Alaa Alhamwi kritisiert gegenüber CORRECTIV die geplante Grüngasquote. Er vermisst klare Kontrollen und befürchtet, dass Anbieter die Vorgaben durch Ersatzzahlungen umgehen könnten.
Das gelesene Eckpunktepapier sieht für private Haushalte zunächst ein Prozent klimaneutrale Brennstoffe ab 2028 und eine vollständige Umstellung bis 2045 vor. Es erlaubt zeitliche Verrechnung, Handel mit Quotenerfüllung und Ersatzzahlungen. Bestehende Behörden und Nachweisverfahren sollen den Verwaltungsaufwand begrenzen. CORRECTIV beschreibt zugleich unterschiedliche Interessen innerhalb der Energiebranche: Eon hatte sich im Juni gegen verpflichtende Beimischquoten ausgesprochen.
Die Quelle vom 14. Oktober berichtet über einen Vorschlag, nicht über ein verabschiedetes Gesetz. Alhamwis Einwand ist seine politische Bewertung. Ein bestimmter Einfluss einzelner Unternehmen auf den Entwurf oder tatsächlich entstandene Mehrkosten sind dadurch nicht nachgewiesen.
Originalberichte und Belege ↓
- Wie die Gaslobby von der Heizungsreform profitiert ↗CORRECTIV / Katarina Huth und Elena Kolb · 14.10.2026
- Eckpunkte für eine Grüngas-/Grünheizölquote ↗Eckpunktepapier des BMWE, veröffentlicht bei Table.Briefings
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 15.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.