Die Bundeswehr bewertet das Risiko von Sabotage gegen eigene Einrichtungen als erheblich. Das bestätigte ein Sprecher des Operativen Führungskommandos gegenüber WDR und Süddeutscher Zeitung. Zum Schutz von Standorten und Personal würden die Sicherungsmaßnahmen verstärkt. [1]
Bericht über eine neue Bedrohungsbewertung
Nach der Recherche spielt der Fund einer mit Sprengstoff versehenen Drohne nahe dem Fliegerhorst Wunstorf eine wesentliche Rolle. Die den Redaktionen vorliegende Analyse bewertet eine direkte Bedrohung der Bundeswehr durch Russland als wahrscheinlicher als bisher. Sie erwartet eine mögliche kurzfristige Verschärfung der Lage. [1]
Russland hat eine Beteiligung an Sabotage und hybriden Angriffen stets bestritten. Die Einschätzung der Sicherheitsbehörden ist von einem gerichtlichen Nachweis konkreter Täterschaft zu unterscheiden. Das interne Dokument lag LOBBYALARM nicht selbst vor; Grundlage ist der veröffentlichte Originalbericht samt Behördenantwort. [1]
