Bundesbildungsministerin Karin Prien wies Kritik am schleppenden Mittelabfluss aus dem Infrastruktur-Sondervermögen für Schulen und Kitas zurück. Der Bund habe die Mittel vollständig bereitgestellt; die Ausgestaltung der Förderrichtlinien und die Bewilligung lägen in der Verantwortung der Länder. Prien kündigte Beratungen mit der Kultusministerkonferenz über bürokratiearme Vergabeverfahren an.
Nach Berichten sind bislang weniger als zehn Prozent der bereitgestellten Bundesgelder für Schulsanierungen tatsächlich abgerufen worden.
Das Ministerium setzt auf das anstehende Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz, um Mittel künftig unbürokratischer über direkte Schulbudgets zu steuern.
Originalberichte und Belege ↓
- Medienbericht: Kaum Geld aus Sondervermögen in Bildungsinfrastruktur geflossen ↗tagesschau.de · 08.11.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 08.11.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.