Aydan Özoğuz geriet als Bundestagsvizepräsidentin wegen eines geteilten Instagram-Beitrags zum Gazakrieg unter Kritik. Vertreter des Zentralrats der Juden und der Union warfen ihr vor, antizionistische beziehungsweise antisemitische Aussagen weiterzuverbreiten. Özoğuz bedauerte den Beitrag und betonte Israels Existenz- und Selbstverteidigungsrecht sowie das Leid ziviler Opfer.
Die tagesschau konnte die Authentizität des verwendeten Bildes nicht verifizieren. Der Eintrag übernimmt deshalb keine Behauptung über den abgebildeten Angriff und kennzeichnet die politischen Vorwürfe als solche.
Am 6. November 2024 erklärte Özoğuz im Plenum ausdrücklich, das Teilen sei falsch gewesen, und bat um Verzeihung. Der amtliche Bericht dokumentiert ihre Ablehnung von Antisemitismus und ihre Entschuldigung auch gegenüber dem Zentralratspräsidenten und dem Ältestenrat.
Originalberichte und Belege ↓
- Kritik und Stellungnahme zu Özoğuz’ Instagram-Beitrag ↗tagesschau · 18.10.2024
- Özoğuz bittet im Bundestag um Verzeihung ↗Deutscher Bundestag · 06.11.2024
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.