Adrian Grasse forderte 2024 als Berliner Landespolitiker, Hochschulen wieder die Möglichkeit zur Exmatrikulation bei schweren Ordnungsverstößen zu geben. Im Interview begründete er dies mit dem Schutz jüdischer Studierender vor antisemitischen Bedrohungen.
Er nannte Gewalt und sexuelle Belästigung als Beispiele und hielt vorübergehende Hausverbote allein für unzureichend. Die Hochschulleitungen sollten bestehende Schutzmöglichkeiten ausschöpfen.
Das Gespräch dokumentiert seine damalige Gesetzgebungsforderung. Es ist weder eine Beschreibung der heutigen Rechtslage noch die Feststellung eines Verstoßes einer konkret benannten Person.
Originalberichte und Belege ↓
- Wer eine Bedrohung darstellt, sollte exmatrikuliert werden ↗Jüdische Allgemeine · 09.02.2024
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.