Die von Carmen Wegge mitgetragene Reform des Abtreibungsrechts erreichte vor der Bundestagswahl keine abschließende Abstimmung. Im Rechtsausschuss fehlte die Mehrheit für eine nötige Sondersitzung. Wegge und Ulle Schauws kritisierten Union und FDP; die Union hielt den Entwurf für verfassungsrechtlich unvereinbar mit bisherigen Vorgaben.
Auch unter den angehörten Rechtswissenschaftlerinnen bestand Streit über die Verfassungsmäßigkeit. Der Gruppenentwurf zielte auf eine Regelung früher Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafgesetzbuchs.
Der konkrete Vorstoß blieb ohne Gesetzesbeschluss. Die Quelle dokumentiert das Scheitern des damaligen Verfahrens.
Originalberichte und Belege ↓
- Legalisierung von Abtreibungen vorerst gescheitert ↗tagesschau.de · 10.02.2025
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.