Sarah Vollath kritisierte im taz-Interview Vorschläge für ein höheres Rentenalter und den Wegfall des früheren Ruhestands nach langer Beitragszeit. Sie verwies insbesondere auf körperlich belastende Berufe. Für die Finanzierung verlangte sie eine breitere Einbeziehung von Erwerbstätigen.
Die Interviewerin hielt ihr entgegen, dass die Regel für besonders lang Versicherte auch vergleichsweise gesunden und gut verdienenden Männern zugutekomme. Vollath verteidigte sie und warnte vor zusätzlichen Ungleichheiten durch unterschiedliche Altersgrenzen.
Das Gespräch dokumentiert den damaligen Reformstreit. Die Vorschläge sind damit weder geltendes Recht noch eine nachgewiesene Verteilungswirkung.
Originalberichte und Belege ↓
- Interview mit Sarah Vollath zur Rentenreform ↗taz / Jasmin Kalarickal · 23.06.2026
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.