Kersten kritisierte geplanten Wegfall zusätzlicher Weideförderung
Franziska Kersten begrüßte im Juli 2026 einzelne Vereinfachungen für Agrarbetriebe, widersprach aber der vorgesehenen Streichung neuer Öko-Regelungen für Weidehaltung und Biotopvernetzung. Die SPD-Agrarpolitikerin verlangte Änderungen im parlamentarischen Verfahren. Eine Entlastung von Verwaltungspflichten dürfe aus ihrer Sicht nicht zulasten dieser Förderziele gehen.
Die Regierung begründet den Verzicht im Oktoberentwurf mit dem Aufwand für nur ein verbleibendes Förderjahr und bereits bestehenden Länderprogrammen. Es geht um zusätzliche Öko-Regelungen, nicht um die Abschaffung sämtlicher Weideförderung.
Der Bundestag kündigte am 9. Oktober die erste Lesung für den 15. Oktober 2026 an. Zum Recherchezeitpunkt ist dieser Entwurf noch nicht verabschiedet; Kerstens Änderungsvorschläge sind damit kein nachgewiesener Gesetzgebungserfolg.
Originalberichte und Belege ↓
- Bürokratieabbau und Weideförderung ↗SPD-Bundestagsfraktion · 15.07.2026
- Gesetzentwurf 21/8408: Agrarbürokratie ↗Deutscher Bundestag / Bundesregierung · 07.10.2026
- Erste Lesung zum Agrar-Bürokratierückbau angekündigt ↗Deutscher Bundestag · 09.10.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.
