Staatsminister · Mitglied des Deutschen Bundestages [Beleg]
Florian Hahn arbeitete vor seiner parlamentarischen Laufbahn unter anderem in der Öffentlichkeitsarbeit von Krauss-Maffei Wegmann und für die CSU. Seit 2009 ist er Bundestagsabgeordneter. Auf europapolitische und verteidigungspolitische Sprecherfunktionen folgte im Mai 2025 das Amt eines Staatsministers im Auswärtigen Amt. [Beleg]
Amtlicher Grundbestand. Biografische Angaben und veröffentlichte Funktionen werden mit Quellen ausgewiesen. Eine unabhängige Prüfung von Einkommen, Abstimmungen, Lobbybeziehungen und Kontroversen ist noch nicht abgeschlossen.
BR24 berichtete 2016 über Florian Hahns gleichzeitige Tätigkeit im Verteidigungsausschuss und im Aufsichtsrat des Rüstungsdienstleisters IABG. Nach den dort referierten Recherchen von Report Mainz setzte er sich für Projekte ein, von denen das Unternehmen profitieren sollte.
Kontext
Hahn wies einen Interessenkonflikt zurück und erklärte, beide Aufgaben voneinander zu trennen. Die damalige Kritik an den Regeln für Nebentätigkeiten ist keine Feststellung einer Straftat.
Weiterer Verlauf · geprüft 10.10.2026
Die archivierten Bundestagsangaben führen den IABG-Aufsichtsratsposten bis 2017. Er wird daher nicht als heutige Funktion dargestellt. Ein gerichtlicher Schuldspruch ist mit den herangezogenen Quellen nicht belegt.
Im Deutschlandfunk erklärte Florian Hahn 2016, ein weiteres Bundeswehrmandat für Incirlik setze voraus, dass Abgeordnete die dortigen Soldaten besuchen dürften. Er setzte zunächst auf Gespräche mit der Türkei und sprach zugleich über alternative Stationierungsorte.
Kontext
Hahn äußerte sich damals als CSU-Verteidigungspolitiker. Der Beitrag dokumentiert seine damalige Forderung im Streit um das Besuchsverbot.
Weiterer Verlauf · geprüft 10.10.2026
Das Interview ist weder ein Abstimmungsnachweis noch ein Bericht über einen bereits vollzogenen Truppenabzug.
Pflichtangaben aus der Bundestagsbiografie. Die Nennung einer Tätigkeit belegt keinen Interessenkonflikt; eine leere Liste belegt keine Abwesenheit von Interessen.
Berufliche Tätigkeit vor der Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag · 1 Einträge
CSU Landesleitung, München, Stellv. Leiter Politik und Parteiarbeit Landesgeschäftsführer der KPV, UdV und EAK
Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat · 1 Einträge
Christlich-Soziale Union e.V., München, Internationaler Sekretär (bis 05.05.2025), monatlich, 2.697,00 EUR, Brutto
Funktionen in Unternehmen · 1 Einträge
Zentrum für Internationale Friedenseinsätze gemeinnützige GmbH (ZIF), Berlin, Vorsitzender des Aufsichtsrates (ab 15.10.2025)
Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts · 2 Einträge
dtec.bw® – Zentrum für Digitalisierungs- und Technologieforschung der Bundeswehr, Neubiberg, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Landkreis München, München, Mitglied des Kreistages, ehrenamtlich
Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen · 8 Einträge
Deutsch-Israelisches Zukunftsforum (DIZF), Berlin, Mitglied des Kuratoriums (ab 21.06.2026)
Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung, Frankfurt/Oder, Vorsitzender des Vorstandes, ehrenamtlich (ab 23.03.2026)
Hanns-Seidel-Stiftung e.V., München, Mitglied des Vorstandes, ehrenamtlich (ab 19.06.2026)
Institut für Europäische Politik e.V. (IEP), Berlin, Mitglied der Versammlung der Kuratoren
Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.V., Berlin, Vizepräsident, ehrenamtlich (bis 24.06.2025)
Max-Planck-Institute für Astrophysik und extraterrestrische Physik, Garching, Mitglied des gemeinsamen Kuratoriums, ehrenamtlich
Munich Aerospace e.V., München, Mitglied des Kuratoriums, ehrenamtlich
Ausgewählte Lebenslaufangaben wurden redaktionell zusammengefasst. Grundlage sind amtliche Selbstdarstellungen; eine unabhängige Prüfung aller Angaben steht aus.
Ein im Bundestagslebenslauf erwähntes späteres MBA-Studium wird mangels ausdrücklich belegten Abschlusses nicht als erworbener Grad geführt.
Einkommen und Beteiligungen im Zusammenhang, konkrete Abstimmungen, dokumentierte Einflussnahme sowie öffentliche Kontroversen sind noch nicht vollständig einzeln untersucht.
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen diese Ablehnung. „Nicht abgestimmt“ beschreibt die fehlende Stimmabgabe; der Grund geht daraus nicht hervor.
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des konkreten Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen dessen Ablehnung; daraus folgt keine Zustimmung zu jeder denkbaren Alternative. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des konkreten Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen dessen Ablehnung; daraus folgt keine Zustimmung zu jeder denkbaren Alternative. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des konkreten Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen dessen Ablehnung; daraus folgt keine Zustimmung zu jeder denkbaren Alternative. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja unterstützt den konkreten Gesetzentwurf in zweiter Beratung. Ein Nein lehnt ihn ab. Der Entwurf erhielt keine Mehrheit; damit entfiel die dritte Beratung. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja unterstützt den konkreten Gesetzentwurf in zweiter Beratung. Ein Nein lehnt ihn ab. Der Entwurf erhielt keine Mehrheit; damit entfiel die dritte Beratung. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja unterstützt den konkreten Gesetzentwurf in zweiter Beratung. Ein Nein lehnt ihn ab. Der Entwurf erhielt keine Mehrheit; damit entfiel die dritte Beratung. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja unterstützt die Änderung des Monitoring-Antrags, ein Nein lehnt diese Änderung ab. Das ist eine gesonderte Abstimmung vor der Entscheidung über den gesamten Antrag. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja unterstützt den geänderten Antrag zur Untersuchung der Folgen von Pränataltests und zur Einrichtung eines Gremiums. Es ist keine Abstimmung über ein generelles Verbot der Tests. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Ein Ja stimmt dem Rentenpaket in der Schlussabstimmung zu; ein Nein lehnt es ab. Enthaltung ist eine eigene Stimmabgabe und wird nicht als Zustimmung gezählt. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Hier stehen bislang einzeln geprüfte Abstimmungen, keine vollständige Bilanz des Mandats.
Bildnachweis
2025-05-05 Unterzeichnung des Koalitionsvertrages der 21. Wahlperiode des Bundestages by Sandro Halank–125.jpg — Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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QUELLEN
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1Aktueller Mitgliederbestand des Deutschen BundestagesDeutscher Bundestag · Amtlicher Amtsnachweis+
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