Organspende-Reform: Das Ringen um die Widerspruchslösung im Deutschen Bundestag
Von den früheren Abstimmungen über die Entscheidungslösung über den fraktionsübergreifenden Neustart bis zu den aktuellen Beratungen im Gesundheitsausschuss.
Bundestagsbeschluss zur Entscheidungslösung
Der Bundestag lehnt die Widerspruchslösung ab und beschließt stattdessen ein Online-Organspenderegister.
Originalbeleg ↓Start des Online-Registers
Das bundesweite Register geht stufenweise in Betrieb, bleibt jedoch hinter den erwarteten Registrierungszahlen zurück.
Originalbeleg ↓Interfraktioneller Gruppenantrag vorgelegt
Pilsinger und Mitinitiatoren bringen den Entwurf zur doppelten Widerspruchslösung neu in das Parlament ein (Drs. 20/9022).
Originalbeleg ↓Sachverständigenanhörung im Gesundheitsausschuss
Mediziner, Ethiker und Juristen bewerten die Reformvorschläge in einer öffentlichen Ausschusssitzung.
Originalbeleg ↓Plenarentscheidung in Vorbereitung
Die Abgeordneten bereiten eine freie Gewissensabstimmung ohne Fraktionsdisziplin im Plenum vor.
Originalbeleg ↓Einordnung
Die Debatte berührt fundamentale ethische und verfassungsrechtliche Grundfragen der Selbstbestimmung.
Grenzen der Recherche
Parlamentarische Drucksachen und Ausschussprotokolle; das Abstimmungsergebnis im Deutschen Bundestag bleibt offen.
Originalquellen
1Entwurf eines Gesetzes zur Einführung der doppelten Widerspruchslösung bei der OrganspendeDeutscher Bundestag · Amtlicher Amtsnachweis+
Interfraktioneller Gesetzentwurf für eine Widerspruchsregelung im Transplantationsgesetz (Drs. 20/9022).
- Veröffentlicht
- 25.06.2024
- Geprüft
- 05.11.2026
2Positionen zur Transplantationsmedizin und PatientenversorgungCSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag · Amtlicher Amtsnachweis+
Stellungnahme von Stephan Pilsinger zur Stärkung der Spendebereitschaft durch rechtliche Leitplanken.
- Veröffentlicht
- 02.07.2024
- Geprüft
- 05.11.2026