Nach Fragen zu möglichen Interessenkonflikten veröffentlichte das Wirtschaftsministerium gegenüber der ARD nähere Angaben zu Katherina Reiches Beteiligungen. Es erklärte, sie halte keine E.ON-Anteile. Genannt wurden noch Optionen des Batteriespeicherunternehmens Ingrid Capacity im Wert von etwa 3.000 Euro, deren Verkauf laufe. Der Bericht unterscheidet damit Transparenzkritik von den Antworten des Ministeriums.
Die Besitzangaben sind ministerielle Auskünfte, keine eigenständig geprüften Depotdaten. Die frühere Tätigkeit bei Westenergie allein beweist keine unzulässige Einflussnahme.
Späterer Stand: Die Berliner Zeitung zitierte im Juni 2026 das Ministerium mit dem erfolgten Verkauf der Optionen nach Amtsantritt. Ein unabhängiger Transaktionsbeleg liegt hier nicht vor.
Originalberichte und Belege ↓
- Reiche macht Angaben zu Unternehmensbeteiligungen ↗tagesschau.de / Philipp Eckstein und Jannik Pentz · 05.06.2025
- Ministerielle Auskünfte zu Beteiligungen: Reiche nennt Verkauf der Optionen ↗Berliner Zeitung / Florian Warweg · 02.06.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.