Bei Zugangskontrollen zum Bundestag werden nach Angaben von Julia Klöckner wiederholt gefährliche Gegenstände entdeckt. In einem Interview mit dem „Stern“ nennt die Bundestagspräsidentin unter anderem als Kugelschreiber getarnte Messer und Elektroschocker in Spraydosen. Personen, die eine Zuverlässigkeitsprüfung nicht bestehen, würden abgewiesen. Darüber berichten Deutschlandfunk und dpa am heutigen Mittwoch. [1][2]
Klöckner verweist auf die rund 200 eigenen Polizeikräfte des Bundestages. Das Parlament müsse öffentlich zugänglich bleiben und zugleich die Sicherheit der Menschen im Haus gewährleisten. [1]
Die Meldungen geben ihre Einschätzung wieder. Sie enthalten keine vollständige Statistik, aus der sich eine Zunahme solcher Funde gegenüber einem bestimmten Vorjahr berechnen ließe. Ein neuer, bereits beschlossener Maßnahmenkatalog ist mit dem Interview ebenfalls nicht belegt.
