Peter Bohnhof lehnte das Bundes-Tariftreuegesetz ab. Er befürchtete zusätzliche Bürokratie für kleinere Unternehmen und sah die Freiheit tariflicher Verhandlungen eingeschränkt.
Wilfried Oellers widersprach: Unternehmen müssten für Bundesaufträge nicht selbst tarifgebunden sein, aber die festgelegten Arbeitsbedingungen einhalten. Die Koalition begründete das Gesetz mit fairem Wettbewerb statt Lohndumping.
Der Bundestag beschloss die geänderte Vorlage am 26. Februar 2026 mit Union, SPD und Grünen gegen die AfD; die Linke enthielt sich. Das ist der dokumentierte parlamentarische Ausgang, keine Prüfung späterer praktischer Wirkungen.
Originalberichte und Belege ↓
- Bundestag verabschiedet das Tariftreuegesetz ↗Deutscher Bundestag · 26.02.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.