US-Präsident Donald Trump hat die geplante Liveübertragung der Hinrichtung Nidal Hasans abgesagt. Nach dem Bericht der Tagesschau vom 15. Oktober erklärte er auf Truth Social, viele Menschen wollten dabei nicht zusehen. Die für den 3. Dezember angekündigte Exekution werde nicht übertragen. [1]
Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte den Livestream zuvor angekündigt. Kritik kam auch aus der eigenen Partei; Vizepräsident JD Vance hatte erklärt, nicht zuschauen zu wollen. [1]
Übertragung abgesagt, Todesurteil bleibt
Trump hält nach seiner Erklärung an der vorgesehenen Hinrichtung durch ein Erschießungskommando fest. Hasan wurde wegen des Anschlags von 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood verurteilt. Die Absage der Übertragung ist weder eine Begnadigung noch die Aufhebung des Todesurteils. [1]
Marco Gehrkes [Kommentar vom 13. Oktober](/artikel/willkommen-zur-hinrichtungsshow) bezog sich auf den damaligen Plan und die Reaktion der Bundesregierung. Die jetzt gemeldete Absage ist eine spätere Entwicklung.
