Nach Kritik des Bundesrechnungshofs räumte Anja Karliczek 2020 Fehler im Auswahlverfahren für die Batterieforschungsfabrik Münster ein. Laut taz beanstandeten die Prüfer unter anderem ungleich verteilte Informationen und veränderte Bewertungskriterien. Karliczek hielt den Standortentscheid für richtig und kündigte stärkere interne Kontrollen sowie bessere Dokumentation an.
Die Ministerin wies einen Zusammenhang mit der Nähe zu ihrem Wahlkreis zurück. Der Bericht belegt Kritik am Verfahren, keinen strafrechtlichen Schuldspruch.
Das Projekt wurde fortgeführt: Fraunhofer meldete im Juli 2026 das Richtfest des zweiten Bauabschnitts; die Vorfertigungsanlage war seit 2024 in Betrieb. Dieser Projektfortschritt klärt die damaligen Verfahrensmängel nicht nachträglich.
Originalberichte und Belege ↓
- Forschungsfabrik für Autobatterien: Gezinkte Karten ↗taz / Manfred Ronzheimer · 04.09.2020
- Richtfest der FFB Fab in Münster ↗Fraunhofer FFB · 13.07.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.