Helmut Kleebank setzte sich 2025 dafür ein, im Winter aufbereitetes Havelwasser in den Groß Glienicker See zu leiten. Er begründete dies mit Naturschutz und dem Erhalt von Wasserspeichern. Der Potsdamer Kommunalpolitiker Andreas Menzel kritisierte erwartete Kosten und mögliche Vorteile für private Seeanlieger; Kleebank wies diesen Vorwurf zurück.
Der rbb stellte außerdem Zweifel an der Wirksamkeit der Zuleitung und alternative Maßnahmen zur Grundwasserneubildung dar. Die Kostenangaben waren damalige Einschätzungen, keine feststehende Abrechnung.
Die öffentlich vorgestellten Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie vom 22. Juni 2026 sehen weitere Varianten- und Wirkungsprüfungen vor. Wirtschaftlichkeitsbewertung und Bericht sind für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen. Eine endgültige Entscheidung für die Rohrleitung oder ihr Bau ist damit nicht belegt.
Originalberichte und Belege ↓
- Debatte über Havelwasser für den Groß Glienicker See ↗rbb24 · 13.10.2025
- Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie Glienicker und Sacrower See ↗Björnsen Beratende Ingenieure / Stadt Potsdam · 22.06.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.