Lars Klingbeil fordert seine Partei auf, sich zur Regierungsverantwortung zu bekennen. In einem Gespräch mit Bild am Sonntag wandte sich der SPD-Vorsitzende gegen eine dauerhafte Beschäftigung mit den eigenen Problemen. Über seine Aussagen berichten am 18. Oktober die Nachrichtenagentur dts und der Bayerische Rundfunk. [1][2]

Renteneinigung vor dem Parteitag angestrebt

Klingbeil will nach dem BR-Bericht noch vor dem SPD-Parteitag im Januar eine Einigung mit der Union über die Rente erreichen. Ob er beim Parteitag erneut für den Vorsitz kandidiert, ließ er nach Angaben von dts offen. Eine Entscheidung über die Kandidatur und ein fertiger Rentenkompromiss liegen damit noch nicht vor. [1][2]

Seine Forderung betrifft den politischen Kurs der SPD in der Koalition. Welche konkreten Änderungen bei der Rente vereinbart werden könnten, geht aus diesen Meldungen nicht hervor. Beide Berichte beziehen sich auf dasselbe Zeitungsgespräch; das zugrunde liegende Interview wurde hier nicht direkt eingesehen.