Die Initiative „Gen Z regelt“ hat für Samstagnachmittag Demonstrationen in mehr als 30 Städten angekündigt. Sie erwartet über 160.000 Menschen. Das ist keine bestätigte Teilnehmerzahl.
Anliegen sind Bildung, soziale Absicherung, Gesundheit, Klimaschutz, bezahlbares Leben und Widerstand gegen die Wehrpflicht. Sprecherin Dinter beklagte im Deutschlandfunk mangelndes politisches Gehör.
### Unterstützung und Einwände
Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Dröge verlangte, die Sorgen junger Menschen ernst zu nehmen. Die Bundesschülerkonferenz distanzierte sich dagegen von der Initiative und begründete dies mit fehlender Transparenz. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner warnte vor Ausschreitungen und kündigte ein entschiedenes Vorgehen an.
### Was die Bundesregierung bislang mitgeteilt hat
In der Regierungspressekonferenz vom 28. Oktober sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums, die bekannte Mobilisierung komme überwiegend aus dem friedlichen Spektrum. Zugleich mobilisierten Teile des Linksextremismus und des auslandsbezogenen Extremismus. Weitergehende konkrete Erkenntnisse zu Gewaltaufrufen oder Gewaltplanungen konnte er dort nicht nennen. Die Beteiligung solcher Gruppen an Mobilisierungsaufrufen belegt für sich genommen weder Gewalttaten noch deren Durchführung am Samstag.
Regierungssprecher Sebastian Hille erklärte, die Bundesregierung wolle zunächst abwarten, welche konkreten Anliegen bei den Demonstrationen sichtbar würden. Die tatsächlichen Teilnehmerzahlen und der Verlauf der angekündigten Veranstaltungen sind gesondert zu prüfen.
