Kirsten Kappert-Gonther erläuterte im Dezember 2023, weshalb die Cannabisreform erst zum folgenden April beginnen sollte. Sie verwies auf die Komplexität des Gesetzes und erwartete Vorteile durch regulierten Eigenanbau. Im Interview widersprach sie Warnungen der Bundesärztekammer vor zusätzlichen Risiken für junge Menschen.
Der Bundestag veröffentlichte das Gespräch als Interview. Kappert-Gonthers Aussagen über Gesundheitsschutz und Entlastung der Justiz sind damalige politische Erwartungen, keine nachträgliche Wirksamkeitsmessung.
Nach der Bundesratsbefassung im März 2024 trat die erste Stufe am 1. April in Kraft; die Vorschriften zu Anbauvereinigungen folgten am 1. Juli. Die Reform erlaubte begrenzte Formen von Besitz und Eigenanbau, keinen allgemeinen freien Verkauf.
Originalberichte und Belege ↓
- Kappert-Gonther zum Zeitplan der Cannabisreform ↗Deutscher Bundestag · 01.12.2023
- Cannabisgesetz passiert den Bundesrat ↗Bundesgesundheitsministerium · 22.03.2024
Quellen und Folgeentwicklung zuletzt geprüft: 10.10.2026. Ein historischer Bericht beschreibt den damaligen Stand.