Friedrich Merz hat bei seinem Japan-Besuch für eine politische Allianz zur Stärkung des regelgebundenen Welthandels geworben. Nach dem ARD-Bericht vom 28. Oktober will er die Welthandelsorganisation reformieren und gemeinsame Antworten auf unzulässige Zölle oder wirtschaftlichen Druck ermöglichen. In Tokio traf er Ministerpräsidentin Sanae Takaichi. [1]
Weitere Handelspartner gesucht
Bereits in Singapur hatte Merz eine engere Zusammenarbeit zwischen der EU und südostasiatischen Staaten sowie mit dem pazifischen Handelsbündnis CPTPP angeregt. Er stellte die Initiative als Zusammenarbeit mit Partnern dar. Eine abgeschlossene neue Handelsvereinbarung wird damit nicht gemeldet. [1]
Auf die Äußerungen aus Singapur reagierte Chinas Außenministerium mit einem Aufruf zu Kooperation und Dialog. Die ARD gibt die Forderung Pekings nach einem sachlichen Umgang Deutschlands und der EU mit China wieder. Das ist eine chinesische Regierungsposition. [1]
Nächste Station Südkorea
Am 29. Oktober soll Merz nach Seoul weiterreisen und Präsident Lee Jae Myung treffen. Für den 30. Oktober ist die Eröffnung der Asien-Pazifik-Konferenz der Deutschen Wirtschaft vorgesehen. Diese Angaben des Deutschlandfunks sind ein Reisevorbericht; Gesprächsergebnisse stehen noch aus. [2]
Den Ausgangspunkt der Reise beschreibt unser [Beitrag vom 26. Oktober](/artikel/merz-asienreise-2026-10-26).
