Sepp Müller beanstandete im September 2023 die Pläne für einen staatlichen Klinik-Atlas. Er befürchtete mehr Berichtspflichten und eine Bevorzugung großer Häuser. Gesundheitsminister Karl Lauterbach verteidigte das Vorhaben als Hilfe bei der Auswahl spezialisierter Kliniken; Verbrauchervertreter unterstützten mehr Transparenz.
Der GMX-Bericht stellt Müllers Kritik den Argumenten für das Vorhaben gegenüber. Der Atlas startete tatsächlich am 17. Mai 2024.
Nach dem im April 2026 in Kraft getretenen Reformanpassungsgesetz wurde die Aufgabe an den Gemeinsamen Bundesausschuss übertragen. Der Atlas blieb als Informationsangebot bestehen; das bestätigt weder pauschal Müllers Kritik noch alle damaligen Qualitätsversprechen.
Originalberichte und Belege ↓
- Debatte um Krankenhaustransparenz ↗GMX · 13.09.2023
- Bundes-Klinik-Atlas geht online ↗Bundesgesundheitsministerium · 17.05.2024
- Entwicklung des Bundes-Klinik-Atlas ↗Bundes-Klinik-Atlas
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.