Kerstin Griese erläuterte 2019 im Deutschlandfunk Pläne der SPD für einen stärker unterstützenden Sozialstaat. Weiterbildung sollte längeren Bezug von Arbeitslosengeld ermöglichen; besondere Sanktionshärten für junge Menschen wollte sie beseitigen.
Mitwirkungspflichten sollten nach ihrer Vorstellung bestehen bleiben. Der Staat müsse Arbeitssuchende aber stärker auf Augenhöhe begleiten und Ängste vor dem schnellen Verlust der bisherigen Lebensgrundlage verringern.
Das Interview dokumentiert einen damaligen Reformvorschlag. Es gibt weder die später beschlossenen Regelungen noch das heute geltende Leistungs- und Sanktionsrecht wieder.
Originalberichte und Belege ↓
- Fördern und Fordern bleibt, aber Fördern soll verstärkt werden ↗Deutschlandfunk · 09.02.2019
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.