beim Aktuellen Forum NRW. Von 2002 bis 2005 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten Hans Frey. Anschließend gehörte er bis 2017 selbst dem nordrhein-westfälischen Landtag an.
Derya Türk-Nachbaur arbeitete journalistisch und in der Kinder- und Jugendhilfe. Bei Mutpol in Tuttlingen war sie unter anderem als Lehrerin und in der Schulleitungsassistenz tätig. Bis Oktober 2021 arbeitete sie als pädagogische Fachkraft der Stadt Villingen-Schwenningen. Seitdem ist sie Bundestagsabgeordnete.
Katrin Uhlig arbeitete nach dem Studium in internationalen Projekten in Den Haag und ab 2010 für die Grünen-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen. Von 2017 bis 2019 leitete sie beim BDEW in NRW das Fachgebiet Wasser und Abwasser. Danach führte sie das Bundestagsbüro von Oliver Krischer; seit 2021 ist sie selbst Abgeordnete.
Martina Uhr arbeitete nach ihrer medizinischen Ausbildung zunächst in einer Privatpraxis. 1980 wechselte sie zu einem deutschen pharmazeutischen Forschungsunternehmen. Seit 2009 nennt der amtliche Lebenslauf eine Tätigkeit bei einem entsprechenden Unternehmen in der Schweiz. Arbeitgeber und genaue Funktionen sind nicht bezeichnet.
Aaron Valent studierte von 2017 bis 2022 Philosophie und Digital Humanities in Würzburg. Für 2024 bis 2026 nennt sein amtlicher Lebenslauf eine Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten. Daneben war er von 2022 bis 2025 Vorsitzender des Linke-Kreisverbands Würzburg-Mainfranken und Mitglied im bayerischen Landesvorstand.
Isabelle Vandre studierte Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Von 2014 bis 2024 gehörte sie dem Brandenburger Landtag an und beschäftigte sich mit Hochschul-, Kultur- und Wohnungspolitik. Seit 2019 ist sie Mitglied der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung; im Juni 2024 übernahm sie den Fraktionsvorsitz der Linken.
Julia Verlinden arbeitete zunächst als Kreisgeschäftsführerin der Grünen in Lüneburg. Von 2006 bis 2013 war sie wissenschaftliche Angestellte des Umweltbundesamts und leitete dort 2013 zeitweise das Fachgebiet Energieeffizienz. Seit 2013 gehört sie dem Bundestag an und bearbeitete dort insbesondere Energiepolitik.
Kerstin Vieregge arbeitete bis 2010 für einen nordrhein-westfälischen Landtagsabgeordneten. Danach war sie bei der Lippischen Landes-Brandversicherung tätig, zunächst als Assistentin der Geschäftsführung und zuletzt im regionalen Marketing. Seit 2017 gehört sie dem Bundestag an.
Ingo Vogel ist Polizeibeamter und arbeitete zuletzt als Kriminaldirektor beim Polizeipräsidium Essen. Von 2014 bis 2018 durchlief er laut amtlicher Biografie den Aufstieg in den höheren Dienst. Seit 2009 engagiert er sich im Essener Stadtrat; 2019 übernahm er dort den Vorsitz der SPD-Fraktion.
Oliver Vogt arbeitete nach seiner physikalischen Promotion zunächst als Projektmanager bei der Harting-Technologiegruppe. Von 2008 bis 2021 unterrichtete er Mathematik und Physik am Besselgymnasium in Minden. Daneben engagierte er sich über viele Jahre kommunalpolitisch in Espelkamp und im Kreis Minden-Lübbecke.
Donata Vogtschmidt arbeitete während ihres Studiums als pädagogische Hilfskraft an einer Schule und später beim Kommunalpolitischen Forum Thüringen. Von 2021 bis 2024 gehörte sie dem Thüringer Landtag an. Dort war sie Sprecherin ihrer Fraktion für Katastrophenschutz und Feuerwehr.
Johannes Volkmann leitete von 2020 bis 2025 das Büro des Europaabgeordneten Sven Simon. Seine Aufgaben lagen vor allem in Verfassungsfragen und Handelspolitik. Von 2021 bis 2026 war er Vorsitzender des Kreistags im Lahn-Dill-Kreis und Gemeindevertreter in Lahnau.
Sarah Vollath absolvierte nach dem Fachabitur ein freiwilliges soziales Jahr und studierte anschließend Soziale Arbeit in Eichstätt. Seit 2021 arbeitet sie laut amtlicher Biografie in der offenen Ganztagsschule einer dortigen Grundschule, seit 2023 in leitender Funktion. Seit 2025 gehört sie dem Bundestag an.
Christoph de Vries arbeitete in der Hamburger Finanzverwaltung und für die CDU-Bürgerschaftsfraktion. Von 2011 bis 2015 gehörte er der Hamburgischen Bürgerschaft an, seit 2017 dem Bundestag. Am 6. Mai 2025 wurde er parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium.
Mayra Vriesema studierte Politikwissenschaft und Soziologie in Kiel. Neben dem Studium engagierte sie sich in der Grünen Jugend und war von 2021 bis 2024 stellvertretende Landesvorsitzende der Grünen in Schleswig-Holstein. Weitere berufliche Stationen enthält die amtliche Kurzbiografie nicht.
Marja-Liisa Völlers qualifizierte sich in Bielefeld und im Studienseminar Paderborn für das Lehramt. Seit 2012 ist sie laut amtlichem Lebenslauf Studienrätin an der Integrierten Gesamtschule Schaumburg in Stadthagen. Daneben engagiert sie sich im Rat von Rehburg-Loccum und im Kreistag Nienburg.
Dirk Vöpel gründete 1998 die Service Agentur Vöpel. Das Unternehmen verlagerte seinen Schwerpunkt laut Biografie von Dienstleistungen für neue Medien auf IT-Handel und IT-Service. Von 1999 bis 2014 war er Mitglied des Oberhausener Stadtrats und von 2011 bis 2014 Bezirksbürgermeister von Alt-Oberhausen.
Johann Wadephul arbeitete nach Bundeswehrdienst und juristischer Ausbildung als Rechtsanwalt. Von 2000 bis 2009 gehörte er dem schleswig-holsteinischen Landtag an, zuletzt als Vorsitzender der CDU-Fraktion. Seit 2009 ist er Bundestagsabgeordneter; von 2018 bis 2025 war er stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion. Am 6. Mai 2025 wurde er Bundesaußenminister.
Niklas Wagener begann nach dem Abitur ein Forstwirtschaftsstudium in Göttingen. Von 2020 bis 2021 arbeitete er studentisch an der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt. Parallel engagierte er sich im Aschaffenburger Stadtrat und war zeitweise Geschäftsführer der dortigen Grünen-Fraktion.
Robin Wagener arbeitete nach der juristischen Ausbildung an der Universität Bielefeld und beim Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen. Ab 2015 war er Richter in der Sozialgerichtsbarkeit in Münster und Detmold. Seine Richtertätigkeit ruht wegen des Bundestagsmandats. Von 2023 bis 2025 war er zudem Koordinator im Auswärtigen Amt.
Carolin Wagner arbeitete während ihrer Promotion als Studiengangkoordinatorin am Institut für Germanistik der Universität Regensburg. 2013 wechselte sie an die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden und leitete dort den Studien- und Career Service. Später übernahm sie parlamentarische Aufgaben in Bildungs-, Forschungs- und Digitalpolitik.
Johannes Wagner studierte Humanmedizin in Erlangen, Cagliari und Würzburg. Nach dem dritten Staatsexamen arbeitete er von 2020 bis 2021 als Arzt in der Kinderklinik des Coburger Regiomed-Krankenhauses. Zuvor war er Jugenddelegierter für nachhaltige Entwicklung bei den Vereinten Nationen. Seit 2021 ist er Bundestagsabgeordneter.
Sascha Wagner arbeitete im elektronischen Marketing und in der Heilerziehung an Förderschulen. Danach wechselte er in parlamentarische Büros und in die Parteiverwaltung. Von 2012 bis 2020 war er Landesgeschäftsführer der Linken in Nordrhein-Westfalen und übernahm anschließend Geschäftsführungsaufgaben kommunaler Fraktionen.
Siegfried Walch gründete 2007 ein Autohaus und führte es bis 2012. Daneben engagierte er sich kommunalpolitisch in Inzell und im Landkreis Traunstein. Von 2014 bis 2025 war er Landrat von Traunstein; 2025 zog er in den Bundestag ein.
Maja Wallstein arbeitete nach ihrem verwaltungswissenschaftlichen Studium als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag. Von 2018 bis 2020 war sie Referentin für politische Kommunikation und Wissenschaftspolitik bei der Helmholtz-Gemeinschaft. 2020 wurde sie persönliche Referentin des Präsidenten der Technischen Hochschule Brandenburg.
Daniel Walter arbeitete während des Studiums im Bundestagsbüro von Dietmar Nietan. Später leitete er das Wahlkreisbüro des Europaabgeordneten Arndt Kohn sowie die Bundestagsbüros von Claudia Moll und Dennis Rohde. Seine Tätigkeit für Rohde endete im März 2025.
Nina Warken arbeitete als Rechtsanwältin und zog 2013 erstmals in den Bundestag ein. Nach einer Unterbrechung gehört sie ihm seit 2018 wieder an. Sie war parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion und Generalsekretärin der CDU Baden-Württemberg. Nach einer Amtszeit als Gesundheitsministerin wurde sie am 29. Juli 2026 Bundesministerin für besondere Aufgaben und Chefin des Bundeskanzleramts.
Carmen Wegge studierte Jura in München und absolvierte dort ab 2016 das Referendariat. 2018 wurde sie Regierungsrätin im Inklusionsamt Oberbayern. Die amtliche Biografie nennt daneben Parteiämter und gesellschaftliches Engagement; weitere berufliche Stationen werden nicht näher erläutert.
Alice Weidels beruflicher Hintergrund liegt nach Darstellung ihrer Bundestagsfraktion in Wirtschaft und Unternehmensberatung. Die Fraktion nennt ein Doppelstudium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre in Bayreuth sowie eine Promotion. Anschließend arbeitete Weidel demnach in Europa und China, unter anderem im Vorstandsbüro eines Vermögensverwalters. Später wirkte sie an der Gründung und am Aufbau junger Unternehmen mit. Der AfD gehört sie laut Fraktionsprofil seit 2013 an. Diese Zusammenfassung gibt die offizielle Selbstdarstellung wieder; Beschäftigungsnachweise und Hochschulunterlagen wurden dafür nicht unabhängig geprüft.
Mathias Weiser studierte Technikkommunikation in Chemnitz und anschließend General Management in Leipzig. Der amtliche Lebenslauf nennt seine Tätigkeit als kaufmännischer Leiter, ohne den Arbeitgeber oder einen Beschäftigungszeitraum anzugeben. Seit 2024 engagiert er sich im Plauener Stadtrat und im Kreistag des Vogtlandkreises.
Anja Weisgerber wurde 2004 als Rechtsanwältin zugelassen. Im selben Jahr zog sie ins Europäische Parlament ein, dem sie bis 2013 angehörte. Seit Oktober 2013 ist sie Bundestagsabgeordnete und übernahm dort unter anderem Aufgaben in Umwelt- und Klimapolitik.
Claudia Weiss arbeitete zunächst im Krankenhaus und später im Büro eines Autohauses. Von 2011 bis 2019 war sie in einer Pflegeeinrichtung beschäftigt. Anschließend war sie bis zur Bundestagswahl Referentin für Gesundheit und Soziales der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalt.
Maria-Lena Weiss arbeitete nach der juristischen Ausbildung als parlamentarische Referentin im Europäischen Parlament. Ab 2011 war sie anwaltlich tätig, unter anderem im Energierecht. Hinzu kamen wissenschaftliche Mitarbeit in Bochum und Lehre an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Seit Oktober 2021 ist sie Bundestagsabgeordnete.
Sven Wendorf war nach seiner Verwaltungsausbildung vier Jahre Zeitsoldat. Ab 1998 arbeitete er im Vertrieb der Luft- und Raumfahrtbranche, später freiberuflich im Verlagswesen und in der IT. Seit 2017 nennt die Biografie eine Verwaltungstätigkeit in einem mittelständischen Unternehmen für digitale Medien.
Kai Whittaker arbeitete zwischen seinen Studienabschnitten als Assistent der Geschäftsleitung bei Leoni. Von 2011 bis 2013 übernahm er eine entsprechende Aufgabe bei Herrenknecht. Seit Oktober 2013 gehört er dem Bundestag an und engagierte sich dort unter anderem im Beirat für nachhaltige Entwicklung.
Johannes Wiegelmann arbeitete während und nach seinem Jurastudium als Büroleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bundestag. Nach dem Referendariat wurde er im April 2023 Rechtsanwalt in einer Düsseldorfer Kanzlei mit Schwerpunkt Wirtschaftsstrafrecht. Daneben engagiert er sich kommunalpolitisch in Bad Soden-Salmünster.
Wolfgang Wiehle arbeitete nach dem Informatikstudium als Softwareingenieur und IT-Berater. Zu seinen Stationen gehörten sd&m, Projective Software und iteratec. 2010 wechselte er zu msg systems. Im Bundestag beschäftigte er sich unter anderem mit Verkehrspolitik und war Mitglied im Untersuchungsausschuss zur Pkw-Maut.
Klaus Wiener arbeitete als Volkswirt bei Commerzbank und WestLB und übernahm anschließend Leitungsaufgaben im Generali-Konzern. Später war er Geschäftsführer und Chefvolkswirt beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Seit 2017 lehrt er laut Lebenslauf an der Deutschen Aktuar-Akademie; seit 2021 gehört er dem Bundestag an.
Dirk Wiese studierte Jura in Marburg und Münster. Danach arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Büroleiter von Franz Müntefering. Seit 2013 gehört er dem Bundestag an. Die amtliche Kurzbiografie nennt zahlreiche ehrenamtliche Mitgliedschaften, aber keine näheren Zeitangaben zur Bürotätigkeit.
Christin Willnat wird im amtlichen Profil als Übersetzerin und Integrationshelferin geführt. Die veröffentlichten Berufsangaben nennen vor dem Mandat eine Tätigkeit für eine Anwaltskanzlei in Brandenburg an der Havel sowie selbstständige Arbeit in denselben Bereichen. Ein ausführlicher Lebenslauf liegt im geprüften Datensatz nicht vor.
Klaus-Peter Willsch arbeitete von 1989 bis 1994 bei der Flughafen Frankfurt/Main AG. Ab April 1994 war er Bürgermeister von Schlangenbad, bevor er 1998 in den Bundestag wechselte. Von 2001 bis 2021 gab er den Rheingau-Taunus Monatsanzeiger heraus; daneben nennt die Biografie Beratungs- und Vortragstätigkeiten.
Johannes Winkel arbeitete wissenschaftlich in einer Wirtschaftskanzlei und an der Universität Bonn. Nach dem Referendariat war er als Volljurist in einem Industrieunternehmen tätig. 2022 übernahm er den Bundesvorsitz der Jungen Union. Seit 2025 vertritt er einen Düsseldorfer Wahlkreis im Bundestag.
Elisabeth Winkelmeier-Becker arbeitete als Richterin, zuletzt für Zivil- und Familiensachen am Amtsgericht Siegburg. Seit 2005 gehört sie dem Bundestag an. Von 2019 bis 2021 war sie parlamentarische Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium; anschließend leitete sie bis zum Ende der 20. Wahlperiode den Rechtsausschuss.
Tobias Winkler leitete die Büros der Europaabgeordneten Ingo Friedrich und Hans-Gert Pöttering. Anschließend führte er bis 2021 das Münchner Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments. Daneben engagierte er sich kommunal in Roßtal und übernahm einen Lehrauftrag in Nürnberg.
Tina Winklmann arbeitete als Facharbeiterin bei Wilden und Siemens. Sie engagierte sich als IG-Metall-Vertrauensfrau und später als Mitarbeiterin einer Landtagsabgeordneten. In der Oberpfalz übernahm sie Leitungsaufgaben bei den Grünen. Das Bundestagsprofil nennt Sportpolitik und Ehrenamt als parlamentarische Schwerpunkte.
Christian Wirth arbeitete als selbstständiger Rechtsanwalt sowie von 2007 bis 2016 als Geschäftsführer und Justitiar. Nach früherer FDP-Mitgliedschaft trat er 2015 in die AfD ein. Er übernahm Leitungs- und Schiedsgerichtsfunktionen auf Landes- und Bundesebene.
Janine Wissler arbeitete im Einzelhandel und im Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Werner Dreibus. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der WASG und übernahm später Führungsaufgaben bei der Linken. Im hessischen Landtag wurde sie 2009 Fraktionsvorsitzende; 2021 zog sie in den Bundestag ein.
Mechthilde Wittmann ist Juristin und seit 2011 als selbstständige Rechtsanwältin tätig. Von 1994 bis 2013 gehörte sie dem Münchner Stadtrat an, anschließend bis 2018 dem bayerischen Landtag. Dort übernahm sie unter anderem einen Untersuchungsausschussvorsitz und die Aufgabe der Integrationsbeauftragten der Staatsregierung.
Alexander Wolf arbeitete ab 1998 als Rechtsanwalt in einer internationalen Großkanzlei und ab 2007 in eigener Hamburger Kanzlei. Zu seinen Fachgebieten zählen Wirtschafts-, Erb-, Verfassungs- und Verwaltungsrecht. 2015 zog er in die Hamburgische Bürgerschaft ein und übernahm Funktionen in der AfD-Fraktion.
Mareike Wulf arbeitete bei den Unternehmerverbänden Niedersachsen in der Bildungs- und Gesellschaftspolitik. Von 2017 bis 2021 war sie Mitglied des niedersächsischen Landtags, anschließend Bundestagsabgeordnete. Seit 2025 ist sie parlamentarische Staatssekretärin im Familienministerium; 2026 kam die Koordination für Kinderchancen hinzu.
Sebastian Wüste arbeitete für Bundestagsabgeordnete und im Verkehrsministerium, bevor er in den Strategiestab der CSU im Bundestag wechselte. Diesen leitete er von 2020 bis 2025. Anschließend übernahm er zunächst die Leitungs-, Planungs- und Kommunikationsabteilung des Bundesinnenministeriums. Seit September 2025 ist er dort Staatssekretär.
Serdar Yüksel arbeitete bis 2010 als Krankenpfleger. Anschließend gehörte er bis April 2025 dem nordrhein-westfälischen Landtag an. Er engagiert sich in der Arbeiterwohlfahrt und in Organisationen für Flüchtlingshilfe, Entwicklung und Frieden.
Christian Zaum ist Gymnasiallehrer für Deutsch und Geschichte. Nach Wehrdienst, Studium und Referendariat engagierte er sich seit 2018 in der AfD. Im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Bezirk Arnsberg übernahm er kommunale und parteiliche Führungsfunktionen.
Das amtliche Bundestagsprofil führt Daniel Zerbin als Kriminalwissenschaftler mit Professoren- und Doktortitel. Ein biografischer Lebenslauf ist dort noch nicht veröffentlicht. Eine weitergehende Darstellung seines beruflichen oder politischen Werdegangs lässt sich aus diesem Beleg nicht ableiten.
Anne Zerr arbeitete mit Geflüchteten, in der Schulsozialarbeit und für den Bundestagsabgeordneten Michel Brandt. Später wechselte sie in gewerkschaftliche Prozessbegleitung und Organisierung. 2023 wurde sie ver.di-Gewerkschaftssekretärin in Baden-Württemberg; seit 2025 gehört sie dem Bundestag an.
Emmi Zeulner wird im amtlichen Bundestagsprofil als examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin geführt. Der sehr kurze Lebenslauf nennt schulische und berufliche Qualifikationen, aber keine datierten beruflichen oder politischen Stationen.
Kay-Uwe Ziegler arbeitete zunächst in der Landwirtschaft und als Veterinäringenieur beim Landkreis Bitterfeld. Ab 1990 war er im Textilhandel tätig, später als Geschäftsführer. Seit 2019 nennt sein Lebenslauf kommunales Engagement in Anhalt-Bitterfeld und Bitterfeld-Wolfen.
Paul Ziemiak war von 2014 bis 2019 Bundesvorsitzender der Jungen Union und Ratsmitglied in Iserlohn. Von 2018 bis 2022 amtierte er als CDU-Generalsekretär auf Bundesebene. Seit 2022 nennt das Profil entsprechende Aufgaben in Nordrhein-Westfalen sowie den Bezirksvorsitz Südwestfalen.
Stefan Zierke wechselte vom Werkzeugbau in die Tourismuswirtschaft. Er leitete Reisebüros und Tourismusorganisationen in der Uckermark. Seit 2013 ist er Bundestagsabgeordneter. Von 2018 bis 2021 war er parlamentarischer Staatssekretär im Familienministerium; seine parlamentarischen Schwerpunkte sind Tourismus und Verkehr.
Diana Zimmer arbeitete in der Bankkundenberatung und anschließend im Immobiliencontrolling. Von Juni 2019 bis Februar 2025 war sie Stadträtin und Fraktionsvorsitzende in Pforzheim. Sie übernahm außerdem Funktionen im AfD-Kreisverband und im Landesvorstand Baden-Württemberg.
Das amtliche Bundestagsprofil von Nicolas Zippelius nennt Qualifikationen in Politikwissenschaft und Management. Der kurze Lebenslauf enthält keine datierten beruflichen oder politischen Stationen; eine weitergehende Karrierechronik ist auf dieser Grundlage nicht möglich.
Jörg Zirwes war von 1988 bis 2023 Zeit- und Berufssoldat, zuletzt Oberstabsfeldwebel. Er diente in mehreren Truppengattungen und Führungsbereichen der Bundeswehr und nahm an Auslandseinsätzen teil. Seit 2017 ist er AfD-Mitglied und übernahm kommunale Parteifunktionen in Cochem-Zell.
Vanessa Zobel arbeitete nach ihrer Ausbildung bei der Bremer Bank und später in der Baufinanzierungsberatung einer Volksbank. Sie engagierte sich kommunal in Bremervörde und Mehedorf. Seit 2025 gehört sie dem Deutschen Bundestag an.
Ulrich von Zons arbeitete als Bankprokurist, Syndikusanwalt und Forderungsmanager in der Finanzwirtschaft. Der Lebenslauf nennt außerdem eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Referent der AfD-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen. Seit 2019 ist er Mitglied der AfD.
Armand Zorn arbeitete von 2015 bis 2021 in der Unternehmensberatung bei PwC, insbesondere zu Digitalisierung, Risiken und Regelkonformität. Anschließend betreute er ein Technologie- und Nachhaltigkeitsprojekt bei der GIZ. Im September 2021 zog er für Frankfurt am Main in den Bundestag ein.
Katrin Zschau arbeitete in Jugendbildung und Gewerkschaften. Seit November 2010 ist sie Landesgeschäftsführerin der GEW Mecklenburg-Vorpommern; während des Mandats ruht diese Tätigkeit. Nach ihrer ersten Bundestagswahlperiode 2021 bis 2025 kehrte sie am 20. Juli 2026 in das Parlament zurück.
Cansu Özdemir arbeitete im sozialen Bereich. Von 2011 bis 2025 gehörte sie der Hamburgischen Bürgerschaft an. Ab 2015 führte sie dort bis 2025 die Fraktion der Linken. Der amtliche Lebenslauf enthält nur wenige weitere berufliche Angaben.
Mahmut Özdemir arbeitete für die SPD-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen unter anderem an Untersuchungsausschüssen und rechtlichen Fragen. 2008 war er studentische Hilfskraft am Düsseldorfer Institut für Parteienrecht. Später absolvierte er den juristischen Vorbereitungsdienst im Oberlandesgerichtsbezirk Düsseldorf.
Aydan Özoğuz arbeitete wissenschaftlich für die Körber-Stiftung und gehörte der Hamburgischen Bürgerschaft an. Seit 2009 ist sie Bundestagsabgeordnete. Von 2013 bis 2018 war sie Staatsministerin und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, von 2021 bis 2025 Vizepräsidentin des Bundestages.