Die MOPO griff einen RND-Bericht auf, wonach Beschäftigte von Löwenstein ein Telefonat des damaligen Wirtschaftsstaatssekretärs Thomas Bareiß im Frühjahr 2020 als Druck zur bevorzugten Belieferung Aserbaidschans verstanden hätten.
Bareiß und das Wirtschaftsministerium bestritten eine Bevorzugungsforderung und bezeichneten den Kontakt als humanitäre Hilfe. Die MOPO-Rezeption ist kein zweiter unabhängiger Beleg für die ursprüngliche Darstellung.
Die Bundesregierung erklärte im Mai 2022, Bareiß habe sich nach vertraglichen Lieferzeiten erkundigt und dabei ausdrücklich auf den Vorrang deutscher Krankenhäuser hingewiesen. Eine gerichtliche Feststellung von Korruption ist durch diese Quellen nicht belegt.
Originalberichte und Belege ↓
- Nächster Unions-Abgeordneter in akuter Erklärungsnot ↗Hamburger Morgenpost · 12.03.2021
- Antwort 20/1799, Fragen 6 bis 8 ↗Bundesregierung / Deutscher Bundestag · 11.05.2022
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 12.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.