Weidel: Eingestelltes Strafverfahren, Sanktion gegen die Partei
Zwei Verfahren zur selben Spende hatten unterschiedliche Adressaten und Voraussetzungen.
Verlauf und Belege ↗Nachrichten und
Personenprofile

Mitglied des Deutschen Bundestages [Beleg]
Alice Weidels beruflicher Hintergrund liegt nach Darstellung ihrer Bundestagsfraktion in Wirtschaft und Unternehmensberatung. Die Fraktion nennt ein Doppelstudium der Volks- und Betriebswirtschaftslehre in Bayreuth sowie eine Promotion. Anschließend arbeitete Weidel demnach in Europa und China, unter anderem im Vorstandsbüro eines Vermögensverwalters. Später wirkte sie an der Gründung und am Aufbau junger Unternehmen mit. Der AfD gehört sie laut Fraktionsprofil seit 2013 an. Diese Zusammenfassung gibt die offizielle Selbstdarstellung wieder; Beschäftigungsnachweise und Hochschulunterlagen wurden dafür nicht unabhängig geprüft. [Beleg]
Basisdossier – Recherche im Aufbau. Die Biografie beruht auf offiziellen Selbstauskünften. Die publizistische Tätigkeit ist eine veröffentlichte Pflichtangabe und erlaubt keine Aussage über das gesamte Einkommen oder politische Einflussnahme. Nicht untersucht wurden Vermögen, vollständige Geschäftsbeziehungen, Abstimmungen und mögliche Interessenkonflikte. Fehlende Daten dürfen nicht als Nullwerte oder als Beleg für das Fehlen weiterer Verbindungen gelesen werden.
Zwei Verfahren zur selben Spende hatten unterschiedliche Adressaten und Voraussetzungen.
Verlauf und Belege ↗Aktuelle und ältere Berichte über Alice Weidel. Kritik, dokumentierte Ergebnisse und spätere Entwicklungen werden im Zusammenhang dargestellt.
Alice Weidel bezweifelte im heute-journal-Interview die Unabhängigkeit des Verfassungsschutzes und warf dem Sender eine einseitige Darstellung ihrer Partei vor. Der anschließende ZDF-Faktencheck bestätigte die Anbindung der Behörde an das Innenministerium, verwies aber auf parlamentarische Kontrolle und gerichtliche Überprüfung ihrer Entscheidungen.
Der Sender setzte sich damit auch mit Kritik an seiner eigenen Darstellung auseinander. Weidels Einwand und die Antwort der Redaktion sind ausdrücklich getrennt.
Der Beitrag erschien am Tag nach dem Interview. Er dokumentiert die damalige Auseinandersetzung, keine heutige abschließende Einstufung der Gesamtpartei und kein individuelles Strafurteil gegen Weidel.
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.
Alice Weidel wurde beim AfD-Parteitag in Erfurt mit rund 81 Prozent als Ko-Vorsitzende wiedergewählt; Tino Chrupalla erhielt etwa 70 Prozent. Deutschlandfunk berichtete über den erneuerten Führungsanspruch des Duos und große Proteste gegen den Parteitag. Das Ergebnis dokumentiert Weidels Rückhalt unter den abstimmenden Delegierten, nicht unter der gesamten Bevölkerung.
Ein innerparteilicher Wahlerfolg wird sachlich beschrieben. Delegiertenstimmen sind weder eine Bundestagswahl noch ein Beleg für gesellschaftliche Zustimmung.
Die Wiederwahl ist erfolgt. Weidels erklärte Bereitschaft zur Regierungsübernahme bleibt eine politische Zielsetzung.
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.
Die Staatsanwaltschaft Konstanz stellte das Strafverfahren gegen Alice Weidel wegen der Schweizer Wahlkampfspenden mangels hinreichenden Tatverdachts ein. Ein für die Strafbarkeit nötiges Zusammenwirken bei der Stückelung war nicht ausreichend nachweisbar. Davon getrennt bestätigte das Oberverwaltungsgericht 2023 eine Sanktion gegen die AfD. Diese Parteisanktion ist keine persönliche strafrechtliche Verurteilung Weidels.
Strafverfahren gegen Personen und verwaltungsrechtliche Parteienfinanzierung betreffen verschiedene Voraussetzungen und Adressaten. Beide amtlichen Ergebnisse sowie der damalige Medienbericht wurden gelesen.
Persönliches Strafverfahren 2021 eingestellt. OVG bestätigte 2023 rund 396.000 Euro gegen die AfD; Revision nicht zugelassen. Eine weitergehende heutige Verfahrensübersicht wird nicht behauptet.
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.
Fundstellensuche: 10.10.2026. Die Auswahl wird ergänzt; sie ist kein vollständiges Pressearchiv und keine Bewertung der Person.
Pflichtangaben aus der Bundestagsbiografie. Die Nennung einer Tätigkeit belegt keinen Interessenkonflikt; eine leere Liste belegt keine Abwesenheit von Interessen.
Quellenauszug aus den veröffentlichten Angaben. Die vollständige Erklärung einschließlich Aktualisierungen und Erläuterungen steht beim Bundestag.
Originalangaben und Quellenstand ↓Funktionen aus dem amtlichen Profil; keine Bewertung des Abstimmungsverhaltens.
Einkommen und Beteiligungen im Zusammenhang, konkrete Abstimmungen, dokumentierte Einflussnahme sowie öffentliche Kontroversen sind noch nicht vollständig einzeln untersucht.
Das Fraktionsprofil nennt 2013 als Beginn der Parteimitgliedschaft.
Originalbeleg ↓Die AfD-Fraktion bestätigt Weidel und Tino Chrupalla erneut an ihrer Spitze.
Originalbeleg ↓Jahres- und Monatsangaben bleiben bewusst ungenau, wenn die Quelle keinen konkreten Tag nennt.
Stimmabgabe: Ja
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen diese Ablehnung. „Nicht abgestimmt“ beschreibt die fehlende Stimmabgabe; der Grund geht daraus nicht hervor.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Ja
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des konkreten Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen dessen Ablehnung; daraus folgt keine Zustimmung zu jeder denkbaren Alternative. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Ja
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des konkreten Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen dessen Ablehnung; daraus folgt keine Zustimmung zu jeder denkbaren Alternative. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Ja
Ein Ja unterstützt die Ablehnung des konkreten Reformantrags. Ein Nein richtet sich gegen dessen Ablehnung; daraus folgt keine Zustimmung zu jeder denkbaren Alternative. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Nein
Ein Ja unterstützt den konkreten Gesetzentwurf in zweiter Beratung. Ein Nein lehnt ihn ab. Der Entwurf erhielt keine Mehrheit; damit entfiel die dritte Beratung. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Nein
Ein Ja unterstützt den konkreten Gesetzentwurf in zweiter Beratung. Ein Nein lehnt ihn ab. Der Entwurf erhielt keine Mehrheit; damit entfiel die dritte Beratung. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Nein
Ein Ja unterstützt den konkreten Gesetzentwurf in zweiter Beratung. Ein Nein lehnt ihn ab. Der Entwurf erhielt keine Mehrheit; damit entfiel die dritte Beratung. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Ja
Ein Ja unterstützt die Änderung des Monitoring-Antrags, ein Nein lehnt diese Änderung ab. Das ist eine gesonderte Abstimmung vor der Entscheidung über den gesamten Antrag. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Ja
Ein Ja unterstützt den geänderten Antrag zur Untersuchung der Folgen von Pränataltests und zur Einrichtung eines Gremiums. Es ist keine Abstimmung über ein generelles Verbot der Tests. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Stimmabgabe: Nein
Ein Ja stimmt dem Rentenpaket in der Schlussabstimmung zu; ein Nein lehnt es ab. Enthaltung ist eine eigene Stimmabgabe und wird nicht als Zustimmung gezählt. „Nicht abgestimmt“ nennt keinen Grund für die fehlende Stimmabgabe.
Amtliche Abstimmung mit Namensliste ↗Hier stehen bislang einzeln geprüfte Abstimmungen, keine vollständige Bilanz des Mandats.
Alice Weidel at CPAC Hungary.jpg — Elekes Andor
Originaldatei und vollständige Bildangaben ↗ · CC BY 4.0 · Aufnahme: 2025-05-30
Das Aufnahmedatum und der aktuelle Amtsstand können voneinander abweichen.
Die Abbildung bedeutet keine Unterstützung dieses Magazins durch die dargestellte Person oder den Urheber.
Selbstauskünfte, Pflichtangaben und weitere Originaldokumente mit jeweils eigener Aussagekraft. Das Prüfdatum ist keine Garantie fortdauernder Aktualität.
Dokumentiert Herkunft, Studienabschlüsse und Ämter sowie eine bezahlte publizistische Tätigkeit für 2026.
Offizielle Eigendarstellung zu Ausbildung, früherem Berufsweg und Parteimitgliedschaft; führt Weidel als Vorsitzende.
Der Abschnitt zur AfD dokumentiert die Bestätigung von Weidel und Chrupalla am 25. Februar 2025.
Amtliche Quelle zur aktuellen Besetzung. Der Abruf belegt den Quellenstand, keine unabhängige Untersuchung.
Veröffentlichte biografische Selbstauskunft und/oder Pflichtangaben. Erfasst als Ausgangspunkt weiterer Recherche; keine unabhängige Bestätigung.