Britta Haßelmann warf Union und SPD im Tagesspiegel-Interview vor, sich bei zentralen Reformen vor allem mit ihren internen Konflikten zu beschäftigen. Schwarz-Rot habe aus ihrer Sicht bereits zu Beginn eine gemeinsame Zukunftsvorstellung gefehlt.
Sie räumte zugleich ein, dass in der früheren Ampel die Kompromissbereitschaft am Ende nicht ausgereicht habe. Trotz ihrer Kritik sprach sie sich gegen Gedankenspiele über Neuwahlen, Minderheitsregierung oder Kanzlerwechsel aus.
Das Interview gibt die Einschätzung der Grünen-Fraktionsvorsitzenden vom 9. Oktober wieder; der Fortbestand der Koalition wird darin nicht vorhergesagt.
Originalberichte und Belege ↓
- Haßelmann über die Konflikte der Koalition ↗Der Tagesspiegel / Karin Christmann · 09.10.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.