Bernd Krösser lehnte auf der dbb-Jahrestagung 2024 eine allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit von Bundesbeamten ab. Der Innenstaatssekretär verwies auf die Leistungsfähigkeit des Staates. Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach hielt dagegen die 41-Stunden-Woche für nicht mehr gerechtfertigt und warnte vor Personalmangel.
Der Staatsanzeiger berichtete über beide Positionen. Krösser verband kürzere Arbeitszeiten mit einem notwendigen Aufgabenabbau; der dbb verlangte bessere Personal- und Sachmittelausstattung.
Die Quellen dokumentieren den Konflikt bei dieser Tagung, keinen dort vereinbarten Tarifabschluss oder eine beschlossene Änderung der Beamtenarbeitszeit. Die Positionen von Tarifbeschäftigten und Beamten werden damit nicht gleichgesetzt.
Originalberichte und Belege ↓
- Streit über Leistungsfähigkeit und Beamtenarbeitszeit ↗Staatsanzeiger Baden-Württemberg · 08.01.2024
- Krössers Rede auf der dbb-Jahrestagung ↗dbb beamtenbund und tarifunion · 08.01.2024
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.