Sanae Abdi forderte nach Recherchen über Umweltbelastungen und Arbeitsbedingungen an der marokkanischen Kobaltmine Bou Azzer Ermittlungen des BAFA. Sie sah einen möglichen Konflikt mit dem Lieferkettengesetz. BMW bezog dort Rohstoffe für Autobatterien. Der Minenbetreiber bestritt damals die Vorwürfe; BMW kündigte Überprüfungen an.
Abdis Forderung ist eine politische Reaktion auf journalistische Recherchen, keine behördliche Feststellung eines Rechtsverstoßes.
BMWs Auskunft vom 10. Mai 2024 ließ den Zusammenhang zwischen Arsenwerten und Mine offen. Managem erklärte am 14. Mai dagegen, Audits hätten diesen ausgeschlossen. Die vollständigen Gutachten und ein behördlicher Abschluss sind in den geprüften Belegen nicht öffentlich nachgewiesen.
Originalberichte und Belege ↓
- Testfall für das deutsche Lieferkettengesetz ↗tagesschau.de / NDR / WDR · 14.11.2023
- BMW räumt Umweltprobleme in Kobalt-Mine ein ↗tagesschau.de / NDR / WDR · 10.05.2024
- Communiqué de presse, 14 mai 2024 ↗Managem · 14.05.2024
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 11.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.