Alexander Gauland löste mit seinem Vergleich der NS-Zeit mit einem Vogelschiss in der deutschen Geschichte öffentliche und parteiinterne Kritik aus. Auch AfD-Co-Chef Jörg Meuthen hielt die Wortwahl für unangemessen. Die innerparteiliche Alternative Mitte verlangte eine Entschuldigung.
Gauland erklärte, er habe Verachtung für den Nationalsozialismus ausdrücken wollen. Die Rede hatte zuvor ein Bekenntnis zur deutschen Verantwortung für die NS-Verbrechen enthalten.
Am 4. Juni 2018 bedauerte Gauland die Wirkung seiner Formulierung und bestritt eine Verharmlosungsabsicht. Der Bericht dokumentiert diese Reaktion, keinen gerichtlichen Befund.
Originalberichte und Belege ↓
- Gauland denkt nicht an Entschuldigung ↗Berliner Zeitung · 04.06.2018
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.