Dorothee Bär verteidigte im Deutschlandfunk-Interview Investitionen in die Kernfusion als Forschung mit offenem Ausgang. Auf die Frage nach einem möglichen Scheitern sagte sie, bei ausbleibender Tragfähigkeit müsse auch ein Abbruch möglich sein. Gleichzeitig könne selbst erfolglose Forschung verwertbare Erkenntnisse liefern.
Interviewer Vladimir Balzer fragte nach Wirtschaftlichkeit und dem Spannungsverhältnis zwischen langfristiger Forschung und schneller praktischer Anwendung. Bär hielt es für vertretbar, dass erst spätere Amtsinhaber Ergebnisse ernten.
Belegt ist ihre förderpolitische Position im April 2026. Das Interview enthält weder eine Erfolgsgarantie für Fusionskraftwerke noch einen konkreten, bereits angewandten Kriterienkatalog zum Förderstopp.
Originalberichte und Belege ↓
- Interview der Woche mit Dorothee Bär ↗Deutschlandfunk / Vladimir Balzer · 26.04.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.