Christin Willnat verlangte im Interview der jungen Welt, private Bonitätsauskunfteien durch eine staatliche Stelle mit transparenten Regeln und demokratischer Kontrolle zu ersetzen. Bei Miet-, Energie- und Mobilfunkverträgen wollte sie ganz auf Bonitätsprüfungen verzichten.
Auf den Einwand, auch eine staatliche Stelle brauche große Datenmengen, verlangte sie eine datenschutzkonforme Abwägung. Weitere rechtliche Schritte wegen der damaligen Datenspeicherungsdebatte bezeichnete sie als noch nicht entscheidungsreif.
Das Interview belegt einen politischen Vorschlag. Vorwürfe gegen die Schufa werden nicht als gerichtlich festgestellte Verstöße übernommen; eine Umsetzung der geforderten Reform ist damit nicht nachgewiesen.
Originalberichte und Belege ↓
- Interview zu Bonitätsauskunfteien ↗junge Welt / Luca von Ludwig · 23.07.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.