Irene Mihalic bilanzierte als Obfrau die Arbeit des zweiten NSU-Untersuchungsausschusses. Sie kritisierte, dass Informationen über Polizeimaßnahmen in die rechte Szene gelangt seien, während relevante Erkenntnisse in Gegenrichtung ausgeblieben seien. Der Ausschuss verabschiedete seinen Abschlussbericht einstimmig und verlangte weitere Aufklärung.
Der Bundestagsbericht unterscheidet belegte Führungsdefizite von Vermutungen über das Wissen einzelner V-Leute.
Der Ausschuss fand keine Hinweise auf vorheriges Wissen des Inlandsgeheimdienstes über das Trio, dessen Taten und Aufenthaltsorte. Fragen zu Helfern blieben offen; die Bilanz ist kein abgeschlossener Nachweis sämtlicher Zusammenhänge.
Originalberichte und Belege ↓
- Bilanz des NSU-II-Untersuchungsausschusses ↗Deutscher Bundestag · 07.08.2017
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.