Die Luftwaffe verlegt drei Tornado-Kampfflugzeuge des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 nach Aviano in Norditalien. Ein Sprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die deutsche Beteiligung an der NATO-Übung Steadfast Noon. Die heutige Meldung konkretisiert damit den deutschen Beitrag zum zuvor angekündigten Manöver. [1]
Nach der offiziellen NATO-Mitteilung beginnt die Übung am Dienstag, dem 13. Oktober. Sie findet in Italien statt und umfasst 17 beteiligte Staaten. Die NATO beschreibt sie als länger geplantes Training ihrer nuklearen Abschreckung. Scharfe Waffen werden nach ihren Angaben nicht eingesetzt. [2]
Was bekannt ist und was offenbleibt
Die NATO nennt einen mit früheren Übungen vergleichbaren Umfang, veröffentlicht in der geprüften Mitteilung aber keine genaue Gesamtzahl der Flugzeuge. Zahlen aus dem Vorjahr sind deshalb keine bestätigten Teilnehmerzahlen für 2026. Die deutschen Tornados gehören zu dem normalerweise in Büchel stationierten Geschwader. [1][2]
Das Bündnis erklärt, das Manöver richte sich gegen kein bestimmtes Land und stehe nicht im Zusammenhang mit aktuellen Weltgeschehnissen. Der dpa-Bericht ordnet es zugleich in die seit Jahren verschärfte sicherheitspolitische Lage gegenüber Russland ein. Die offizielle Übungsbeschreibung und diese politische Einordnung sind zu unterscheiden. [1][2]
Aus der Beteiligung an einem regelmäßig stattfindenden Manöver folgt weder eine Entscheidung zum Einsatz von Atomwaffen noch ein Beleg für deren Verlegung. Angaben zu tatsächlichen Lagerbeständen werden hier nicht als amtlich bestätigte Zahlen dargestellt.
