Wolfram Weimer kündigte an, seine Hälfte der Weimer Media Group während der Amtszeit treuhänderisch verwalten zu lassen. Er bestritt einen tatsächlichen Interessenkonflikt. LobbyControl hielt die Trennung für unzureichend. Später erklärte die bayerische Staatsregierung, sie habe keine eigenen Erkenntnisse über Medienberichte hinaus; bei den Staatsanwaltschaften München I und II werde kein entsprechender Vorgang geführt.
Politische Transparenzkritik und Strafverfolgung werden getrennt. Die bayerische Antwort stammt vom 29. Januar 2026 und wurde am 2. März veröffentlicht; sie ist keine Entlastung zu sämtlichen denkbaren Fragen.
Treuhandankündigung und damalige ministerielle Gegenposition sind belegt. Ein umfassender Abschluss der Compliance-Prüfung oder ein heutiger strafrechtlicher Gesamtstatus wurde nicht verifiziert.
Originalberichte und Belege ↓
- Weimer kündigt treuhänderische Verwaltung seiner Firmenanteile an ↗tagesschau.de / Iris Sayram · 21.11.2025
- Antwort der Staatsregierung zum Ludwig-Erhard-Gipfel, Drucksache 19/9812 ↗Bayerischer Landtag / Bayerische Staatsregierung · 02.03.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.