Ottilie Klein kritisierte im Kulturausschuss politische Äußerungen bei der Berlinale 2026 und verlangte Konsequenzen für das Festival. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer erklärte zugleich, eine Ablösung der Festivalleitung sei nicht vorentschieden. SPD-Vertreter verteidigten die professionelle Arbeit der Leitung.
Kleins Bewertung war Teil einer politischen Auseinandersetzung über Festivalverantwortung und Meinungsfreiheit. Der Ausschussbericht stellt keine strafgerichtliche Feststellung über die beanstandeten Äußerungen dar.
Am 4. März berichtete Weimer, Tricia Tuttle bleibe im Amt. Empfohlen wurden ein Verhaltenskodex und ein beratendes Forum. Klein kritisierte den unveränderten institutionellen Zustand, ausdrücklich aber nicht Tuttles Verbleib. Abgeordnete anderer Fraktionen betonten die Unabhängigkeit des Festivals.
Originalberichte und Belege ↓
- Ausschussdebatte über die Berlinale ↗Deutscher Bundestag · 25.02.2026
- Tuttle bleibt Berlinale-Leiterin ↗Deutscher Bundestag · 04.03.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.