Klöckner-Video: Medienaufsicht stellte keine Schleichwerbung fest
Auf die Kritik an dem Auftritt mit dem Nestlé-Deutschlandchef folgte eine medienrechtliche Prüfung.
Video veröffentlicht
Das Landwirtschaftsministerium veröffentlicht das gemeinsame Video von Klöckner und Nestlé-Deutschlandchef Marc-Aurel Boersch.
Originalbeleg ↓Kritik und Antwort
Politiker werfen Klöckner Werbung für den Konzern vor. Sie verweist auf die angestrebte Reduktion von Zucker, Salz und Fett und weist die Kritik zurück.
Originalbeleg ↓Ergebnis der Medienaufsicht
Die mabb sieht keine Schleichwerbung. Sie nennt den nicht kommerziellen Charakter, fehlende Anhaltspunkte für Werbeabsicht und die Versicherung des Ministeriums, kein Entgelt erhalten zu haben.
Originalbeleg ↓Einordnung
Die Medienaufsicht stellte bei diesem Video keine Schleichwerbung fest.
Grenzen der Recherche
Die Entscheidung beantwortet die medienrechtliche Prüfungsfrage. Sie ersetzt keine politische Bewertung der Nähe zwischen Ministerium und Unternehmen und ist kein gerichtlicher Freispruch.
Originalquellen
1Video mit Nestlé – Kritik an Klöcknertagesschau / ARD · Journalistischer Originalbericht+
Vollständiger Bericht mit Kritik und Klöckners Antwort gelesen. Unternehmensnähe wird als politischer Vorwurf zugeschrieben.
- Veröffentlicht
- 05.06.2019
- Geprüft
- 30.10.2026
2Nach Prüfung der mabb: Klöckner-Video ist keine SchleichwerbungMedienanstalt Berlin-Brandenburg · Mitteilung der Medienaufsicht+
Vollständige Prüfmitteilung gelesen: nicht kommerziell, keine feststellbare Werbeabsicht, Ressort versichert fehlendes Entgelt. Keine Gerichtsentscheidung.
- Veröffentlicht
- 02.07.2019
- Geprüft
- 30.10.2026