Awet Tesfaiesus kritisierte im DW-Gespräch Deutschlands Enthaltung bei der UN-Resolution zum transatlantischen Sklavenhandel und verlangte eine ernsthaftere koloniale Aufarbeitung. Zugleich erkannte sie Bedenken gegen eine Rangordnung historischer Verbrechen an. Das Auswärtige Amt begründete die Enthaltung gerade mit einer solchen im Resolutionstext angelegten Hierarchie.
Der Originalbericht enthält ihre Kritik und die Erklärung des Regierungssprechers; unterschiedliche Bewertungen bleiben erkennbar.
Die Resolution ist nicht rechtsverbindlich. Daraus folgt kein neuer deutscher Entschädigungsbeschluss.
Originalberichte und Belege ↓
- Debatte zur UN-Resolution ↗Deutsche Welle · 27.03.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.