Thomas Bareiß erwog im März 2025 öffentlich, nach einem Frieden in der Ukraine wieder russisches Gas durch eine Pipeline zu beziehen, möglicherweise unter US-Kontrolle. Zu dieser Zeit verhandelte er für die Union über Energiefragen im Koalitionsvertrag.
Die ARD berichtete über Unterstützung, aber auch Widerspruch. Unter anderem warnten Anton Hofreiter und der frühere CDU-Abgeordnete Ruprecht Polenz vor neuer Abhängigkeit von Russland. Bareiß beantwortete die ARD-Interviewanfrage nach dem Bericht nicht.
Der Bericht dokumentiert einen damaligen politischen Vorstoß. Das Wirtschaftsministerium verwies seinerzeit auf die fehlende Zulassung von Nord Stream 2; eine beschlossene Wiederinbetriebnahme war damit nicht verbunden.
Originalberichte und Belege ↓
- Zurück zu russischem Gas? Die Empörung ist groß ↗tagesschau.de / Anna-Lou Beckmann · 22.03.2025
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.