Die Bundesvorsitzende der SPD-Frauen, Carmen Wegge, wirft der Union sexistische Angriffe auf führende SPD-Politikerinnen vor. Gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland kritisierte sie die Reaktionen auf Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. ARD und Spiegel berichten darüber am 18. Oktober. [1][2]

Streit nach dem Rücktritt von Bas

Schwesig hatte der Union einen unmenschlichen Umgang mit der zurückgetretenen Arbeitsministerin Bärbel Bas vorgeworfen. CDU-Politiker griffen Schwesig daraufhin scharf an. Wegge sieht darin ein Muster: Frauen in Führungspositionen würden persönlich abgewertet, statt dass über ihre politischen Argumente gestritten werde. Das ist ihre Bewertung der Auseinandersetzung. [1]

Bundeskanzler Friedrich Merz wies Schwesigs Vorwurf zurück. Beim Deutschlandtag der Jungen Union bezeichnete er laut Spiegel die Charakterisierung des Koalitionspartners als unmenschlich ihrerseits als Herabsetzung, die er nicht akzeptiere. [2]

Die Berichte dokumentieren die gegenseitigen Vorwürfe. Sie enthalten keine unabhängige Untersuchung des von Wegge beschriebenen Musters. Das ursprüngliche RND-Gespräch wurde nicht direkt eingesehen.