Petra Bahr forderte nach der ForuM-Studie eine kritische Aufarbeitung theologischer Sprache und kirchlicher Machtstrukturen. Vergebung dürfe Betroffenen sexualisierter Gewalt weder vorgeschrieben noch von ihnen erwartet werden. Die Bitte um Vergebung müsse sich an die Verletzten richten.
Die damalige Regionalbischöfin sprach im ForuM-Bulletin außerdem über institutionelle Bedingungen, Vertrauen und Verantwortung. Die EKD veröffentlichte das Interview auf ihrer Website.
Belegt ist Bahrs Position zur Aufarbeitung. Der Text ist eine kirchliche Eigenveröffentlichung und kein unabhängiger Nachweis, dass die geforderten Veränderungen bereits umgesetzt wurden.
Originalberichte und Belege ↓
- Was theologische Sprache mit Missbrauch zu tun hat ↗EKD / ForuM-Bulletin · 11.03.2024
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.