Sophie-Charlotte Schönberger kritisierte im BZPP-Blog die Bestellung von Lukas Krieger zum kommissarischen Generalsekretär der Berliner CDU. Nach ihrer Auslegung müsse der Parteitag das Amt besetzen. Die Entscheidung des Landesvorstands widerspreche dem Parteiengesetz, sofern Krieger tatsächlich die Vorstandsfunktion übernehme und nicht nur symbolisch nach außen auftrete.
Die veröffentlichte Parteierklärung meldete einen einstimmigen Vorstandsbeschluss nach Ottilie Kleins Rücktritt. Evers begründete den Führungswechsel mit dem anstehenden Wahlkampf; eine konkrete Erwiderung auf Schönbergers Rechtskritik liegt hier nicht vor.
Am 8. Oktober wurde Krieger in einer CDU-Mitteilung weiterhin als Generalsekretär bezeichnet. Ein gerichtlicher Entscheid oder eine zwischenzeitliche Wahl durch den Parteitag wurde nicht belegt. Die Rechtsbewertung bleibt als wissenschaftliche Kritik gekennzeichnet.
Originalberichte und Belege ↓
- Kritik an der kommissarischen CDU-Führung ↗Sophie-Charlotte Schönberger / BZPP, Freie Universität Berlin · 14.07.2026
- CDU-Erklärungen zum Führungswechsel ↗TP Presseagentur · 13.07.2026
- Mitteilung mit Krieger als Generalsekretär ↗KPV Berlin / CDU Berlin · 08.10.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.